[7ways2travel] Sommerurlaub im Winter in Südostasien

Wenn’s in Mit­tel­eu­ro­pa kalt und grau ist seh­nen si­ch vie­le nach Wär­me und Son­ne. Mir geht’s ge­n­au so, ich kann mir ei­nen kom­plet­ten Win­ter in Mit­tel­eu­ro­pa über­haupt nicht mehr vor­stel­len. Seit 2010 rei­se ich je­den Win­ter durch war­me Län­der.

Ei­ne mei­ner Lieb­lings­de­s­ti­na­tio­nen ist Süd­ost­asi­en, mei­ne Rei­sen füh­ren mi­ch im­mer wie­der in die­se Ge­gend. Vie­le Tou­ris­ten ver­brin­gen ei­nen an­ge­neh­men Som­mer­ur­laub im Win­ter in Süd­ost­asi­en, fern­ab vom Schnee. War­um Thai­land, Viet­nam, Kam­bo­dscha & Co. bei mir und an­de­ren so be­lieb­te De­sti­na­tio­nen sind er­zäh­le ich Dir in die­sem Bei­trag.

Süd­ost­asi­en ist wohl ei­nes der be­lieb­tes­ten Ge­bie­te um dem Win­ter ein Schnipp­chen zu schla­gen. Ur­lau­ber rei­sen für zwei bis drei Wo­chen nach Asi­en, Lang­zeit­rei­sen­de und Back­pa­cker blei­ben oft ein bis zwei Mo­na­te und ver­brin­gen den gan­zen Win­ter im war­men Asi­en.

Wo liegt Südostasien?

Süd­ost­asi­en reicht von Myan­mar (Burma/Birma), an der Gren­ze zu Ban­gla­de­sch und In­dien so­wie den An­da­ma­nen und Ni­ko­ba­ren (sie ge­hö­ren zu In­dien) bis im Os­ten zum Pa­zi­fi­schen Oze­an. Gro­ße Tei­le der Phil­ip­pi­nen bil­den die Ost­gren­ze Süd­ost­asi­ens, In­do­ne­si­en ist geo­gra­fi­sch ge­teilt. Dort ver­läuft die Gren­ze zwi­schen Ba­li und Lom­bok und im Nor­den zwi­schen Bor­neo und Su­la­we­si.

Sommerurlaub im Winter in Südostasien mit dem perfekten Sonnenuntergang

Der Som­mer­ur­laub im Win­ter in Süd­ost­asi­en lässt si­ch z.B. gut in Thai­land ver­brin­gen.

Auch Ost­ti­mor, Bru­n­ei und Sin­ga­pur zäh­len zu Süd­ost­asi­en. Und Viet­nam, Kam­bo­dscha, Thai­land, Ma­lay­sia, Myan­mar und La­os sind so­zu­sa­gen das “Herz” Süd­ost­asi­ens. Vie­le, die von Süd­ost­asi­en spre­chen, mei­nen haupt­säch­li­ch die­se Län­der. Al­len vor­an Thai­land, Viet­nam und Kam­bo­dscha sind die wich­tigs­ten Län­der für je­ne, die ih­ren Som­mer­ur­laub im Win­ter in Süd­ost­asi­en ver­brin­gen wol­len. In die­sem Bei­trag geht es haupt­säch­li­ch um die­se Län­der.

Sommerliche Temperaturen im Winter

In die­sen drei Län­dern ist dann, wenn es in Eu­ro­pa kalt ist, Haupt­sai­son. Die Re­gen­zeit be­ginnt und en­det je nach Re­gi­on et­was un­ter­schied­li­ch, grob ge­sagt ist in al­len drei Län­dern die an­ge­nehms­te Rei­se­zeit zwi­schen De­zem­ber und März.

Regenzeit in Südostasien

Die Re­gen­zeit be­ginnt und en­det re­gio­nal un­ter­schied­li­ch.

In Viet­nam herrscht, we­gen der gro­ßen Nord-Süd-Aus­deh­nung, im Nor­den küh­les Wet­ter. Hier ist der Wol­ken­pass die Wet­ter­schei­de. Auch im Nor­den Thai­lands ist es im Win­ter et­was küh­ler. Al­le drei Län­der ha­ben auch ei­ne lan­ge Küs­ten­li­nie, wo­bei Thai­land in Sa­chen Ba­de­ur­laub Spit­zen­rei­ter ist. Aber Viet­nam, Kam­bo­dscha und Thai­land ha­ben mehr als nur Ba­de­ur­laub zu bie­ten.

