Transsib (17): Von Ulaanbaatar nach Peking

Don­ners­tag, 12. Fe­bru­ar 2009

6:50 Uhr – Ab­fahrt vom Guest­house zum Bahn­hof in Ula­an­baa­tar. Wir, die heu­te aus dem Guest­house nach Pe­king wei­ter­fah­ren, sind lei­der al­le auf un­ter­schied­li­che Wag­gons ver­teilt. Der Be­treu­er im UB-Guest­house* hat­te Recht: Es sind vie­le Stu­den­ten bzw. Schu­eler un­ter­wegs – die Fe­ri­en in Chi­na sind vor­bei. Mein 4er Ab­teil tei­le ich mit zwei Stu­den­ten und ei­ner Stu­den­tin bzw. Schu­ele­rin. Al­le sind nach Pe­king in die Schu­le un­ter­wegs und wer­den er­st wie­der zu den Som­mer­fe­ri­en nach Ula­an­baa­tar zu­ru­eck­keh­ren. Das Ma­ed­chen spricht kein Eng­li­sch, die Bur­schen da­fu­er um­so bes­ser. Sie stu­die­ren bei­de et­was mit Wirt­schaft und sind Brue­der. Ei­ner der bei­den, er heisst Ga­na, leb­te ein hal­bes Jahr in den USA. Sein Bru­der moech­te nach der Schu­le in Gross­bri­tan­ni­en wei­ter­stu­die­ren.

Ich ha­be wie­der das obere Bett zu­ge­wie­sen be­kom­men und bin der er­s­te im Ab­teil. So or­ga­ni­sie­re ich mir gleich den Platz fu­er mei­nen Ruck­sack un­ter dem Bett. Ich bin ue­ber­rascht: Zug Nr. 24 nach Pe­king ist we­sent­li­ch bes­ser or­ga­ni­siert als der Mos­kau-Pe­king-Ex­press (Zug Nr. 4) un­ter Chi­ne­si­scher Fu­eh­rung. Op­ti­sch sind die mon­go­li­schen Wa­e­gen gleich kon­zi­piert wie je­ne Stan­dard­wae­gen in Russ­land und Chi­na (al­le von der Deut­schen Wag­gon­fa­brik). Beim Ser­vice gibt es aber gros­se Un­ter­schie­de. Wir be­kom­men bei un­se­rer Ab­fahrt kos­ten­los Tee und Kaf­fee ins Ab­tei ser­viert. Auch ein Hand­tuch ge­ho­ert zum “Ser­vice­pack” und auf der Toi­let­te lie­gen Sei­fe, Klo­pa­pier und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel wa­eh­rend der gan­zen Fahrt be­reit.

Um 8:05 ver­las­sen wir in ge­ma­ech­li­chen Tem­po Ula­an­baa­tar. Es wird lang­sam hell und Step­pen- so­wie Halb­wu­es­ten-Land­schaft wer­den sicht­bar. Die Land­schaft aen­dert si­ch sta­en­dig.

Fu­er 13 Uhr ha­ben wir uns, die Wei­ter­rei­sen­den vom UB Guest­house, im Spei­se­wa­gen ver­ab­re­det. Schliess­li­ch wol­len wir ge­mein­sam die Gros­se Mau­er be­su­chen – und das ge­ho­ert no­ch ge­plant. Zum Pe­kin­gen­ten-Es­sen konn­te ich al­ler­dings bis­her no­ch nie­man­den fix ue­ber­re­den.

Zum Ab­schied aus der Mon­go­lei gab’s von der su­per mo­ti­vier­ten Kell­ne­rin Nu­del­sup­pe und da­na­ch Huhn mit Reis und Ana­nas. Das ha­ben al­le ge­ges­sen – weil’s von den 20 Ge­rich­ten auf der Spei­se­kar­te nur die­ses tatsa­ech­li­ch gibt.

Papp­satt wie­der ge­mu­et­li­ch zu­ru­eck im Ab­teil bleibt viel Zeit um die Land­schaft zu be­trach­ten und Fo­tos bzw. Vi­deos zu ma­chen. Wir kom­men am Bahn­hof Cho­jr an – ein klei­nes Sta­edt­chen mit­ten in der Wu­es­te Go­bi.

