Umsteigen in Paris: So klappt’s zwischen den 6 Hauptbahnhöfen

Beim Zugfahren durch Frankreich kommen Bahnreisende an Paris fast nicht vorbei. Sternförmig führen die Eisenbahnstrecken von der französischen Hauptstadt  in alle Landesteile.

In Paris gibt es allerdings keinen zentralen Hauptbahnhof zum Umsteigen. Von sechs verschiedenen Bahnhöfen führen die Strecken in die unterschiedlichen Landesteile und weiter ins Ausland.

6 Hauptbahnhöfe in Paris

Am Gare de Lyon fahren alle TGV-Züge in die Schweiz und ins südliche Elsass und dem gesamten Südosten Frankreichs ab. Gleich nebenan liegt der Gare d’Austerlitz für “klassische” Züge Richtung Süden und die Nachtzüge nach Spanien.

Bild: Gare de Lyon in Paris

Vom Bahnhof Gare de Lyon fahren z.B. TGV Züge Richtung Schweiz ab.

Die TGV-Züge zur Atlantikküste starten am Gare Montparnasse und Richtung Normandie fahren Bahnreisende vom Gare St. Lazare ab.

Der Nordbahnhof, Gare du Nord, ist Startpunkt für den Eurostar nach London und die Thalys Züge nach Brüssel, Amsterdam und Köln.

Von Paris Est Richtung Deutschland

Last but not least führen die Bahnreisen vom Ostbahnhof – richtig – in den Osten Frankreichs. Vom Gare de L’Est (Paris Est) fahren die Züge auch nach Luxemburg, und Richtung Deutschland mit Ziel in z.B. Frankfurt, Stuttgart, Freiburg im Breisgau und München.

Bild: Gare du Nord in Paris

Am Gare du Nord stehen Thalys, TGV und Eurostar bereit.

Mit etwas Planung ist das Umsteigen zwischen den Bahnhöfen in Paris nicht schwierig. Wie es effizient und unkompliziert klappt erzählt Sigi Klausmann von Gleisnost im Reise-Interview im Andersreisen-Blog.

Übrigens: Wer zum ersten Mal in Paris umsteigt sollte sich auch etwas Zeit für die Bahnhöfe nehmen. Zum Teil sind hier beeindruckende Architektur, viele Züge und spannendes Reiseleben zu beobachten.

Tipp: Hier gibt es Tickets für TGV und Thalys*.

Bist Du schon einmal zwischen den Pariser Bahnhöfen umgestiegen? Wie sind Deine Erfahrungen?

PS: Mir ist klar, dass “Gare” im Französischen ein weibliches Wort ist. Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird das Wort Gare im Sinne von “der Bahnhof” in diesem Deutschsprachigen Beitrag in männlicher Form verwendet.

Kennst Du schon meinen YouTube Kanal zu den Themen Zugreisen und Abenteuer? Regelmäßig am Sonntag veröffentliche ich ein spannendes Reisevideo. Verpasse keine Folge und abonniere jetzt kostenlos den Kanal!

Kommentare

  1. Meine Erfahrungen zu den Pariser Verkehrsmitteln sind nur positiv. Die Metro ist einfach nur super und fast idiotensicher, sofern man die Augen aufhält. Man kann kaum etwas falsch machen (nur die Drehkreuze und Schnapptüren am Ein- bzw. Ausgang haben mit Gepäck so ihre Tücken).

    Es ist alles super ausgeschildert und ich habe mich in Paris noch nie “verfahren”.

  2. Gerhard meint

    – Sarah: So wie sich das anhört bist Du öfters in Paris. :-) Ja, stimmt – die Metro dort ist wirklich gut organisiert. Musstest Du auch schon öfters zwischen den Bahnhöfen in Paris umsteigen?