Weihnachtsbaum Thailand

Zu Weih­nach­ten be­ginnt die Haupt­sai­son in Süd­ost­asi­en.

Et­was mehr als 10 Stun­den dau­ert ein Di­rekt­flug nach Süd­ost­asi­en. Ei­ner der be­lieb­tes­ten Start­punk­te ins Asi­en­aben­teu­er ist Bang­kok. Die Stadt ist für vie­le Rei­sen­de der er­s­te Kon­takt zu Süd­ost­asi­en. Auch ich ha­be für die­sen Win­ter mein Flug­ti­cket nach Bang­kok in der Ta­sche und kann es kaum er­war­ten dort zu lan­den.

Bangkok – Das Tor nach Südostasien

Bang­kok ist ei­ne quir­li­ge Stadt. Für man­che be­deu­tet die Mil­lio­nen­stadt pu­rer Stress: Au­tos, Hu­pen, Men­schen­men­gen, Ge­wu­sel auf den Märk­ten und in den Stra­ßen. Für mi­ch ist Bang­kok das per­fek­te Tor nach Süd­ost­asi­en.

Ich lie­be es mi­ch in den Men­schen­mas­sen zu ver­lie­ren, durch Chi­na­town zu fla­nie­ren und – ganz wich­tig – durch die Stra­ßen­kü­chen zu gus­tie­ren. Bei je­dem Atem­zug nimmt man un­ter­schied­li­che Ge­rü­che wahr – manch­mal auch nicht so an­ge­neh­me. Aber das ist der Ge­ruch der Groß­stadt. Beim Markt­bum­mel kann man üb­ri­gens auch man­ch ver­rück­te Din­ge er­le­ben. Wem es in den Stra­ßen­schluch­ten zu stres­sig ist, der flieht auf ei­ne der Sky­bars.

Lebua Bangkok - Sirocco Bar

Bang­kok hat ei­ni­ge tol­le Sky­bars zu bie­ten, wie z.B. im Le­bua Ho­tel.

Vie­le blei­ben nur ei­nen Tag in Bang­kok und rei­sen ra­sch Rich­tung Süd­en zu den In­seln und Ur­laubs­or­ten wei­ter. Von den gro­ßen Ur­laubs­zen­tren kann ich hier nur we­nig be­rich­ten, man­che Stadt wer­de ich in Thai­land nicht mehr be­su­chen.

Traumstrände in Südostasien

Wenn es mi­ch an den Strand ver­schlägt, dann woh­ne ich lie­ber in ei­nem klei­nen Bun­ga­low di­rekt am Strand als in ei­nem gro­ßen Ho­tel. Di­rekt am Strand zu woh­nen hat für mi­ch vie­le Vor­tei­le. Stell Dir vor, Du kann­st dort meh­re­re Wo­chen lang ver­brin­gen oh­ne Schu­he an­zu­zie­hen. Die wür­den im Sand nur stö­ren.

Koh Chang - White Sand Beach

In Süd­ost­asi­en gibt es die Mög­lich­keit…

Du ver­bringst den Tag am Strand, isst am Strand – mit den Fü­ßen im Sand – und hör­st die Wel­len in der Nacht in Dei­ner Strand­hüt­te rau­schen. Ich fin­de das ab­so­lut herr­li­ch. In Süd­ost­asi­en sind sol­che Plät­ze gott­sei­d­ank no­ch zu fin­den. Und sie sind auch bei schma­lem Bud­get leist­bar.

Zwei mei­ner Lieb­lings­strän­de, wo es auch ein­fa­che Hüt­ten di­rekt am Strand gibt, sind der Whi­te Sand Be­ach auf der In­sel Koh Chang in Thai­land und Rab­bit Is­land in Kam­bo­dscha.

Rabbit Island in Kambodscha

…wo­chen­lang am Strand zu le­ben.

Die­sen Win­ter wer­de ich u.a. auch die In­sel Ko Pha­y­am be­su­chen und Rich­tung Süd­en nach Ma­lay­sia und Sin­ga­pur rei­sen. Fin­de ich ein schö­nes Plätz­chen blei­be ich län­ger, son­st geht die Rei­se schnel­ler wei­ter.

Einfach zu bereisen

Die meis­ten Län­der Süd­ost­asi­ens sind ein­fach zu be­rei­sen. Vor al­lem in Viet­nam, Kam­bo­dscha und Thai­land gibt es ein gut aus­ge­bau­tes Sys­tem mit öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln. Vie­le Flü­ge in­ner­halb Süd­ost­asi­ens sind preis­wert und be­die­nen gro­ße Städ­te und die Tou­ris­ten­zen­tren.

