Mit dem Zug von China nach Vietnam

Er­st seit 2009 fährt wie­der täg­li­ch ein Zug von Chi­na nach Viet­nam und um­ge­kehrt. Da­vor gab es nur zwei­mal wö­chent­li­ch ei­ne Di­rekt­ver­bin­dung zwi­schen Pe­king und Ha­noi. Für chi­ne­si­sche Ver­hält­nis­se ist die Stre­cke von der süd­chi­ne­si­schen Stadt Nan­ning in die viet­na­me­si­sche Haupt­stadt Ha­noi ein Kat­zen­sprung. Trotz­dem fährt auf der 396 Ki­lo­me­ter lan­gen Stre­cke nur ein Nacht­zug mit aben­teu­er­li­chen Zwi­schen­stopps an den Gren­zen.

Bahnfahrt mit Hindernissen

Lei­der wird es Rei­sen­den nicht all­zu leicht ge­macht, si­ch für den Zug zwi­schen Nan­ning und Ha­noi zu ent­schei­den. Zwar ist der Bus auch nicht bil­li­ger und un­be­que­mer als ein Lie­ge­wa­gen-Platz, aber da­für et­was un­kom­pli­zier­ter bei der Bu­chung.

Zug­ti­ckets von Chi­na nach Viet­nam und um­ge­kehrt wer­den aus­schließ­li­ch mit gül­ti­gem Vi­sum im Rei­se­pass aus­ge­stellt. In Nan­ning wer­den in­ter­na­tio­na­le Ti­ckets nur am Bahn­schal­ter Nr. 16 ver­kauft. Er­freu­li­ch: Das ist meis­tens der Schal­ter mit der kür­zes­ten War­te­schlan­ge.

Über­ra­schend ist dann die “Buch-Fahr­kar­te”: Sie ist haupt­säch­li­ch in Deut­sch und Rus­si­sch be­schrif­tet. Kein Eng­li­sch, nur ei­ne kur­ze Er­läu­te­rung auf Chi­ne­si­sch. Ähn­li­che Fahr­kar­ten kann­te ich schon aus Russ­land und der Mon­go­lei. Dass die in­ter­na­tio­na­len Fahr­schei­ne in Chi­na auch so aus­se­hen, dar­über bin ich doch über­rascht.

Bild: Buchfahrkarte China

Be­son­ders in­ter­es­sant: Der Fahr­preis ist auf dem “Stre­cken­fahr­schein” und auf der “Bett­kar­te” im In­ne­ren der Buch­fahr­kar­te nicht nur in chi­ne­si­schen Yuan son­dern auch in Schwei­zer Fran­ken an­ge­ge­ben.

Bild: Streckenfahrschein China

So...nun ha­ben wir al­le Vor­be­rei­tun­gen ge­trof­fen: Das Viet­nam-Vi­sum ist im Pass und das Zug­ti­cket ge­kauft, dann kann es ja end­li­ch los ge­hen.

Von Nanning nach Henei

Wer am Bahn­hof den Zug in Nan­ning nun nach Ha­noi sucht, soll­te bes­ser nach “Hen­ei” Aus­schau hal­ten – so wird die viet­na­me­si­sche Haupt­stadt von den Chi­ne­sen ge­nannt und scheint so auch auf den Ab­fahrts­ta­feln auf. Und um es no­ch ein biss­chen kom­pli­zier­ter zu ma­chen: Am Ti­cket steht als Ziel nur “Gia Lam”. Das ist ein Vor­ort-Bahn­hof von Ha­noi.

Am Weg zur chinesischen Grenze

Um 18:45 Uhr geht’s dann end­li­ch los Rich­tung chi­ne­si­sch-viet­na­me­si­sche Gren­ze. Ei­gent­li­ch ei­ne ganz ent­spann­te Fahrt im chi­ne­si­schen Schlaf- bzw. Lie­ge­wa­gen. Ge­gen 22:15 Uhr er­rei­chen wir den Grenz­bahn­hof auf der chi­ne­si­schen Sei­te: Pin Xi­ang.