  3. Auweh Paris und der öffentliche Verkehr. Man muss dazusagen, dass ich was Öffis betrifft eigentlich sehr anpassungsfähig bin und mich für gewöhnlich recht flott zurechtfinde, aber die Planung in Paris ist für mich nicht wirklich durchschaubar und recht chaotisch. Um von A nach B zu kommen muss man hier gefühlte 1000 Mal umsteigen.
    Wir kamen damals auch am Gare de L’Est an und wollten ins Disneyland Paris. Um eben nicht so ewig oft umsteigen zu müssen haben wir es uns etwas einfacher gemacht und uns für einen kleinen Spaziergang zum Gare du Nord entschieden wo wir zur Metro abgetaucht sind. Schon der Spaziergang war garnicht so einfach mit den Koffern, da wir über die nette Stiege mussten, aber wir sind ja noch jung :D und alles ist besser als nochmal extra mit den Koffern umzusteigen.

  4. Oha! Das hört sich natürlich nicht so angenehm an. Schade, dass Du so schlechte Erfahrungen beim Umsteigen gemacht hast – ich empfands eigentlich ganz entspannt…

  5. Ja so sieht’s jeder ein wenig anders :) Vielleicht bin ich einfach auch von Österreich und den Nordamerikanischen Städten (diesen eher was das U-Bahn System betrifft) verwöhnt.

  6. Darklittle: Zur Not sonst einfach eine “Ehrenrunde” mit RER und Metro in Paris drehen. ;-)

  7. Reisen im Rollstuhl + Umsteigen zwischen den Kopfbahnhöfen + Metro benutzen, das funktioniert nicht wirklich. Die Metro ist (mit einer Ausnahme, doch die hilft für Reisen von und nach Deutschland kaum) nicht barrierefrei. Also muß man, entgegen der Aussage oben im Text, als Bahnreisender in Frankreich möglichst doch an Paris vorbei kommen. Umsteigen beim Flughafen oder den wenigen anderen Halten um Paris herum. Durch das Preissystem wird es dadurch zwar teuerer und dauert länger, doch mit etwa drei Monaten Buchungen vorab klappt das – wenn man die Fahrkarten in Frankreich am Bahnhof kauft.

  8. Für mich ist es eher eine Last in Paris umzusteigen. Bin immer wieder von D. in die Bretagne gereist, am Anfang mit dem Zug, das war nix für mich. Allerdings muß man bei einem Flug auch umsteigen, da sollte man aufpassen, dass man nicht den Flughafen wechseln muß.
    Gibt nämlich Verbindungen von D. nach Paris, bei denen der Anschlussflug nicht Charles de Gaulle ist sondern Orly!
    Grüße aus Frankreich,
    Ben

  9. Anne Jeziorski meint

    Behindert gerechtes umsteigen von Paris Gare l´Est nach Paris Monparnesse mit Gepäck ist sehr abenteuerlich. Gibt es Alternativen um direkt nach Montparnesse zu kommen?

    Wir fahren nach Auray in die Bretagne.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

  10. Andersreisender meint

    – Anne: So pauschal lässt sich das nun nicht beantworten. Wo fährst Du denn ab? Vielleicht lassen sich da im Fahrplan andere Verbindungen finden um leichter oder an anderen Bahnhöfen umzusteigen .Fit mit allen Umsteigeoptionen in Paris und Frankreich ist Gleisnost.de, die können bestimmt weiterhelfen. Die kennen die Bahn in Frankreich wie ihre eigenen Westentasche. :-)

  11. Ich kann dir nur zustimmen. Ich war bisher zweimal in Paris und bin häufig mit der Metro gefahren. Trotz meiner geringen Französischsprachkenntnisse, bin ich sehr gut von einem Bahnhof zum anderen gekommen. Allerdings muss man sich etwas Zeit nehmen dann klappt es auch.

  12. Winfried Hahn meint

    Ich komme am Gare de lÉst an. Mit der M 4 nach Gare Montparnasse und dann nach La Rochelle.
    Wo bekomme ich ein Ticket für die Metro und wie finde ich die Metro Station?

  13. Andersreisender meint

    Es gibt am Gare de l’Est u.a. einen großen Zugang direkt von der Schalterhalle zur Metro. Tickets sind u.a. an Ticketautomaten bei den Eingängen zur Metro erhältlich. Nicht zu verfehlen, der Zugang ins U-Bahn System ist nur mit Fahrkarte möglich.