Vietnam Airlines in Rach Gia

In­ner­halb Süd­ost­asi­ens gibt es ein dich­tes Flug­netz.

Ich rei­se am liebs­ten auf dem Land­weg. Der Bus ist das Haupt­ver­kehrs­mit­tel, aber in Thai­land, Viet­nam und auch Ma­lay­sia kom­men Rei­sen­de gut mit dem Zug wei­ter.

Myan­mar be­zeich­nen man­che als “Ei­sen­bahn-Him­mel”, dort ist das Bahn­fah­ren no­ch sehr aben­teu­er­li­ch. Ei­ne der schöns­ten Bahn­stre­cken Süd­ost­asi­ens führt in Viet­nam über den Wol­ken­pass.

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In Kam­bo­dscha sind die Bam­boo-Trains ein Klas­si­ker und be­son­ders ver­rückt ist in der Nä­he von Bang­kok die Fahrt mit dem Zug durch den Markt.

Viel zu erleben in Südostasien

Ab­seits der gro­ßen Städ­te und Se­hens­wür­dig­kei­ten in Süd­ost­asi­en dünnt si­ch das öf­fent­li­che Ver­kehrs­netz schnell aus. Dort, wo die An­rei­se nicht so ein­fach ist, gibt es so man­ches Ju­wel zu ent­de­cken. Über ei­ni­ge un­be­kann­te­re Rei­se­zie­le in Kam­bo­dscha ab­seits vom Tou­ris­ten­strom ha­be ich be­reits ge­schrie­ben.

Ei­ne mei­ner liebs­ten Rei­se­er­in­ne­run­gen gilt dem Be­su­ch bei den Fi­schern in Mui Ne und der Mo­tor­rad­tour durch das Viet­na­me­si­sche Hoch­land mit Ea­sy Ri­der Duc. Auch die Schwim­men­den Märk­te im Me­kong­del­ta zäh­len zu mei­nen “Ge­heim­tipps”.

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Da­bei sind das nur die Er­leb­nis­se ab­seits der gro­ßen Se­hens­wür­dig­kei­ten. Vie­le, die ih­ren Som­mer­ur­laub im Win­ter in Süd­ost­asi­en ver­brin­gen, be­su­chen oft nur die be­kann­tes­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten. Es fällt mir schwer Dir ei­ne Aus­wahl der be­ein­dru­ckends­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten in Süd­ost­asi­en zu nen­nen. Aber die­se Or­te ste­hen ganz be­stimmt auf der “Must see-Lis­te” für Süd­ost­asi­en:

Thailand:

Kambodscha:

Vietnam:

Die de­tail­reich ver­zier­ten Tem­pel und die Rui­nen­städ­te schei­nen ei­ne be­son­de­re An­zie­hung auf Rei­sen­de zu ha­ben.

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Die Ge­schich­te der Län­der Süd­ost­asi­ens ist be­ein­dru­ckend, manch­mal aber auch sehr be­drü­ckend und trau­rig. Viet­nam und Kam­bo­dscha ha­ben jahr­zehn­te­lang un­ter Krieg und Ter­ror­herr­schaft ge­lit­ten. Myan­mar öff­net si­ch er­st lang­sam dem Tou­ris­mus.

Sicherheitslage in Südostasien

Grund­le­gend ist Süd­ost­asi­en für Tou­ris­ten sehr si­cher. Klein­kri­mi­na­li­tät gibt es in al­len Län­dern. Be­waff­ne­te Raub­über­fäl­le, wie et­wa in man­chen Tei­len Süd­ame­ri­kas, sind in Süd­ost­asi­en aber nicht üb­li­ch. Mit “Hirn ein­schal­ten” und ei­nem si­che­ren Ver­steck für Geld und Do­ku­men­te  soll­ten auch In­di­vi­du­al­rei­sen­de und Back­pa­cker gut durch Süd­ost­asi­en kom­men.

Ge­wöh­nungs­be­dürf­tig ist für man­che Süd­ost­asi­en-Rei­sen­de das ex­tre­me Feil­schen und ver­han­deln um den bes­ten Preis. Bei mei­ner ers­ten Asi­en­rei­sen ha­be ich mi­ch über die Tou­ris­ten­ab­zo­cke in Viet­nam aus­ge­las­sen. Das The­ma Ab­zo­cke zieht si­ch quer durch Süd­ost­asi­en und zählt de­fi­ni­tiv zu den Är­ger­nis­sen.

