[7ways2travel] Bangkok von oben: 5 Tipps für perfekte Aussicht

Bang­kok ist für vie­le Rei­sen­de das Tor nach Süd­ost­asi­en. Schon beim An­flug fas­zi­niert vie­le der er­s­te Bli­ck auf die Sky­line der asia­ti­schen Mil­lio­nen­me­tro­po­le. Wer dem quir­li­gen Le­ben in den Stra­ßen ent­kom­men möch­te schaut die Wol­ken­krat­z­er nach oben. Vie­len Sky­bars und Dach­ter­ras­sen bie­ten bei ei­nem „Sun­dow­ner“ ei­nen tol­len Bli­ck über die Stadt.

Um Bang­kok von oben zu se­hen gibt es aber no­ch mehr Mög­lich­kei­ten. So man­cher Tem­pel, zahl­rei­che Brü­cken und so­gar Ver­kehrs­mit­tel bie­ten ei­nen un­ge­wöhn­li­chen Bli­ck auf Bang­kok. Ich zei­ge Dir in die­sem Bei­trag mei­ne Lieb­lings­plät­ze mit per­fek­ter Aus­sicht auf Bang­kok, man­che Aus­sichts­punk­te sind auch et­was un­ge­wöhn­li­ch. Hier sind mei­ne per­sön­li­chen 5 Tipps um Bang­kok von oben zu er­le­ben.

1. Skybars & Rooftop-Terrassen

Wer ei­nen Bli­ck von oben auf Bang­kok di­rekt im Her­zen der Stadt ge­nie­ßen möch­te be­sucht ei­ne der zahl­rei­chen Sky­bars und Rooft­op Bars. Hier kann man auch an hei­ßen Som­mer­ta­gen et­was durch­at­men und hat – ne­ben­bei – ei­nen herr­li­chen Bli­ck auf die Sky­line der Mil­lio­nen­me­tro­po­le.

Vie­le der Dach­ter­ras­sen öff­nen er­st am Abend, kurz vor Son­nen­un­ter­gang. Das An­ge­bot ist sehr un­ter­schied­li­ch. Auf man­chen Ter­ras­sen wird Es­sen ser­viert, an­de­re bie­ten nur Ge­trän­ke.

Lebua Bangkok Skybar und Restaurant

Das Re­stau­rant und die Sky­bar im Le­bua Bang­kok...

Be­son­ders be­ein­dru­ckend fin­de ich den Be­su­ch im Si­roc­co Re­stau­rant und in der Sky­bar im 63. Sto­ck des Le­bua Bang­kok Ho­tels. Hier spie­len, bei traum­haf­ten Aus­bli­ck über Bang­kok, auch Tei­le des Films Han­go­ver 2. In der Sky­bar ge­nie­ßen Be­su­cher da­her stil­echt ei­nen „Han­go­ver­ti­ni“ als Sun­dow­ner.

Lebua Bangkok Sirocco Restaurant

...zäh­len zu den be­kann­tes­ten Rooft­op-Re­stau­rants bzw. Bars in Bang­kok.

Die ex­klu­si­ve Rooft­op Bar im Le­bua Bang­kok zählt zu den teu­ers­ten in Bang­kok. Beim Be­su­ch soll­test Du auf die Klei­der­ord­nung ach­ten, kur­ze Ho­sen und of­fe­ne Schu­he (Flip­flops) sind ta­bu. Für den Be­su­ch im Si­roc­co Re­stau­rant und den an­de­ren Re­stau­rants im Wol­ken­krat­z­er ist ei­ne recht­zei­ti­ge Re­ser­vie­rung not­wen­dig.

Lebua Bangkok Hangovertini Cocktail

Der “Han­go­ver­ti­ni”.

Ent­spann­ter geht es wei­ter un­ten zu. In Bang­kok gibt es auch un­zäh­li­ge klei­ne Dach­ter­ras­sen mit mehr oder we­ni­ger tol­lem Bli­ck auf Bang­kok. Die “342 Bar” am Dach des Ba­an Ri­ver­si­de Ho­tels in der Nä­he des Wang Lang Peers (N10) bie­tet ei­nen tol­len Bli­ck über den Chao Phra­ya Fluss und auf den Grand Pa­la­ce.