  14. Daniel Peter meint

    Hallo zusammen
    Hat jemand hier Erfahrung und kann mir sagen, ob ich mit dem Rollstuhl in der Metro vom Gare de Lyon zum Gare de l‘Est komme?
    Herzlichen Dank
    Daniel

  15. Christian meint

    Hallo Daniel,

    Der Bahnhofwechsel mit Metro in Paris funktioniert sehr gut, wenn Du den Rollstuhl auf die Schultern nimmst und ihn hinunter zum Bahnsteig trägst …entschuldige den Sarkasmus, aber das musste sein…

    Ich lebe im Südwesten von Paris und durchquere regelmässig die Stadt mit dem Metro von einem Kopfbahnhof zum anderen. Solange wir einen Kinderwagen mit hatten, nutzten wir dazu entweder den Bus oder die RER. Letztere hat wenigstens dort und da Lifte und Rolltreppen, aber mit einem Rollstuhl, vor Allem wenn Du alleine bist, nein, probiers bitte auch nicht mit der RER. Einerseits helfen Dir da ja Rolltreppen nicht unbedingt, andererseits tauchen ganz sicher irgendwo ein paar Stufen auf, wenn nicht gar eine stockwerkhohe Treppe. Wie gesagt, mit Kinderwagen und Gepäck ging das dann irgendwie, aber es war teilweise körperliche Schwerstarbeit.

    Drum kann ich auch nur lachen (oder weinen), wenn jemand das Metrosystem als exzellent bezichnet. Das ganze System ist hoffnungslos veraltert, selbst ausserhalb der Stosszeiten viel zu klein und komplett überlastet, die Wege zwischen den Bahnsteigen lang und, treppauf-treppab, mühsam. Und wenn man gegen die Einbahn geht, kriegt man auch noch ein Strafmandat, kostet 60.–Euro, auch für Touristen, da sind die Kontrollore gnadenlos.

  16. Christian meint

    Metro-Tickets (Einzelfahrscheine) gibt es üblicherweise auch im Buffetwagen der TGVs. Wenn sie nicht grad ausverkauft sind.

  17. Christian meint

    Der Bahnhofswechsel in Paris lässt sich sehrwohl auf einfache Art vermeiden. Es gibt TGVs von Deutschland oder der Schweiz direkt in den Süden (via Lyon), die kann man nicht nur benutzen, um nach Marseille oder Perpignan zu gelangen, man kann mit Umsteigen auch recht bequem nach Toulouse, Bordeaux oder Irun weiterfahren.

    Und es gibt TGVs, die um Paris herum fahren, zum Beispiel von Strasbourg direkt nach Lille, Bordeaux oder Rennes.

    Auch Thalys fährt von Brüssel oder Amsterdam direkt in den Süden oder in die Alpen.

    Diese Züge bleiben je nach Reiseroute in den Paris-nahen Bahnhöfen Aeroprot Charles de Gaule (TGV), Marne-la-Vallée und Massy TGV stehen, dort gibts dann auch Anschlussverbindungen, wenn auch oft mit langer Wartezeit. Reisende mit viel Gepäck, Fahrrad, Rollstuhl, Kinderwagen… werden aber diese Variante dem Bahnhofswechsel in Paris vorziehen.

  18. Daniel Peter meint

    Danke Christian für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich hoffe, dass bei meiner Reise trockenes Wetter herrscht, ich werde den Bahnhofwechsel dann mit der Genny bewerkstelligen.

  19. Christian meint

    Hallo Daniel,

    Ich hab gleich gegoogelt was die Genny ist und bin beeindruckt! Ich habe aber auch gleich eine Frage: wie kommst du mit dem Ding in den Zug? Und wo stellst Du es im Zug ab?

  20. Daniel Peter meint

    Hallo Christian
    Mit den Hebebühnen an den Bahnhöfen ist das Einsteigen kein Problem, wenigstens in der Schweiz. Ich hoffe das klappt in Paris ebenso gut. Wie ist da deine Erfahrung?
    Ich bleibe im Zug im Genny sitzen, das ist einfacher als immer zu transferieren. Ich habe erste Klasse gebucht. Kannst du mir sagen, wie die Rollstuhlplätze in den TGV gestaltet sind und was für Bodenbeläge ausgelegt sind.
    Da ich auch meinen linken Arm nur eingeschränkt einsetzen kann und ich daher einen manuellen Rollstuhl nur schlecht fahren kann, gibt mir Genny seit fünf Jahren eine völlig neue Bewegungsfreiheit. Ich möchte sie nicht mehr missen.
    Grüssdich
    Daniel

  21. Christian meint

    Stimmt, an die Einstiegshilfen hab’ ich nicht gedacht und wenn da ein üblicher, klobiger Elektrorollstuhl draufpasst, dann so ein wendig-elegantes es Ding wie die Genny erst recht!

