Sehenswürdigkeiten-Bummel durch Hoi An

In Hoi An kann der Begriff “Sehenswürdigkeiten-Bummel” wortwörtlich genommen werden. Muss man sich beim Sightseeing in Städten wie Hanoi oder Saigon fast mehr um den Verkehr als um die Schönheiten der Stadt kümmern, ist in Hoi An der Bummel gefahrlos in der Fußgängerzone möglich. Dort trifft man auf eine Vielzahl der Sehenswürdigkeiten von Hoi An. Eine kleine Auswahl möchte ich Euch in diesem Beitrag vorstellen.

Entspannte Altstadt

Generell scheint in dieser vietnamesischen Stadt alles ein wenig entspannter zu laufen. Das einstige Fischerdorf am Thu Bon Fluss hat sich mittlerweile zu einem Touristenmagnet entwickelt.

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Restaurants, Bars und Souvenirshops reihen sich in der historischen Altstadt aneinander.

Bild: Haus in der Altstadt von Hoi An

Die Betriebe fügen sich aber gut ins Ensemble der alten Gebäude ein. Von den vielen Cafès kann man entspannt einen Blick auf die umliegenden Häuser aber auch auf andere Reisende werfen.

Bild: Sehenswert: Häuser bei Sonnenuntergang in Hoi An

Die Altstadt von Hoi An wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Die Japanische Brücke

Am Wahrzeichen von Hoi An kommen Reisende bestimmt nicht vorbei: Die Japanische Brücke. Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts gebaut um die japanische Siedlung mit dem chinesischen Viertel auf der anderen Seite des Flussufers zu verbinden.

1719 erhielt die Brücke ihren heute offiziell gültigen Namen: Lai Vien Kieu. Die Übersetzung ist je nach Quelle etwas unterschiedlich: Lonely Planet Vietnam spricht von der “Brücke für Passanten aus der Ferne”, während Wikipedia schlichtweg von der “Brücke aus der Ferne” schreibt.

Bild: Japanische Brücke in Hoi An

Fakt ist aber, dass sich dieser Name nicht durchsetzen konnte. So kennt man die Brücke bis heute unter dem Namen “Japanische Brücke”. Das Bild der bekannten Sehenswürdigkeit findet man übrigens auch am 20.000 Dong Geldschein.

Anzüge und Kleider schneidern

Insgeheim freuen sich viele Reisende schon auf einen Besuch in Hoi An, da es nirgends sonst in Vietnam so viele Schneider auf einem Fleck gibt. Wer sich ein Kleid oder einen neuen Anzug maßanfertigen lassen möchte, findet hier bestimmt die Schneiderei seines Vertrauens. Innerhalb von ein bis zwei Tagen ist der Maßanzug dann fertig. Natürlich gibt es auch gleich die passenden Hemden und Accessoires dazu.

Und wer die neue Kollektion nicht weiter auf Reisen mitschleppen möchte, lässt sich die neue Kleidung per Post nach Hause senden.

Um Fragen im Kommentar vorzubeugen: Ja, ich konnte nicht widerstehen und habe mir auch einen  neuen Anzug anmessen lassen. Schwarz mit feinen, blauen Streifen. Er ist mit dem Päckchen am Weg Richtung Europa.

Bild: Neuer Anzug vom Schneider in Hoi An

Kulinarische Schmeckenswürdigkeit: Cao Lầu

An vielen Straßenecken in Hoi An bieten die in Vietnam weit verbreiteten, kleinen Essensstände ihre Speisen an. Zur Überraschung wird hier aber meist keine Suppe sondern Cao Lau verkauft. Dieses Nudelgericht wird nur in der mittelvietnamesischen Stadt serviert. Grund genug um Euch in einem extra Beitrag über Cao Lau zu berichten.

Ein Abstecher lohnt sich

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Auch wenn Hoi An nicht direkt an der Bahnlinie Hanoi – Saigon liegt lohnt sich ein Zwischenstopp allemal. Bei einem Altstadt-Bummel kann man am Besten erleben, welche Sehenswürdigkeiten Hoi An zu bieten hat. Wer sich mit der Geschichte des einstigen Fischerdorfes näher auseinandersetzen will, sollte auch die verschiedenen Versammlungshallen und die historischen Gebäude von innen besichtigen.

Reise-Tipps für Hoi An

  • Anreise per Bahn nach Da Nang, von dort ca. 45 Minuten mit dem Linien-Bus nach Hoi An
  • Der Busbahnhof in Da Nang liegt ca. 1,5 km westlich vom Bahnhof
  • ca. alle 20 bis 30 Minuten fährt tagsüber ein Bus nach Hoi An und zurück
  • Bus-Ticket kostet regulär 10.000 VND. Leider wird von Touristen oft deutlich mehr verlangt. Mehr als 20.000 – 30.000 VND inklusive Gepäck sollte man nicht bezahlen.
  • Linien-Busse kommen am Nord-Busbahnhof in Hoi An an
  • Open-Tour Busse halten direkt in Hoi An
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