Ei­ne Sta­ti­on wei­ter ist et­was Zeit zum Aus­stei­gen und so muss auch un­se­re bra­ve, rus­sen­de Die­sel-Lok vor die “Lin­se”.

Transmonoglische Eisenbahn - Lokomotive - Zug Nr. 24

Transmonoglische Eisenbahn - Zug Nr. 24 Ulaanbaatar - Beijing

Das Ge­sicht der Wu­es­te aen­dert si­ch sta­en­dig. Mal sieht man un­end­li­che Wei­ten, mal Hue­gel, mal wird der Sand fei­ner, mal sind es gro­be Fels­bro­cken. Nichts und nie­mand ist zu se­hen – aus­ser sel­ten ein paar Tie­re. Ei­ne mehr­ta­e­gi­ge Tour durch die Wu­es­te mit dem Jeep kann ich mir nicht vor­stel­len – ich ge­nies­se den An­bli­ck aus dem bes­tens ge­heiz­ten Zug und las­se die letz­ten Ta­ge in der Mon­go­lei re­vue pas­sie­ren.

Transmonoglische Eisenbahn - Wüste Gobi

Nun, wie stellt man si­ch das Le­ben dort vor und wie hat si­ch die­ses Land mir praesen­tiert? Ich war ue­ber­rascht, dass auch am Land vie­le Holz­ha­eu­ser ste­hen. Ich dach­te, hier wird no­ch das tra­di­tio­nel­le Ger be­vor­zugt. Auch im Tereld­sh Na­tio­nal­park und im du­enn be­sie­del­ten Ge­biet – al­so am A**** der Welt – funk­tio­niert das Han­dy. Strom ge­ho­ert eben­falls zum ta­e­g­li­chen Le­ben. Es stellt si­ch die Fra­ge, wie vie­le Mon­go­len wirk­li­ch no­ch als No­ma­den le­ben?

Die Mon­go­len aus der Haupt­stadt nut­zen In­ter­net, Han­dy und Com­pu­ter ge­n­au so gern wie wir. Vor al­lem Ju­gend­li­che sind mo­dern ge­klei­det. Dass es auch vie­le ar­me Leu­te in der Stadt gibt, wird auf den Stras­sen of­fen­sicht­li­cher als in Russ­land. Wa­eh­rend man mit der “Welt­spra­che” Eng­li­sch in Russ­land meist auf tau­be Oh­ren stoes­st, ist man da­mit in der Mon­go­lei bes­tens un­ter­wegs. Auch die Spei­se­kar­ten sind durch­wegs in eng­li­scher Spra­che ge­schrie­ben, oft gibt es auch Ab­bil­dun­gen der Spei­sen da­zu. Prak­ti­sch, das wa­e­re doch auch mal im deutsch­spra­chi­gen Raum ei­ne gu­te Idee.

Auf­fa­el­lig ist auch, dass die Mon­go­len – im Ge­gen­satz zu der rus­si­schen Be­voel­ke­rung – auch in der Oef­fent­lich­keit laecheln. Man zeigt si­ch of­fen und geht auch auf den an­de­ren zu. Ue­b­ri­gens: Mir ist auf­ge­fal­len, dass vie­le Mon­go­len blen­dend weis­se, ab­so­lut per­fek­te Za­eh­ne ha­ben. Sind das die “Drit­ten” oder die “Ori­gi­na­len”?

Wa­eh­rend ich ue­ber die Mon­go­len nach­grue­ble, kom­men wir auch schon kurz vor 20 Uhr mit et­wa ei­ner hal­ben Stun­de Ver­spae­tung im Grenz­bahn­hof Za­men Uud an. Er­st Pa­es­se ein­sam­meln, dann kommt der Zoll. Die Zoll­de­kla­ra­tio­nen wer­den ein­ge­sam­melt, mei­ne ver­schwin­det ku­rio­ser­wei­se in der Ja­cken­ta­sche des Zo­ell­ners. War­um nur? Dann bit­tet er mi­ch mei­nen Ruck­sack aus­zu­pa­cken. Wun­der­bar – der Grau­sen be­ginnt. 20 kg Ge­pa­eck in ei­nem Ab­teil, wo wei­te­re vier Per­soe­n­en sit­zen, aus dem Ruck­sack rae­u­men. Ich star­te mit di­ver­ser Klei­dung und zei­ge ihm dann mei­nen Schmutz­wa­esche­sack. Dan­ke – The­ma er­le­digt – ich darf wie­der ein­pa­cken. Kaum ist al­les ver­staut, kommt die na­echs­te Kon­trol­le. Bett­fach wie­der oeff­nen, dies­mal wer­den die Ge­pa­ecks­tu­ecke nur ab­ge­tas­tet.