    Du siehst, ich hab mit Rollstühlen an sich keine Erfahrung, mein Gedanke war nur, wenn ich mich mit dem Kinderwagen herumplage, dann ist die Sache mit dem Rollstuhl ganz zu vergessen.

    Zu deiner Frage : Solltest du französisch verstehen, ich hab diesen Site gefunden,
    http://depasser-son-handicap.fr/prendre-le-train-en-fauteuil-roulant-mode-demploi/

    Solltest Du des frz. nicht mächtig sein, fasse ich Dir gern in Deutsch zusammen, was Antoine schreibt.

    PS.: Antoine schreibt auch, dass sich der Rollstuhlplatz zwar in der 1. Klasse befindet, ein Benutzer jedoch nur ein 2.-Klasseticket braucht. Solltest du also nicht grad irgendein Sonderangebot nutzen, Karte umtauschen!

    bis morgen

    Christian

  22. Daniel Peter meint

    Ciao Christian
    Danke für den Link zu Antoines Erfahrungen. Das hat mir viel erklärt, dankedir.
    Ich habe nun durch ein spezialisiertes Reisebüro erfahren, dass es eine rollstuhlgerechte Metroverbindung vom Gare de Lyon zum Gare du Nord gibt. Kennst du diese?
    Für die Weiterreise nach London muss ich scheinbar etwa eine Stunde für die Zollformalitäten einrechnen. Kann das sein?
    Grüssdich Daniel

  23. Andersreisender meint

    – Daniel Peter: Ja, für die Grenzkontrolle solltest Du etwas Zeit einplanen. Es gibt einen extra Check-In für den Eurostar. Mehr darüber findest Du im Beitrag Mit dem “Eurostar” von Paris nach London.

  24. Daniel Peter meint

    Besten Dank Christian jetzt ist alles klar
    Grüssdich Daniel

  25. Christian meint

    Hallo Daniel, für den Eurostartip gebührt @andersreisender der dank und nicht mir :-)

    Zum Umsteigen mit Metro in Paris habe ich noch etwas gefunden, nämlich eine Karte, die mir einerseits recht gibt, andererseits eine Zusatzinformation hat:

    Umsteigen mit Metro ist nicht möglich. Zwischen dem Gare de Lyon und dem Gare du Nord gibt es jedoch eine RER-Linie (sowas wie die Schnellbahn) und diese ist für Rollstuhlfahrer erreichbar, wenn auch nur mit Hilfe, die Du unter der Nummer 0 970 82 41 42 vorbestellen musst.

    Die Karte ist zwar aus 2017, viel hat sich seit damals aber wohl nicht bewegt.

    hier der Link zur Karte :
    https://www.iledefrance-mobilites.fr/wp-content/uploads/2017/05/plan-voyageurs-fauteuil-roulant_2017.pdf

    Ansonsten für ein nächstes Mal, vielleicht auch eine interessante Variante : Es gibt einen TGV von Strasbourg nach Lille Europe mit Anschluss nach London, dann fährt man um Paris herum.

  26. Katharina meint

    Hallo,

    ich muss auf meiner Reise nach Lyon vom Bahnhof Paris Nord zum Bahnhof Paris Gare de Lyon kommen.

    Könnt Ihr mir sagen, ob das tatsächlich relatisch in 45 Minuten machbar ist, wenn mann mit 2 Kleinkindern, Gepäck und Großeltern reist?

    Ich habe gesehen, dass beste Lösung die Nutzung des RER sein soll. Mir wird in Paris Nord von Bahnsteig zu Bahnsteig ein Fußweg von 15 Minuten angezeigt, ebenso beim Gare de Lyon? Stimmt das? Muss man da so weit laufen? Oder ist das wohl einfach eine großzügige Angaben mit Berücksichtung von Ein- und Aussteigen mit Gepäck usw?