Im Zug wer­den die Rei­se­päs­se ein­ge­sam­melt, dann heißt es zum ers­ten Mal mit dem ge­sam­ten Ge­päck aus­stei­gen. In der Bahn­hofs­hal­le wer­den Kof­fer, Ta­schen und Ruck­sä­cke durch­leuch­tet. Nach et­wa ei­ner hal­ben Stun­de ist al­les er­le­digt und wir kön­nen es uns wie­der im Ab­teil ge­müt­li­ch ma­chen.

Weiter zur Grenzstation in Vietnam

Um Punkt Mit­ter­nacht über­quert un­ser Zug die Gren­ze nach Viet­nam. Ein kur­zer Zwi­schen­stopp am Sta­chel­draht­zaun, dann ver­lässt der Zug wie­der das be­leuch­te­te Ge­biet und ver­schwin­det in der viet­na­me­si­schen Nacht. Hier ist es üb­ri­gens er­st kurz nach 23 Uhr – die Uhr und auch das Da­tum müs­sen wie­der um ei­ne Stun­de zu­rück ge­stellt wer­den.

Un­ser Zug hält an ei­nem al­ten Bahn­hof. Wir müs­sen wie­der mit Sack und Pack den Zug ver­las­sen. Gänz­li­ch an­ders er­scheint die Sze­ne­rie als eben no­ch in Chi­na. Ge­dämpf­tes Licht, kaum Ab­sper­run­gen am Bahn­hof – wir müs­sen un­se­ren Weg selbst fin­den. Im Ge­bäu­de müs­sen dann die üb­li­chen For­ma­li­tä­ten er­le­digt wer­den: Die “Ar­ri­val Card” und Zoll­de­kla­ra­ti­on aus­fül­len und den Pass an ei­nem Schal­ter ab­ge­ben.

Und un­ser Ge­päck? Das in­ter­es­siert nie­man­den. Nun heißt es war­ten. Der Bahn­hof sieht durch­aus reiz­voll aus. Der fran­zö­si­sche Ko­lo­ni­al­stil lässt grü­ßen. Gel­be Wand­far­be und dunk­les, schwe­res Holz do­mi­nie­ren den Raum. Die ver­schie­de­nen Schal­ter mit klei­nen Fens­tern wir­ken wie aus ei­ner längst ver­gan­ge­nen Ei­sen­bahn-Zeit, die man nur no­ch aus Fil­men kennt.

Sechs Uh­ren zei­gen die Zeit in den ver­schie­de­nen Ge­bie­ten der Welt an. Hanoi...Peking...Paris... Oder sa­gen wir bes­ser, sie soll­ten die Zeit an­zei­gen. Bis auf Ha­noi funk­tio­niert kei­ne der Uh­ren. Für New York scheint die Zeit be­reits ab­ge­lau­fen zu sein, es deu­tet nur no­ch ein dunk­ler Fleck dar­auf hin, dass hier ein­mal ei­ne Uhr über dem Schild hing.

Passkontrolle auf Vietnamesisch

Et­wa zehn Mi­nu­ten spä­ter er­schei­nen die Be­am­ten wie­der. Wir – et­wa 30 Fahr­gäs­te – war­ten ge­spannt auf die Rück­ga­be un­se­rer Rei­se­päs­se.

Die Pas­sa­gie­re wer­den der Rei­he nach auf­ge­ru­fen und be­kom­men ih­ren Rei­se­pass zu­rück. Ich kom­me mir in die­sem Mo­ment wie in der Schu­le vor, wenn die Schul­ar­bei­ten zu­rück ge­ge­ben wer­den. Dann hö­re ich den Na­men: “Ger­hard” – das bin ich 😉

Es scheint Pro­ble­me zu ge­ben. Ich wer­de ge­fragt, war­um die Pass-Num­mer im Vi­sum fal­sch no­tiert ist? Kei­ne Ah­nung – es ist mir nicht auf­ge­fal­len. Ich ant­wor­te nur, dass sie manch­mal mit und manch­mal oh­ne den Buch­sta­ben am En­de ge­schrie­ben wird.

