Weihnachten in Vietnam

No­ch 8 Ta­ge bis zum Hei­li­gen Abend. Und es will die­ses Jahr ein­fach nicht küh­ler wer­den. Klar...kann es auch gar nicht, denn in Süd-Viet­nam – wo ich mi­ch ge­ra­de be­fin­de – be­ginnt in we­ni­gen Ta­gen die Hoch­sai­son für Ba­de­gäs­te. Auch wenn hier kein Neu­schnee in Sicht und auch gar nicht er­wünscht ist, macht si­ch lang­sam Weih­nachts­stim­mung breit.

Bunte Weihnachtsdeko

Schon seit Ta­gen wird hier de­ko­riert. Es schie­ßen die Weih­nachts­bäum­chen wie Pil­ze aus dem Bo­den. Kaum ein Ho­tel oder Ge­schäfts­lo­kal kann es si­ch leis­ten, nicht auf das be­vor­ste­hen­de Weih­nachts­fest hin­zu­wei­sen. Aber auch im pri­va­ten Haus­halt sind die grü­nen Na­del­bäum­chen sehr be­liebt.

Ech­te Tan­nen gibt es kei­ne – aber da­für wer­den Plas­tik­bäu­me kunst­voll de­ko­riert. Hier wird Weih­nach­ten eher im “Ame­ri­can Sty­le” ge­fei­ert. Der Weih­nachts­mann ist om­ni­prä­sent und auch bei der De­ko­ra­ti­on hier in Süd­ost-Asi­en gilt: Je glit­zern­der und glän­zen­der desto bes­ser.

Bild: Weihnachtsbäume vor einem Geschäft in Nha Trang - Vietnam

Bun­te Lich­ter­ket­ten ge­hö­ren al­so auf ei­nen stan­des­ge­mä­ßen viet­na­me­si­schen Weih­nachts­baum. Zwi­schen den bun­ten Ku­geln und der glit­zern­den Gir­lan­de müs­sen die klei­nen Lam­pen or­dent­li­ch blin­ken. Am Bes­ten in wech­seln­den Takt. Schließ­li­ch soll­te der blin­ken­de Weih­nachts­baum dem eben­falls gut be­leuch­te­ten Fa­mi­li­en­schrein um nichts nach­ste­hen..

Bild: Warten auf die Weihnachts-Kundschaft vor dem Deko-Geschäft

Kommunistische Weihnachtsbeleuchtung

Auch auf grö­ße­ren Bäu­men wird mit bun­ter Weih­nachts­be­leuch­tung nicht ge­spart. So man­che Pal­me muss als Christ­baum her­hal­ten. Auf­fäl­lig: Je nä­her es zum 24. De­zem­ber geht, um­so em­si­ger wird an der Weih­nachts-Op­tik ge­ar­bei­tet.

Hier in Nha Trang hat die Kom­mu­ne nur sehr we­nig Weih­nachts­be­leuch­tung in der Öf­fent­lich­keit auf­ge­hängt. An­dern­orts sind über der Stra­ße an Stel­le von klei­nen En­gerln Ham­mer und Si­chel zu fin­den.

Bild: Kommunistische Weihnachtsbeleuchtung in Ninh Binh

Seit dem zwei­ten Ad­vent­wo­chen­en­de hat der “Weih­nachts­zug” or­dent­li­ch Fahrt auf­ge­nom­men. So man­cher Be­trieb wit­tert ein gu­tes Ge­schäft mit Ge­schenk­ar­ti­keln und De­ko­ma­te­ri­al.

Auch Atheisten feiern Weihnachten

Doch wie passt Weih­nach­ten ei­gent­li­ch zu Viet­nam? Laut ei­ner Stu­die sind 81,5 % der viet­na­me­si­schen Be­völ­ke­rung Athe­is­ten (vgl. Mar­tin 2006* zit. n. Wi­ki­pe­dia). Nur ein ge­rin­ger Teil der Be­völ­ke­rung sind prak­ti­zie­ren­de Chris­ten.

Der Um­gang mit der Re­li­gio­si­tät un­ter­schei­det si­ch von dem in Eu­ro­pa sehr. So gibt es im All­tag kei­ne strik­te Tren­nung ver­schie­de­ner Kon­fes­sio­nen. Man be­dient si­ch an Ele­men­ten un­ter­schied­li­cher Re­li­gio­nen. Es ist durch­aus mög­li­ch re­gel­mä­ßig bud­dhis­ti­sche Pa­go­den zu be­su­chen und trotz­dem die  Ah­nen zu ver­eh­ren.