Blick von der 342 Bar auf den Grand Palace

Von der 342 Bar ha­ben Gäs­te ei­nen tol­len Bli­ck auf den Grand Pa­la­ce.

Bei Ein­bruch der Nacht ver­än­dert si­ch hier die Stim­mung im Mi­nu­ten­takt und die gol­de­nen Dä­cher des Pa­las­tes be­gin­nen in der Dun­kel­heit zu leuch­ten. Re­ser­vie­rung ist hier Emp­foh­len, es gibt kei­ne Klei­der­ord­nung.

2. Die Brücken über den Chao Phraya

Wer den et­was teu­re­ren Sky­bars aus­wei­chen möch­te kann ei­nen gra­tis Bli­ck über die Stadt von den zahl­rei­chen Brü­cken aus ge­nie­ßen. Sie über­span­nen den brei­ten Chao Phra­ya. Der Fluss durch­zieht in gro­ßen Bö­gen das Stadt­zen­trum Bang­koks be­vor er ins Meer mün­det.

Blick auf dem Chao Phraya und Sathorn Peer

Bli­ck auf dem Chao Phra­ya und Sa­t­horn Peer von ei­ner der zahl­rei­chen Brü­cken in Bang­kok.

Ei­ne der auf­fäl­ligs­ten Brü­cken in Bang­kok ist die  Ra­ma VIII. Bridge. Sie trägt den Na­men des ach­ten Kö­nigs der der­zeit am­tie­ren­den Cha­kri-Dy­nas­tie An­an­da Mahi­dol (Ra­ma VIII.). Sein Por­trät ist auch auf der Rück­sei­te des 20-Baht-Geld­scheins ge­mein­sam mit der Brü­cke ab­ge­bil­det.

Rama VIII Brücke in Bangkok

Die Ra­ma VIII Brü­cke sticht durch ihr...

Die be­ein­dru­cken­de Schräg­seil­brü­cke wur­de 2002 er­öff­net. Ein ein­zi­ger, 160 Me­ter ho­her Py­lon hält die Brü­cke. Er ist von ei­ner gol­de­nen, sti­li­sier­ten Flam­me ge­krönt. In der Nacht ist die 475 Me­ter lan­ge Ra­ma VIII Brü­cke be­leuch­tet. Hier ist ein gu­ter Platz um  Bang­kok von oben zu er­le­ben. Ich fin­de die Mor­gen­stim­mung auf der Brü­cke sehr schön.

Rama VIII Brücke Bangkok

...be­son­de­res De­si­gn her­vor und ist ein tol­ler Aus­sichts­punkt.

Kurz nach 6 Uhr in der Früh bricht die Mor­gen­däm­me­rung an. Dann be­fah­ren im­mer mehr Boo­te den Chao Phra­ya Fluss. Un­ter der Brü­cke ser­vie­ren die ers­ten Stra­ßen­kü­chen Sup­pen und Cur­ries zum Früh­stück.

3. Bangkok von oben im Skytrain

Ei­ne ein­zi­ge, lan­ge Brü­cke ist die Tras­se des Sky­trains. Auf zwei Li­ni­en führt die Hoch­bahn durch die brei­ten Stra­ßen Bang­koks. Die Sky­train-Tras­se über­spannt Tei­le der Suk­hum­vit Road, führt durch das dicht ver­bau­te Si­lom oder zu den Ein­kaufs­zen­tren Cen­tral World und Siam Pa­ra­gon. Die Be­ton­tras­se ver­sperrt den Bli­ck von un­ten zum Him­mel.

Skytrain Bangkok

Zug fah­ren und Bang­kok von oben se­hen...

Vom Sky­train aus ist der Bli­ck in al­le Rich­tun­gen mög­li­ch. Von oben bie­tet si­ch oft der bes­se­re Über­bli­ck über ein Vier­tel, au­ßer­dem öff­nen si­ch un­ge­wohn­te Bli­cke in die hö­he­ren Stock­wer­ke. Kein Wun­der, dass so man­ches Bü­ro­fens­ter in den Hoch­häu­sern ver­spie­gelt ist.

Skytrain Bangkok

...ist auch im Sky­train mög­li­ch.