Die Ant­wort hat ge­reicht – mit ei­nem lau­ten “Klack” wird der Ein­rei­ses­tem­pel in den Pass ge­drückt. Nun darf auch ich wie­der zu­rück in den Zug.

Am Weg nach Hanoi

Bis zum Schluss war ich mir nicht si­cher, ob wir an der Gren­ze den Zug wech­seln müs­sen oder nicht. In Viet­nam fah­ren die Zü­ge – im Ge­gen­satz zu Chi­na – auf Glei­sen mit ei­ner Spur­wei­te von nur 1.000 Mil­li­me­tern.

Doch wir kön­nen bis Ha­noi im sel­ben Zug wei­ter­fah­ren. Ab der chi­ne­si­schen Gren­ze bis in die viet­na­me­si­sche Haupt­stadt ist die Stre­cke mit ei­nem drit­ten Schie­ne aus­ge­rüs­tet. So kön­nen hier Schmal­spur- und Nor­mal­spur-Zü­ge fah­ren und der Zug von Chi­na nach Viet­nam muss an der gren­ze nicht ge­wech­selt wer­den. Es hät­te aber auch ein Zug­wech­sel kei­ne be­son­de­ren Aus­wir­kun­gen, da man an der Gren­ze so­wie­so mit Sack und Pack aus­stei­gen muss.

Hanoi-Gia Lam

Zwei Mi­nu­ten, nach­dem der Schaff­ner mi­ch ge­weckt hat, bli­cke ich aus dem Fens­ter. Al­les dun­kel, nur ein Gü­ter­zug steht am Nach­bargleis. Es ist kurz vor 5 Uhr am Mor­gen. Ob wir schon in Ha­noi sind?

Kurz dar­auf wa­chen auch die bei­den chi­ne­si­schen Mäd­chen in mei­nem Ab­teil auf. Mit ei­nem über­rasch­ten “Wir sind da” hüp­fen sie aus dem Bett und ver­ab­schie­den si­ch. Ich we­cke die an­de­ren Ruck­sack­rei­sen­den im Nach­bar­ab­teil auf, die Fahrt hat für uns al­le ein plötz­li­ches En­de.

Rund um den Bahn­hof Gia Lam ist es dun­kel. Er liegt et­wa 6 Ki­lo­me­ter vom Stadt­zen­trum Ha­noi ent­fernt am an­de­ren Ufer des Ro­ten Flus­ses. Ein­zig die Ta­xi­fah­rer ste­hen am Bahn­hof “habt Acht”. Sie wol­len uns ins Zen­trum brin­gen – für Un­sum­men ver­steht si­ch. Die An­ge­bo­te rei­chen bis zu 85 US-Dol­lar. Doch selbst un­ge­üb­te “Ver­hand­ler” soll­ten nicht mehr als 100.000 Dong, rund 5 US-$ für die Fahrt ins Stadt­zen­trum be­zah­len.

Ste­ve aus Groß­bri­tan­ni­en und ich müs­sen ins glei­che Hostel. Wir mar­schie­ren er­st mal Rich­tung Haupt­stra­ße und fin­den dort auch ei­nen Geld­au­to­mat. Mit Viet­na­me­si­schen Dong in der Ta­sche lässt es si­ch gleich bes­ser ver­han­deln oder auch ein Bus-Ti­cket kau­fen.

Denn ei­nes ha­ben wir schon in den ers­ten Mi­nu­ten in Viet­nam fest­ge­stellt: Viet­na­me­sen sind sehr ge­schäfts­tüch­tig...