    Danke

  27. Andersreisender meint

    – Katharina: Wenn Ihr entspannt reisen wollt, dann würde ich auf jeden Fall mehr Pufferzeit einplanen. Jede (mögliche) Minute Verspätung Eures ersten Zuges bedeutet Stress. Vielleicht kommt noch beim Umsteigen etwas unerwartetes dazu, das ebenfalls Zeit frisst. Mein Vorschlag: Plant eher mit einer großzügigen Umsteigezeit mit 1,5 bis 2 Stunden. Vielleicht passt es mit einem Mittagessens-Stopp zusammen, dann ist vielleicht noch mehr Zeit sinnvoll. Sollte die Pufferzeit durch Verspätungen oder andere unerwartete Dinge “aufgefressen” werden, dann lege Dir einen “Plan B” zurecht, wo es etwas zu essen gibt. So würde ich es planen, um eine entspannte Reise mit der Familie zu haben. Ich kenne Euren genauen Reisepläne nicht – von da her ist das nur eine von vielen Ideen, wie ich das Umsteigen in Paris meistern würde.

  28. Daniel Peter meint

    Ciao Katharina
    Ich habe diesen Bahnhofwechsel grad zweimal im Rollstuhl bewältigt. 45 Minuten, diesen Stress würde ich mir mit Kleinkindern und Grosseltern nicht antun. 60 Minuten würde ich mindestens einplanen, weil die Wege, wenn ihr auf die Aufzüge angewiesen seid, recht lang sind. Die RER Linie D verbindet die zwei Bahnhöfe innert 10 Minuten, ist je nach Tageszeit aber recht voll.
    Grüssdich
    Daniel

  29. Katharina meint

    Danke für Eure Antworten. Habe ja auch dieselben Bedenken.

    Wir möchten von Duisburg nach Lyon. Über Oui Sncf wird mir dazu die Fahrt mit Thalys nach Paris Nord und 48 Minuten später ab Paris Gare de lyon mit TGV angeboten. Leider kann ich die Umstiegzeit auf der Webseite nicht anpassen. Und wir hätten ja Zugbindung. Auch insgesamt läuft die Website bei mir nicht rund. Habt Ihr Tipps, wo ich sonst noch buchen könnte?

  30. Christian meint

    Hallo Katharina,

    Als quasi-Einheimischer in Paris kann ich Dir nur sagen, vergiss’ es!! Und meide Paris in dieser “Familienkonstellation” sowieso.

    (1) es gibt einen direkten TGV Frankfurt – Mannheim – Lyon ( -Marseille), da machst du die ganze Reise mit einmal Umsteigen.

    (2) Es gibt direkt-TGVs Brüssel – Lyon, auch hier gehts imt 1 bis 2x Umsteigen udn ohne Paris.

    man braucht in allen Fällen nur länger als über Paris, weil die Umsteigezeiten relativ lang sind.

    Du findest diese Verbindungen (und kannst auch buchen) mit bahn.de indem Du (zu finden unter “weitere Optionen”) Brüssel Zuid (oder Mannheim HBF) als Zwischenhalt angibst und danach bei der “erweiterten Verkehrsmittelwahl” die Relation Brüssel (oder Mannheim HBF) – Lyon auf “Direktverbindungen” stellst.

    Reisezeit ist dann 8-9h, aber die 7h via Paris sind sowieso nicht realistisch und werden mit der verlängerten Umsteigezeit in Paris auch eher 8h.

    Diese Paris umfahrenden Verbindungen werden von den Zugauskünften aller Bahnen absurderweise nur unter Zwang (“über” selbst definieren, auf “Direktverbindungen” begrenzen) ausgespuckt.

    Such- und Buchungsmaschinen der SNCF meide ich sowieso wie der Teufel das Weihwasser.

  31. Andersreisender meint

    – Katharina: Auf Deine Reise- und Ticketoptionen können Bahnagenturen im Detail eingehen. Eine ist z.B. Gleisnost, die sich sehr gut mit dem Frankreich-Thema auskennt. Siehe das im Beitrag verlinkte Interview mit Sigi Klausmann.

Wie ist Deine Meinung zum Thema? Hinterlasse einen Kommentar!

*

Mit einem Freund teilen