Grenzübergang Poipet-Aranyaprathet

Ei­ner der “Ab­zo­ck-Punk­te” in Süd­ost­asi­en: Der Grenz­über­gang Poi­pet-Aranya­pra­thet zwi­schen Thai­land und Kam­bo­dscha.

Wo wir schon bei den un­an­ge­neh­men The­men sind: Lei­der gibt es aber auch Un­ru­he­her­de in Süd­ost­asi­en. Thai­land wird im­mer wie­der vor Bom­ben­an­schlä­gen er­schüt­tert, da­von ist be­son­ders Süd­thai­land an der Gren­ze zu Ma­lay­sia be­trof­fen.

Die po­li­ti­sche La­ge scheint auf den ers­ten Bli­ck sta­bil, wo­bei Thai­land und Myan­mar im­mer wie­der we­gen Un­ru­hen auf­hor­chen las­sen. Auch der Tod des Thai­län­di­schen Kö­nigs Bhu­mi­bol Adu­lya­dej im Ok­to­ber 2016 sorgt für Un­si­cher­heit. Hier gilt es die Si­cher­heits­la­ge im Aus­land vor der Rei­se zu prü­fen.

Easy: Geld vom Geldautomaten

Mei­ne Emp­feh­lung für Süd­ost­asi­en ist nicht zu viel Bar­geld mit­zu­neh­men. Aus­nah­me ist hier Myan­mar, da dort das Netz der Geld­au­to­ma­ten no­ch sehr dünn ist. Ei­ner mei­ner Si­cher­heits­tipps fürs Geld auf Rei­sen ist meh­re­re Geld­kar­ten mit­zu­neh­men und in Städ­ten dann re­gel­mä­ßig beim Geld­au­to­mat Bar­geld ab­zu­he­ben.

In Thai­land, Kam­bo­dscha und Viet­nam Geld am Geld­au­to­ma­ten ab­zu­he­ben funk­tio­niert ein­fach und zu­ver­läs­sig. In Kam­bo­dscha wer­den US-Dol­lar und Kam­bo­dscha­ni­sche Ri­el par­al­lel als Wäh­run­gen ver­wen­det.

Geldautomaten in Vietnam

Gut ver­sorgt: Fünf Geld­au­to­ma­ten in Viet­nam ne­ben­ein­an­der.

Die meis­ten Län­der in Süd­ost­asi­en zäh­len zu den güns­ti­gen Rei­se­län­dern. Vor al­lem Viet­nam, Kam­bo­dscha und Thai­land ha­ben nach wie vor ein sehr gu­tes Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis. Auch Un­ter­künf­te in den sehr güns­ti­gen Preis­ka­te­go­ri­en wer­den nach wie vor an­ge­bo­ten.

Die gu­te In­fra­struk­tur macht das Rei­sen ein­fach, In­ter­net­zu­gang über W-LAN ist auch in so man­cher Well­blech­hüt­te ver­füg­bar. Das sind be­stimmt Grün­de, war­um vie­le den Som­mer­ur­laub im Win­ter in Süd­ost­asi­en ver­brin­gen wol­len. Auch die Ge­fahr zu ver­hun­gern oder zu ver­durs­ten be­steht nicht. Ganz im Ge­gen­teil: Das Es­sen zählt zu den ab­so­lu­ten Be­son­der­hei­ten in Süd­ost­asi­en.

Spezialitäten so weit das Auge reicht

Je­des Land hat sei­ne ei­ge­ne, be­son­de­re Kü­che. Mi­ch be­ein­dru­cken vor al­lem die klei­nen Stra­ßen­kü­chen. Dort kann man je­den Tag neue Spei­sen aus­pro­bie­ren und gleich­zei­tig dem All­tags­le­ben zu­se­hen. Al­le Ge­rich­te vor­zu­stel­len wür­de hier den Rah­men spren­gen, aber ein paar be­lieb­te Ku­li­na­rik-High­lights möch­te ich trotz­dem kurz er­wäh­nen.

McDonalds in Thailand

Für je­ne, die mit der Thai­län­di­schen Kü­che über­haupt nicht klar kom­men.

Vom Thai­län­di­schen Es­sen ha­be ich be­reits beim Ab­schnitt über Bang­kok ge­schwärmt. Man­che ku­li­na­ri­schen Ein­flüs­se kom­men auch aus den Nach­bar­län­dern. Pad Thai ist ein Nu­del­ge­richt mit Chi­ne­si­schem Ur­sprung und wird da­her mit Stäb­chen ge­ges­sen. Son­st es­sen die Thais mit Be­steck.