Reisetipps Kompakt für die Bahnfahrt von China nach Vietnam

  • Fahr­plan für Zug Nr. T8701/MR 2 Nan­ning – Ha­noi
    Nan­ning ab 18:45
    Pin Xi­ang – Grenz­bahn­hof Chi­na an 22:15
    Pin Xi­ang – Grenz­bahn­hof Chi­na ab 23:40
    Dong Dang – Grenz­bahn­hof Viet­nam an 0:20 Chi­ne­si­sche Zeit
    Zeit­um­stel­lung 0:20 – 23:20 Uhr (wie­der ein Tag frü­her!)
    Dong Dang – Grenz­bahn­hof Viet­nam ab 00:15
    Ha­noi Gia Lam Sta­ti­on an 05:00 Uhr Orts­zeit
  • Zug führt Hard- und Softs­lee­per Wä­gen und zwi­schen Nan­ning und Pin Xi­ang ei­nen Spei­se­wa­gen
  • Preis Hards­lee­per Nan­ning – Ha­noi: 147 RMB
  • Aus­lands-Ti­ckets in Nan­ning nur bei Ti­cket­schal­ter 16
  • Ti­cket zwi­schen Chi­na und Viet­nam nur mit Vi­sum er­hält­li­ch
  • Aus- und Ein­rei­se an der Gren­ze sehr un­kom­pli­ziert

Alternativen zum Zug T8701/MR 2:

  • 2x wö­chent­li­ch durch­gän­gi­ger Zug Nr. T5/T6 von Pe­king nach Ha­noi
  • Von Kun­ming zur chi­ne­si­sch-viet­na­me­si­schen Gren­ze ist die Bahn­li­nie seit Jah­ren au­ßer Be­trieb, hier ver­keh­ren nur Bus­se. Ab dem viet­na­me­si­schen Grenz­ort Lao Cai fah­ren meh­re­re Tag- und Nacht­zü­ge nach Ha­noi.

Kommentare

  1. Hi the­re! What are you up to? Are you in Viet­na­mn now??

    Ta­ke ca­re

    Ca­ro­li­na

  2. Hal­lo Ger­ry,

    nur ei­ne Fra­ge an dich, hat­test du das al­les schon vor­her re­ch­ar­chiert, oder “Learning by do­ing”?

    Gruß

    Mat­thi­as

  3. Ge­schäfts­tüch­tig... hi­hi... 85 Dol­lar für 6 Ki­lo­me­ter. Ein kla­rer Fall für das Ge­wer­be­auf­sichts­amt in Viet­nam 🙂 .

    Es ist wirk­li­ch fas­zi­nie­rend wie Du das al­les so be­werk­stel­ligst. Das sind ja nun al­les an­de­re als “nor­ma­le Bahn­rei­sen”. Dei­ne Ein­drü­cke die Du hier im­mer zum Bes­ten gib­st ma­chen echt Lust zur Nach­ah­mung... träu­men darf man ja.

  4. Die Fra­ge von Mac in­ter­es­siert mi­ch auch.
    Bist du ein­fach so drauf los und nimmst es so wie es kommt, oder hast du dich vor­her ein we­nig in­for­miert?
    Ich le­se dei­ne letz­ten Bei­trä­ge im­mer seht ger­ne und ha­be echt rich­tig Lust ein­mal ei­ne ähn­li­che Tour zu ma­chen. Lei­der wür­de mir im Mo­ment die Zeit feh­len, und ein­fach mal so ei­ne Aus­zeit neh­men ist lei­der nicht drin...

    Ich be­nei­de dich wirk­li­ch für die Er­fah­run­gen.