Dann heisst es wie­der war­ten – die fu­enf bis sechs­tu­en­di­gen Kon­trol­len zie­hen si­ch. Ich darf auch nicht in mei­nem “1. Sto­ck” sit­zen und ge­mu­et­li­ch schrei­ben. Statt­des­sen fra­gen mir Ga­na und sein Bru­der Loe­cher in den Bauch. Was ich in Pe­king an­se­hen moech­te, was ich von der Wirt­schafts­kri­se und Hit­ler hal­te und was ich ue­ber Mao den­ke. Ich sa­ge den bei­den dann klar, dass ich ue­ber Po­li­tik nicht dis­ku­tie­ren moech­te. Ga­nas Bru­der la­es­st nicht lo­cker und zieht ei­nen Ver­gleich ziw­schen Mao und Hit­ler. Ich mei­ne, dass man dies so nicht ver­glei­chen ko­en­ne und be­en­de­te da­mit das Ge­spraech. Ich mer­ke, dass die zwei sichtich ner­voes sind. Sie ha­ben vor der Grenz­kon­trol­le zwei Kar­tons mit un­be­kann­tem In­halt in ei­nem Ge­pa­eck­fach ver­schwin­den las­sen und mit De­cken ge­tarnt.

Dann gibt’s end­li­ch Pa­es­se mit Aus­rei­ses­tem­pel zu­ru­eck und wir fah­ren ein Stu­eck­chen wei­ter. Nun ste­hen wir un­mit­tel­bar auf der Gren­ze. Nach ei­ner hal­ben Stun­de fah­ren wir auf Er­li­an (sprich Ar­li­en), dem Chi­ne­si­schen Grenz­bahn­hof zu. Al­les sieht gleich ganz an­ders aus. In der Fer­ne wird mit Licht ge­spielt, die ers­ten chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen be­frem­den mi­ch. So sehr hat­te ich mi­ch an die ky­ril­li­sche Schrift ge­wo­ehnt – nun kann ich nichts mehr ent­zif­fern.

Wir fah­ren am Bahn­hof von Er­li­an ein – al­les per­fekt ge­pflas­tert, sau­ber, Skulp­tu­ren, ei­ne Skulp­tur der Olym­pi­schen Rin­ge – und ca. 100 Men­schen in Uni­form die stramm ste­hen und dar­auf war­ten, uns in den na­echs­ten Mi­nu­ten zu kon­trol­lie­ren und zu fil­zen.

Doch es laeuft al­les ganz ent­spannt: Pa­es­se ein­sam­meln – kur­zer Bli­ck vom Zoll ins Ab­teil – Fahr­ge­stel­le auf Nor­mal­spur wech­seln – Pa­es­se wa­eh­rend­des­sen wie­der zu­ru­eck – und no­ch ein­ein­halb Stu­den auf die Wei­ter­rei­sen war­ten. Die bei­den Bur­schen at­men mit ei­nem Stoss­ge­bet auf.

Grenzbahnhof China - Mongolei Erlian Fahrgestellwechsel

Grenzbahnhof China - Mongolei Erlian Fahrgestellwechsel

Nach dem Wech­sel der Fahr­ge­stel­le du­er­fen wir am Bahn­hof Er­li­an aus­stei­gen. Mit kom­plet­ter Be­schal­lung wer­den wir be­gru­es­st. Ihr wer­det es nicht glau­ben, wel­ches ach so hei­mi­sche Mu­sik­s­tu­eck hier ge­spielt wird…
 

Bei der Wei­ter­fahrt meint es die Schaff­ne­rin gut mit uns: Sie heizt den Wag­gon sehr lie­be­voll – wir schla­fen halb durch­ge­bra­ten ein…

Transmongolische Eisenbahn - Zug Nr. 24 - Kohleheizung

Frei­tag, 13. Fe­bru­ar 2009 (oha! Frei­tag der drei­zehn­te!!)