Die Kam­bo­dscha­ni­sche Kü­che ist eben­falls stark von den Nach­barn und von den ehe­ma­li­gen Be­sat­zern, den Fran­zo­sen, ge­prägt. Be­son­ders viel­fäl­tig zeigt si­ch die Viet­na­me­si­sche Kü­che.

Gerhard Liebenberger isst Pho in Vietnam

Die Nu­del­sup­pe Phở wird in Viet­nam an so gut wie je­der Stra­ßen­ecke ver­kauft.

Ein Stra­ßen­kü­chen-Klas­si­ker ist die Phở, ei­ne Nu­del­sup­pe. Sie wird in Viet­nam schon zum Früh­stück ge­schlürft. Man­che Ge­rich­te, wie Cao Lao, sind nur in ei­ner be­stimm­ten Ge­gend er­hält­li­ch. Und dann gibt’s au­ßer­dem no­ch Ge­rich­te die et­was “spe­zi­el­ler” sind.

Wer si­ch traut kann in Thai­land ge­bra­te­ne Heu­schre­cken pro­bie­ren, ku­li­na­ri­sche Ent­de­ckun­gen in Kam­bo­dscha ma­chen und in ei­ne Vo­gel­spin­ne bei­ßen. Oder hast Du Lust ei­nen En­ten­em­bryo in Viet­nam aus dem Ei zu löf­feln?

Vogelspinne in Skun

Nicht nach Eu­ro­päi­schem Ge­schmack: Vo­gel­spin­nen in Skun in Kam­bo­dscha.

Feste und Alltagsleben hautnah miterleben

Es­sen ist je­den­falls ein wich­ti­ger Be­stand­teil der Asia­ti­schen Kul­tur. Ei­ner­seits im All­tag, aber auch kei­ne Fei­er kommt oh­ne Fest­ta­fel aus. In Süd­ost­asi­en be­kom­men auch Rei­sen­de Fes­te haut­nah mit, meist gibt es kei­ne Be­rüh­rungs­ängs­te.

Wer sei­nen Som­mer­ur­laub im Win­ter in Süd­ost­asi­en ver­bringt hat mög­li­cher­wei­se das Glück das Chi­ne­si­sche Neu­jahrs­fest bzw. das Tet-Fest in Viet­nam mit­zu­er­le­ben. Bei­de Fes­te fal­len  mit dem Neu­mond zwi­schen dem 21. Ja­nu­ar und dem 21. Fe­bru­ar zu­sam­men. Sie wer­den al­so je­des Jahr an ei­nem an­de­ren Tag ge­fei­ert.

Ballons mit "Chuc mung nam moi" zum Tet-Fest in Vietnam

Chúc Mừng Năm Mới – Gu­tes Neu­es Jahr beim Tet-Fest in Viet­nam.

Wenn die bei­den Fes­te ge­fei­ert wer­den steht das All­tags­le­ben still. Rei­sen­de müs­sen si­ch recht­zei­tig dar­auf in Ge­bie­ten mit ho­hem Chi­ne­si­schen Be­völ­ke­rungs­an­teil (z.B. Thai­land und Sin­ga­pur) und in Viet­nam ein­stel­len. Die­se Fes­te mit­zu­er­le­ben ist ein ab­so­lu­tes High­light, ich den­ke sehr ger­ne an mei­ne Tet-Fest Ein­la­dung in Nha Trang zu­rück.

Die Rei­se­pla­nung wird um ei­ni­ges kom­pli­zier­ter, dar­um soll­test Du un­be­dingt ei­ni­ge Tipps für ei­ne Viet­nam-Rei­se wäh­rend des Tet-Fests be­her­zi­gen. Glei­ches gilt für bei Rei­sen wäh­rend des Chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fes­tes in an­de­ren Län­dern in Süd­ost­asi­en. Für die Fei­er­ta­ge soll­test Du recht­zei­tig pla­nen und Un­ter­künf­te bu­chen.

Immer wieder Südostasien

Viel­leicht gibt es so et­was Ähn­li­ches wie ein Süd­ost­asi­en-Vi­rus. Mi­ch hat es dann in je­dem Fall in­fi­ziert. Mi­ch zieht es im­mer wie­der in die­se Re­gi­on. Ich mag die Men­schen, das Es­sen, die ent­spann­te Le­bens­art und na­tür­li­ch auch das an­ge­neh­me Kli­ma im Win­ter. Au­ßer­dem gibt es sehr viel, manch­mal auch ver­rück­tes, in die­sen Län­dern zu ent­de­cken.