  5. Andersreisender meint:

    @Carolina: Hi! Nice to hear/read from you! Yes – I am in Viet­nam now 🙂

    @Matthias: Auf mei­ner Rei­se sind mitt­ler­wei­le die we­nigs­ten Din­ge “auf lan­ge Zeit im vor­aus” re­cher­chiert. Ich ha­be zwar ei­nen gro­ben Plan, wo ich hin will, aber zB. wann wel­cher Zug wie wo­hin und wo fährt wird er­st vor Ort ge­klärt. Das In­ter­net hilft da­bei na­tür­li­ch bei der Grund­pla­nung sehr. Aber wie es im oben ge­nann­ten Fall dann auf der Gren­ze ge­n­au vor si­ch geht und was dann ge­n­au in Ha­noi pas­siert das ist al­les ei­ne Über­ra­schung 🙂

    @Timo: Ja, wie be­reits bei Mat­thi­as ge­schrie­ben: Ba­sics sind ge­plant, al­les an­de­re kommt “nach und nach”. Man hat ja auch viel Kon­takt mit an­de­ren Rei­sen­den und kann so wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen be­kom­men und auch wei­ter­ge­ben. Schwie­ri­ger wird es, wenn man et­was vom “Tram­pel­pfad” ab­weicht – dann ist man meist völ­lig auf si­ch al­lein ge­stellt. Ich kann’s Dir nur sehr emp­feh­len – wenn es ei­ne Mög­lich­keit gibt: Mach es!

    @Thomas: Ja, die Viet­na­me­sen sind wirk­li­ch sehr ge­schäfts­tüch­tig – ein ent­spre­chen­der Ar­ti­kel folgt in den nächs­ten Ta­gen!

    Mit dem Zug durchs Land zu fah­ren macht wirk­li­ch Spaß, lei­der nut­zen auf der Fahrt von Chi­na nach Viet­nam die Tou­ris­ten-Bus­se, der Kon­takt zu Land und Leu­te ist da­mit sehr ein­ge­schränkt. Und ich fin­de, im Zug ist ein­fach mehr Aben­teu­er. Da darfst Du Dich in den nächs­ten Ta­gen auf ein paar in­ter­es­san­te Ge­schich­ten aus Viet­nam freu­en 🙂

  6. Hal­lo An­ders­rei­sen­der,

    ich bin froh, dass ich auf dei­ne Sei­te ge­stos­sen bin. Ich pla­ne ge­ra­de auch ei­ne Rei­se von Hong­kong – Ma­cau nach Viet­nam. Da­mit ich mehr von Land und Leu­te ha­be, ha­be ich vor, die­se Stre­cke über Land­weg zu be­wäl­ti­gen.
    Nun mei­ne Fra­ge:
    Wie hast du das Pro­belm mit dem Vi­sum in Chi­na be­wäl­tigt? Wir wer­den aus Ma­cau mit Bus oder Zug wei­ter­rei­sen. Wir wis­sen nicht, wie­l­an­ge wir in Chi­na blei­ben. Wir ha­ben auch kein Zug­ti­cket nach Viet­nam, da man da­für ein Vi­sum für Viet­nam und Chi­na be­nö­tigt. Da wir mit dem Zug wei­ter­rei­sen, ha­ben wir auch kein Rück­flug­ti­cket bzw. Da­tum, den wir beim Be­an­tra­gen an­ge­ben kön­nen.
    Ist es bes­ser no­ch in Ös­ter­reich ein Vi­sum zu be­an­tra­gen?

    Gruß aus dem kal­ten Ös­ter­reich,

    Ta­ku

  7. Andersreisender meint:

    Hal­lo, Ta­ku! Will­kom­men im An­ders­rei­sen-Blog! Hmm...also wenn ich Dei­ne Fra­ge rich­tig ver­stan­den ha­be geht es nur um die Vi­sa für Chi­na und Viet­nam.

    Ich wür­de für Chi­na das Vi­sum ent­we­der in Eu­ro­pa oder in Hong­kong be­an­tra­gen. Nach­dem Du no­ch nicht weißt, wann Du nach Viet­nam wei­ter rei­sen will­st, wür­de ich als Aus­stel­lungs­ort fürs Viet­nam-Vi­sum Nan­ning be­vor­zu­gen. Ist bil­li­ger als in Ös­ter­reich und geht un­kom­pli­ziert. Wenn Du das Vi­sum hast gehst Du zum Bahn­schal­ter in Nan­ning und kauf­st Dir das Ti­cket nach Ha­noi.