Üb­ri­gens: Auch der Air­port-Link, die Zug­ver­bin­dung vom Su­varn­ab­hu­mi Air­port in die Stadt, führt über ei­ne Hoch­tras­se. Wäh­rend der Bahn­fahrt dür­fen si­ch Rei­sen­de über ei­ne er­s­te, in­ter­es­san­te Aus­sicht von Oben auf Bang­kok freu­en.

4. 360 Grad-Rundumblick vom Golden Mount (Wat Saket)

Nicht weit von der Khao­san Road ent­fernt bie­tet der Gol­den Mount ei­nen tol­len Bli­ck auf Bang­kok von oben. Vom Stra­ßen­ni­veau aus sticht der „Gol­den Mount“ mit dem Gol­de­nen Che­di an der Spit­ze gar nicht son­der­li­ch her­vor.

Gerhard Liebenberger am Weg zum Golden Mount Bangkok

318 Stu­fen füh­ren zum Gol­den Mount hin­auf.

Er­klimmt man aber die 318 Stu­fen des künst­li­chen Ber­ges, dann of­fen­bart si­ch ein tol­ler Rund­um­bli­ck auf Bang­kok.

Blick auf Bangkok von oben vom Golden Mount Bangkok

Ein 360-Grad-Bli­ck auf Bang­kok...

Von ver­schie­de­ne Ter­ras­sen und Fens­ter ist der Aus­bli­ck in al­le Him­mels­rich­tun­gen mög­li­ch. Wat Sa­ket, wie der Tem­pel des Gol­de­nen Ber­ges auch ge­nannt wird, ist ei­ne der äl­tes­ten bud­dhis­ti­schen Tem­pel­an­la­gen in Bang­kok.

Golden Mount Bangkok

...und ei­ni­ges mehr bie­tet die hoch ge­le­ge­ne Ter­ras­se.

Vom Gol­de­nen Mount ist auch das höchs­te Ge­bäu­de Thai­lands zu se­hen.

Quick-Tipp: Ein­tritt: 20 Bhat, Öff­nungs­zei­ten: täg­li­ch von 8:00 bis 19 Uhr. Auf an­ge­mes­se­ne Klei­dung ach­ten (Schul­tern be­de­cken).

5. Die perfekte Aussicht vom höchsten Gebäude Thailands

Der Bli­ck auf Bang­kok von oben ist auch vom höchs­ten Ge­bäu­de Thai­lands mög­li­ch. Bald. Denn Ma­ha Nak­hon wur­de im Au­gust 2016 of­fi­zi­ell er­öff­net, aber im Wol­ken­krat­z­er muss no­ch vie­les fer­tig­ge­stellt wer­den. Ich ha­be mi­ch schon auf den Be­su­ch der Aus­sichts­decks ge­freut, muss den Be­su­ch aber no­ch ver­schie­ben. Das Ob­ser­va­to­ry De­ck vom 74. bis 77. Stock­werk wird er­st im zwei­ten Halb­jahr 2017 er­öff­net. Es be­fin­det si­ch an der Spit­ze des 313 Me­ter ho­hen Wol­ken­krat­zers.

Maha Nakhon Bangkok

Der Ma­ha Nak­hon Sky­scra­per...

Wer nicht so lan­ge war­ten möch­te kann die Aus­sichts­ter­ras­sen des ehe­ma­li­gen Spit­zen­rei­ters be­su­chen. Der Baiyo­ke Tower 2 (wört­li­ch „Ja­de-Blatt-Ge­bäu­de 2“) ist mit 304 Me­tern das zweit­höchs­te Ge­bäu­de Thai­lands (328 Me­ter in­klu­si­ve An­ten­nen). Die Aus­sichts­platt­for­men be­fin­den si­ch auf ver­schie­de­ne Stock­wer­ke ver­teilt. Im 84. Stock­werk bie­tet das „Sky Walk Re­vol­ving Roof De­ck“ ei­nen tol­len Bli­ck auf Bang­kok von oben.

Baiyoke 2 Bangkok

...hat den Baiyo­ke 2 Tower als höchs­tes Ge­bäu­de Thai­lands ab­ge­löst.