Schweine am Moped in Kambodscha

Cra­zy: Der Ver­kehr und die Mo­peds in Viet­nam und Kam­bo­dscha.

Für ei­nen Som­mer­ur­laub im Win­ter in Süd­ost­asi­en sind mei­ne Rei­sen al­ler­dings zu lang. Mit 6, 8, 10 Wo­chen und mehr zäh­len sie schon eher zu Lang­zeit­rei­sen. Ich mag es durch die Län­der zu rei­sen und bei den som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren an schö­nen Plät­zen an mei­nen Pro­jek­ten zu ar­bei­ten. Neu­deut­sch wer­den sol­che Men­schen “Di­gi­ta­le No­ma­den” ge­nannt, für mi­ch ist es die per­fek­te Work-Life-Ba­lan­ce.

Gerhard Liebenberger in Thailand

Süd­ost­asi­en be­geis­tert mi­ch im­mer wie­der.

Wenn ich Dich nun auch mit dem Süd­ost­asi­en-Vi­rus in­fi­ziert ha­be freut mi­ch das sehr. Vie­le wei­te­re Rei­se­tipps für Süd­ost­asi­en fin­dest Du in der je­wei­li­gen Län­der­ka­te­go­rie im Me­nü und wich­ti­ge Tipps für die in­di­vi­du­el­le Rei­se bei Rei­se­tipps und -The­men.

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Kommentare

  1. Schö­ner Ar­ti­kel! Ich war auch schon vie­le Mo­na­te in Süd­ost­asi­en un­ter­wegs und für mi­ch ge­hört die­ser Teil der Welt zu den schöns­ten Ur­laubs­de­s­ti­na­tio­nen über­haupt.

  2. Sehr le­sens­wert! Ich pla­ne auch ge­ra­de ei­ne Tour nach Süd­ost­asi­en. Thai­lands Süd­en steht auf dem Pro­gramm und ich freue mi­ch sehr, dem trü­ben Win­ter zu ent­flie­hen! Lg, Bri­git­te

  3. Andersreisender meint:

    – Mar­kus: Dan­ke­schön! Ja, auf mi­ch hat Süd­ost­asi­en auch ei­ne ganz be­son­de­re An­zie­hungs­kraft.

    – Bri­git­te: Ah toll! Wann geht die Rei­se los?

  4. Gu­te Site,

    stim­me zu, seit 30 Jah­ren im­mer wie­der mal raus aus dem eu­ro­päi­schen Win­ter. Ich has­se ihn.

  5. Su­per! Für mi­ch geht’s mor­gen von Mi­la­no nach Sri Lan­ka und ich freue mi­ch auch schon sehr drauf! Zwar nicht ganz Süd­ost­asi­en, aber im­mer­hin ja doch Asi­en. Su­per, weil ers­tens geht da im De­zem­ber die Haupt­sai­son los und zwei­tens, mit kon­stant um die 29° auch nicht ganz so schlecht, um dem deut­schen Win­ter zu ent­flie­hen. Viel­leicht ja für das nächs­te Mal auch was für dich?! LG Ste­fan 😉

  6. Andersreisender meint:

    – Gün­ter: Gu­te Rei­se in die Son­ne!
    – Ste­fan: Auch Sri Lan­ka hört si­ch gut an. Und mit 29 Grad sind es ja an­ge­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren um in der Son­ne zu über­win­tern. 🙂

  7. Bianca Mo. meint:

    Oh ja, die süd­ost­asia­ti­schen Län­der ha­ben für je­den Rei­se­ty­pen so viel zu bie­ten! Ich durf­te SOA als so­lo Back­pa­cke­rin, mit Freun­den und mit der Fa­mi­lie er­le­ben; je­des Mal war es et­was ganz be­son­de­res. Und Di­gi­ta­le No­ma­den, wie du schreib­st, ha­ben mit Thai­land und Co. ein Pa­ra­dies ge­fun­den. Ob­wohl ich “die an­de­re Sei­te”, al­so Mittel-/Südamerika no­ch über­haupt nicht be­reist ha­be, zieht es mi­ch schon wie­der Rich­tung Asi­en! 🙂 Dort hab ich wohl ei­nen gro­ßen Teil mei­nes Her­zens ge­las­sen.

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