Bild: Geschäft mit Weihnachtsartikel in Nha Trang - Vietnam

So hat auch das Weih­nachts­fest durch west­li­che Ein­flüs­se zu­neh­mend Ein­zug in das Le­ben der Viet­na­me­sen ge­hal­ten. Trotz­dem kann es dem Tet-Fest, dem Neu­jahrs­fest nach

dem viet­na­me­si­schen Ka­len­der, bei wei­tem nicht das Was­ser rei­chen. Und wird es auch in Zu­kunft auf Grund der feh­len­den Tra­di­ti­on nicht kön­nen.

Für ei­ni­ge Men­schen hat das Weih­nachts­fest hier auch ei­ne tie­fe­re Be­deu­tung. Et­wa 6 Mil­lio­nen Ka­tho­li­ken und 500.000 Pro­tes­tan­ten le­ben in Viet­nam. Für Süd­ost­asi­en ist das ei­ne ver­hält­nis­mä­ßig ho­he Zahl, mehr als 8 Pro­zent der Be­völ­ke­rung sind gläu­bi­ge Chris­ten.

Besuch beim Pfarrer

Wie in Viet­nam Weih­nach­ten ge­fei­ert wird, woll­te ich di­rekt vom “Pro­fi” wis­sen und be­such­te den Par­rer von Nha Trang.

Bild: Pfarrer Antony Quoc empfängt mich vor der Kirche in Nha Trang

Als ich zur  rö­mi­sch-ka­tho­li­schen Kir­che kom­me ist Pfar­rer An­t­ony Quoc ge­ra­de mit den Vor­be­rei­tun­gen für die Mes­se am 24. De­zem­ber be­schäf­tigt. Längst ist die 1932 fer­tig­ge­stell­te Kir­che für die Schar der Gläu­bi­gen zu Weih­nach­ten zu klein. “Wir müs­sen vor der Kir­che Tri­bü­nen auf­stel­len, um al­len ei­nen Platz für die ge­mein­sa­me Fei­er zu bie­ten” er­zählt mir An­t­ony Quoc, der sei­ne Stu­di­en­zeit in Rom ver­bracht hat. Bei tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren muss trotz­dem nie­mand wäh­rend der Mes­se frie­ren.

Bild: Vorbereitungen für die Christimette am Vorplatz vor der Kirche in Nha Trang

Die Christ­met­te fin­det in Nha Trang am 24. De­zem­ber be­reits um 21 Uhr statt. Der Bi­schof der Diö­ze­se Nha Trang, Jo­se­ph Vo Duc Minh, wird die Mes­se per­sön­li­ch le­sen. Die Ze­re­mo­nie fin­det kom­plett in viet­na­me­si­scher Spra­che statt. Flei­ßi­ge eu­ro­päi­sche Kirch­gän­ger fin­den si­ch aber auch mit der frem­den Spra­che mü­he­los zu­recht, denn der Ab­lauf ist iden­ti­sch.

24. Dezember unter Palmen

Ich bin per­sön­li­ch schon sehr ge­spannt, wie der 24. De­zem­ber für mi­ch in Nha Trang ab­lau­fen wird. Plä­ne gibt es no­ch kei­ne be­son­de­ren. Fest steht, dass min­des­tens zwei an­de­re Ös­ter­rei­cher, Ar­min und Son­ja, mit mir fei­ern wer­den. Ob wir zur Christ­met­te ge­hen? Mit der Fa­mi­lie Vi­deo-Sky­pen? Oder an ei­ner ganz und gar nicht be­sinn­li­chen Christ­mas-Par­ty teil­neh­men? Ich las­se mi­ch über­ra­schen und wer­de Eu­ch dann da­von hier im Blog be­rich­ten.

Erzähl mal...

Für mi­ch ist es das er­s­te Mal, dass ich Weih­nach­ten nicht mit mei­ner Fa­mi­lie ver­brin­ge. Ei­ne un­ge­wohn­te Si­tua­ti­on. Mi­ch wür­de in­ter­es­sie­ren: Hast auch Du schon mal Weih­nach­ten im Aus­land ver­bracht – fern­ab von der ge­wohn­ten Um­ge­bung? Wenn ja: Was war das für ein Ge­fühl? Wie hast Du den 24. De­zem­ber dort er­lebt? Be­rich­te da­von im Kom­men­tar!