Vie­le ho­he Ge­bäu­de bie­ten ei­nen tol­len Bli­ck auf Bang­kok von oben. Die Sky­bars und Rooft­op-Ter­ras­sen kom­bi­nie­ren ku­li­na­ri­schen Ge­nuss und ei­ne tol­le Aus­sicht auf die thai­län­di­sche Haupt­stadt. Aber auch an­de­re Ge­bäu­de bie­ten ei­ne schö­ne Aus­sicht auf Bang­kok. Der Gol­den Mount bie­tet ei­nen 360 Grad Rund­um­bli­ck auf die Stadt, ge­wal­ti­ge Brü­cken über­span­nen­den Chao Phra­ya Fluss.

Nähe Central Point Bangkok von oben

Vie­le klei­ne Ter­ras­sen­bars und –Re­stau­rants bie­ten ei­nen in­ter­es­san­ten Bli­ck auf das Le­ben in Bang­kok.

Bei ei­ner Fahrt mit dem Sky­train ha­ben Rei­sen­de ei­ne an­de­re Per­spek­ti­ve auf Bang­kok als von den Stra­ßen­schluch­ten aus. Die höchs­ten Ge­bäu­de Thai­lands be­fin­den si­ch eben­falls in der Haupt­stadt Bang­kok. Von oben bie­tet si­ch hier ein per­fek­ter Aus­bli­ck über die Stadt – schon fast wie vom Flug­zeug aus.

Bangkok - Stromkabel Service

Er­zäh­le uns von Dei­nen un­ge­wöhn­li­che Tipps für Bang­kok von oben und per­fek­te Aus­sicht im Kom­men­tar!

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Die­ser Bei­trag ist Teil des ge­mein­sa­men Blog­ger-Pro­jekts #7ways2­tra­vel. Dies­mal be­rich­ten wir über Ort und Städ­te von oben. Hier wei­ter­le­sen:

Kommentare

  1. Hal­lo,
    ich mag den Gol­den Mount aber auch vom Wat Arun hat man ei­ne schö­ne Aus­sicht auf den Chao Phra­ya.
    Lg
    Tho­mas

  2. Joy is BMW! 😀
    Beim Grand Pa­la­ce war ich schon, den Sky­train ha­be ich auch schon et­li­che Ma­le be­nutzt, aber da gibt es no­ch schö­ne und vor al­lem ho­he Ecken die no­ch se­hens­wert sind, wie du hier zeigst! 😉
    The Piz­za Com­pany moch­te ich da­mals für Fast­food Piz­za. Ei­nen rich­ti­gen Bur­ger gab’s im ver­meint­li­ch bes­ten Bur­ger­an­bie­ter der Stadt: im Fireh­ou­se. An­sons­ten hat­te ich ja be­reits er­wähnt, dass ich das Ter­mi­nal 21 in­ter­es­sant fand.

  3. Die Rooft­op­bar ist schon sehr cool! Und der Ma­ha Nak­hon Sky­scra­per ge­fällt mir au­ßer­or­dent­li­ch gut, auch wenn man no­ch nicht rauf kann. Ich mag mo­der­ne Ar­chi­tek­tur!

  4. Andersreisender meint:

    - Tho­mas: Stimmt, der Chao Phra­ya ist lang und es gibt vie­le tol­le Mög­lich­ei­ten für ei­nen fas­zi­nie­ren­den Aus­bli­ck. Dan­ke für Dei­nen Tipp mit Wat Arun. 🙂

    - Alex: Bang­kok ist ein­fach ei­ne Me­ga­ci­ty, da gibt’s sehr viel zu ent­de­cken. Was das Es­sen be­trifft ha­be ich mi­ch in Bang­kok al­ler­dings no­ch nie nach Bur­ger und Piz­za um­ge­se­hen. Ich lie­be die Stra­ßen­kü­chen in Bang­kok. Fin­de ich ein­fach ab­so­lut toll! 

    - Gud­run: ja, das mit der Aus­sicht vom Ma­ha Nak­hon dau­ert lei­der no­ch ein biss­chen. Da muss ich bis zu mei­nem nächs­ten Be­su­ch in Bang­kok, vor­aus­sicht­li­ch 2018, war­ten.

  5. Was die Stra­ßen­kü­chen an­ge­hen, da mag ich nur das fri­sche Ob­st oder die Drinks. Aber die Tie­re & Co am Spieß... nee dan­ke! 😀

  6. Andersreisender meint:

    Mjam... dann bleibt für mi­ch mehr 😉

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