Das Bra­thendl-Fee­ling treibt mi­ch aus den nicht vor­han­de­nen Fe­dern. Ein Bli­ck durchs Ab­teil­fens­ter ver­raet, dass si­ch die Land­schaft wie­der ver­aen­dert hat. Wir ha­ben be­reits die Mil­lio­nen­stadt Da­tong im Schlaf hin­ter uns ge­las­sen. Die Land­schaft ist karg, kur­ze Zeit spae­ter wird es im­mer fla­cher.

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

10:36 – wir sind in Chjancs­zyak­oun­an – un­ser letz­ter Halt, be­vor wir drei­ein­halb Stun­den spae­ter in Pe­king an­kom­men wer­den. Die Pas­sa­gie­re am ge­ge­nu­e­ber­lie­gen­den Bahn­steig wer­den fu­er die An­kunft des Zu­ges vor­be­rei­tet. In der Pra­xis schlich­tet al­le 15 Me­ter ein “grue­nes Man­derl” die Men­schen. Nach ei­ner Mi­nu­te ist die scho­ene Rei­he aber schon wie­der ein wil­der Hau­fen. Sinn­lo­se Ar­beits­be­schaf­fung?

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

Ich bin ue­ber­rascht, dass sehr viel In­dus­trie­be­trie­be die Um­ge­bung die­ser Stadt praegt. Al­ler­dings se­hen die An­la­gen nicht so schwarz und zum Teil her­un­ter­ge­kom­men aus wie in Russ­land und der Mon­go­lei. Auch die Wohn­bloe­cke sind groess­ten­teils sau­ber ver­putzt und ge­stri­chen. Dann gibt es auch no­ch die Wohn­vier­tel mit klei­nen Zie­gel­ha­eu­sern. Vom Zug be­kommt man ei­nen klei­nen Ein­bli­ck in die “Hin­terhoefe”.

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

Aber auch rund um die Stadt wird viel ge­baut. Die­se “Bau­stel­le” hat mi­ch dann aber doch et­was ue­ber­rascht.

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

Im Spei­se­wa­gen ge­neh­mi­ge ich mir ge­gen 11 Uhr ei­nen Brun­ch. Die Stu­den­tin vom na­echs­ten Ab­teil leis­tet mir Ge­sell­schaft. Wir ha­ben uns be­reits vor­hin, vor dem Ab­teil, ue­ber die­ses und je­nes un­ter­hal­ten. Ei­gent­li­ch will ich die Land­schaft be­trach­ten und mei­nen Ge­dan­ken nach­ha­en­gen – aber OK. Sie heisst No­la (oder so aehn­li­ch) und er­za­ehlt mir die­ses und je­nes. Mi­ch in­ter­es­siert hin­ge­gen mehr mein Schwei­ne­flei­sch su­ess-sau­er (Kos­ten: 35 RMB in­kl. Co­la; rund 3,50 Eu­ro in­klu­si­ve Sta­eb­chen)

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing Chinesischer Speisewagen

In un­se­rem Wag­gon ist es mit Ab­stand am Heis­ses­ten von al­len. End­li­ch wer­den von der Schaff­ne­rin Fens­ter geo­eff­net. Sehr prak­ti­sch, denn wir fah­ren durch ei­ne sehr reiz­vol­le Land­schaft et­wa zwei Stu­den vor Pe­king und so kann man ein paar scho­ene Fo­tos schies­sen.

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing

Zug Nr. 24 - Ulaanbaatar - Beijing Eisfischer

Wir war­ten auch al­le ge­spannt dar­auf, dass die Chi­ne­si­sche Mau­er in Sicht kommt. Laut Rei­se­fu­e­her* fu­ehrt die Ei­sen­bahn­stre­cke dar­un­ter durch und dann ein paar Ki­lo­me­ter ent­lang der Mau­er. Pech ge­habt. Wir fah­ren auf ei­ner neu ge­bau­ten Bahn­stre­cke, die lei­der nicht mehr ent­lang der Chi­ne­si­schen Mau­er fu­ehrt. Die Vor­or­te von Pe­king sind be­reits zu se­hen.