    Ich ha­be auch no­ch auf ei­ner an­de­ren Sei­te ein paar Tipps zum The­ma Vi­sum be­an­tra­gen zu­sam­men­ge­schrie­ben.

    No­ch ein Tipp: Von Hong Kong ist die Rei­se Rich­tung Chi­na un­kom­pli­zier­ter als von Ma­cau und auch mit dem Zug mög­li­ch. Du kann­st von dort über den Bahn­hof Shen­zhen nach Chi­na ein­rei­sen. Die Mög­lich­kei­ten fin­dest Du un­ter dem Link.

    Ich hof­fe, ich konn­te wei­ter­hel­fen – viel Spaß bei der Rei­se­pla­nung!

  8. Hal­lo Ger­hard!

    UPDATE:
    Die Uhr mit der New Yor­ker Zeit wur­de aus­ge­tauscht und al­le Uh­ren zei­gen wie­der die rich­ti­ge Zeit an. Von fran­zö­si­schem Ko­lo­ni­al­stil kann aber kei­ne Re­de sein!!!

    Gruß
    Alex

  9. Andersreisender meint:

    @Alex: Will­kom­men im Blog! Dan­ke für De­in Up­date! Dann dürf­ten das nun wahr­schein­li­ch die ein­zi­gen Welt­zeit-Uh­ren in Viet­nam sein, die tat­säch­li­ch rich­tig funk­tio­nie­ren. Das ist an­schei­nend ein Phä­no­men, das si­ch durch ganz Viet­nam zieht 😉

    Hmm...wegen des Ko­lo­ni­al­stils: Der Bahn­hof wur­de aber mei­nes Wis­sens von den Fran­zo­sen er­baut.

    Wei­ter­hin gu­te Rei­se!

  10. frank paul meint:

    Hal­lo Ger­hard bin froh das ich dei­nen blog ge­fun­den ha­be . wir wol­len im Ja­nu­ar er­st 2 Wo­chen nach hoi an und dann nach Thai­land in den is­s­an . weißt du wie wir am bes­ten da­hin kom­men ( zug ? ) ha­ben kei­ne lust so­viel zu flie­gen wol­len was von land und leu­te se­hen
    dan­ke dir schon im vor­aus
    frank und si­mo­ne

  11. Andersreisender meint:

    Frank & Si­mo­ne: Von Mui Ne kommst Du mit dem Zug bis Sai­gon (den Bei­trag dar­über habt Ihr be­stimmt schon ent­deckt: https://www.andersreisen.net/mit-dem-zug-nach-mui-ne/ )
    Zwi­schen Viet­nam und Thai­land ist die Bahn­ver­bin­dung im Au­gen­bli­ck sehr ein­ge­schränkt. In Kam­bo­dscha gibt es nur sehr ver­ein­zelt Per­so­nen­ver­kehr, der von “Toll Rail­way” durch­ge­führt wird. Ich ha­be vor­hin die Web­sites über­prüft, nun scheint man un­ter Royal Rail­ways in der Öf­fent­lich­keit auf­zu­tre­ten.

    Je­den­falls geht’s ab der Gren­ze Aranyaprathet/Poipet (Thailand/Kambodscha) 2x täg­li­ch mit dem Zug nach Bang­kok wei­ter und von dort kommst Du auch in den Isan. Wo­bei die Rei­se über Bang­kok et­was “im Kreis fah­ren” ist. Ei­ne di­rek­te Bahn­ver­bin­dung von Kam­bo­dscha Rich­tung Nor­den gibt es lei­der nicht. Da müss­test Du mit dem Bus fah­ren. Gu­te Rei­se!

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