Zug Nr. 24 - Einfahrt in Peking

Zug Nr. 24 - Einfahrt in Peking

Zug Nr. 24 - Einfahrt in Peking

Pu­enkt­li­ch 14:04 Uhr tref­fe ich am Pe­kin­ger Haupt­bahn­hof ein. Ab­schied von den an­de­ren Back­pa­ckern – wir tref­fen uns ja wie­der beim Be­su­ch der “Great Wall”. Dann ge­be ich te­le­fo­ni­sch mei­nem Gast­ge­ber Yang Ma Be­scheid, dass ich gut an­ge­kom­men bin. Wir ha­ben als Treff­punkt die U-Bahn-Sta­ti­on am Tian’anmen-Platz ver­ein­bart. Ich ver­las­se den Haupt­bahn­hof und ste­he auf ei­nem der pul­sie­ren­den Plaet­ze ei­ner Stadt mit rund 16 Mil­lio­nen Ein­woh­nern…

Weiterlesen im Live-Reisetagebuch Transsibirische Eisenbahn:

.

Jetzt im Blog weiterlesen:

Kommentare

  1. Te­le­fo­ni­sch heisst hier: von ei­ner Te­le­fon­zel­le aus? Oder hat­test du mit eu­ro­päi­scher SIM-Kar­te vom Han­dy aus te­le­fo­niert? Weisst du, ob es mög­li­ch ist, an ei­ne chi­ne­sisch­te SIM-Kar­te zu kom­men in Pe­king?

  2. Hal­lo, Sam! In die­sem Fall mei­ne ich mit “te­le­fo­ni­sch” mein Han­dy mit der ös­ter­rei­chi­schen SIM-Kar­te. Funk­tio­niert ein­wand­frei, nur SMS hat zwi­schen Eu­ro­päi­schen und Chi­ne­si­schen SIM-Kar­ten nicht funk­tio­niert. Ha­ben das mit un­ter­schied­li­chen Kar­ten aus­pro­biert. Ich selbst ha­be kei­ne Chi­ne­si­sche Kar­te ge­kauft, aber an­de­re Back­pa­cker hat­ten ei­ne. Soll­te al­so kein Pro­blem sein und auch die Kos­ten soll­ten si­ch in Gren­zen hal­ten. Al­les Gu­te bei der Rei­se-Vor­be­rei­tung!

  3. Ist das Te­le­fo­nie­ren dort mit hei­mi­scher SIM-Kar­te nicht ex­trem teu­er? (Roa­ming) Ge­ra­de für Da­ten­trans­fer geht das wohl nicht, gut zu wis­sen, dass es ei­ni­ge ge­schafft ha­ben, ei­ne chi­ne­si­sche SIM-Kar­te zu krie­gen (weisst du aber, ob die chi­ne­si­schen SIM-Kar­ten Da­ten­trans­fer zu­las­sen?).

  4. Ja, das stimmt: Das Te­le­fo­nie­ren mit dem Han­dy kos­tet ei­ni­ge Eu­ro pro Mi­nu­te. Ich hat­te das Te­le­fon auch nur für Not­fäl­le bzw. eben sol­che Si­tua­tio­nen mit, wo man “schnell mal” te­le­fo­nie­ren muß. An­sons­ten ha­be ich SMS ge­nutzt, die si­ch vom Preis her na­tür­li­ch auch sum­mie­ren.

    We­gen Da­ten-Trans­fer über Chi­ne­si­sche SIM-Kar­ten bin ich lei­der über­fragt. Aber war­um nutzt Du nicht ein­fach W-LAN? In den Hos­tels wur­de das über­all an­ge­bo­ten.

  5. Na­tür­li­ch ist WLAN die bes­se­re Va­ri­an­te. Wer weiss, viel­leicht kom­men wir da­mit aus, wenn das wirk­li­ch über­all an­ge­bo­ten wird. Ei­ne SIM-Kar­te möch­te ich aber trotz­dem, des Ver­suchs we­gen. Da­mit die nächs­ten, die si­ch die­se Fra­gen stel­len, ei­ne Ant­wort fin­den 🙂 und mit mei­nem klei­nen Le­no­vo-Net­book mit SIM-Kar­ten-Slot wä­re es auch ganz cool, von über­all­her on­line ge­hen zu kön­nen.

  6. Sam, ich se­he schon, Du möch­test es ein­fach aus­pro­bie­ren, weil Du Dich mit der Tech­nik ger­ne spiel­st 🙂 Ich den­ke nicht, dass es ein all­zu gro­ßes Pro­blem sein wird, ei­ne SIM-Kar­te in Chi­na auf­zu­trei­ben.

Deine Meinung ist uns wichtig

*