Ich wün­sche Eu­ch ei­ne wun­der­schö­ne Ad­vents­zeit!

(“Weih­nach­ten in Viet­nam” war ur­sprüng­li­ch ein Bei­trag im Rah­men des Bog­ger-Ad­vents­ka­len­ders 2010)

Kommentare

  1. Tol­les und in­ter­es­san­tes Söck­chen!
    Und vor al­lem auch klas­se Fo­tos, vor al­lem das mit Ham­mer & Si­chel! 😀
    Ich war zu Weih­nach­ten mal in Bel­gi­en, eben­falls in der Kir­che und ha­be nun wirk­li­ch nicht viel ver­stan­den. Aber haupt­sa­che die At­mo­sphä­re stimmt, auch wenn die mit ih­rer Spra­che ei­ni­ges ka­putt ge­macht ha­ben! 😀
    Al­len ei­ne schö­ne vor­weih­nacht­li­che Zeit,
    be­s­te Grü­ße nach Süd-Viet­nam,
    Alex

  2. Ui geil Mal ein ganz an­de­res Stöck­chen. Ich war zwar schon­mal län­ger im Aus­land, aber Weih­nach­ten bin ich im­mer zu Hau­se an­ge­tanzt. Ich bin so ein Traditions/Familienmensch :mrgreen:
    Lach, die Viat­na­me­sen schmü­cken ih­ren Baum so rich­tig kit­schig, bunt wie ich das auf dei­nen Bil­dern se­hen kann. Da muss der Baum ein­fach funk­len und glit­zern.
    Wün­sche dir no­ch ei­nen schö­nen rest­li­chen Ad­vent und tan­ke ein bissl Son­ne für mi­ch mit *seufz*
    Lie­be Grüs­se
    Ni­la

  3. Hier ist man ja von die­sen Tem­pe­ra­tu­ren weit ent­fernt und es ist sehr kalt. Aber das ver­bin­de ich auch mit Weih­nach­ten. Schnee, käl­te, ge­müt­li­cher Abend mit der Fa­mi­lie in der war­men Woh­nung. Ich könn­te mir es gar nicht vor­stel­len, Weih­nach­ten in ei­nem frem­den Land zu ver­brin­gen. Das ha­be ich auch in den letz­ten 34 Jah­ren no­ch nie ge­macht.
    Ich wün­sche dir ei­ne schö­nes Weih­nachts­fest in Viet­nam und du wirst si­cher­li­ch no­ch dar­über be­rich­ten.
    Vie­le fros­ti­ge Grü­ße aus Bay­ern
    Tho­mas

  4. Wie fein, das Stöck­chen ge­fun­den *g*
    ———–

    Ein­st als Mi­ni Erd­bee­re, mit 9 Jah­ren, wa­ren wir in Mo­roc­co. Es war to­tal warm und als der Weih­nachts­mann kam, hat­te ich Schwimm­sa­chen an. Stim­mung kam da kei­ne auf und es gab auch nur ein klei­nes Ge­schenk. Ei­ne Übe-Uhr zum er­ler­nen der Zeit ha­be ich be­kom­men. Da­na­ch gleich wie­der in den Pool.

    Ir­gend­wie war das ein merk­wür­di­ges Weih­nach­ten.... 🙂

    Lie­ben Fern­gruß von der Erd­bee­re aus DE

  5. Ich ha­be es ex­tra im­mer so ein­ge­rich­tet, dass ich an Weih­nach­ten zu­hau­se war. Al­les an­de­re geht für mi­ch ein­fach nicht.

  6. Hey ein schö­nen Ein­druck von der Weih­nachts­feie­rei aus Viet­nam hast du hier ge­ge­ben. Fin­de den Part mit den ver­schie­de­nen Re­li­gio­nen sehr in­ter­es­sant, vor­al­lem die Athe­is­ten. Wenn doch al­le so mit den ver­schie­de­nen Re­li­gio­nen um­ge­hen wür­den wie an­schei­nend bei dir.

    Weih­nach­ten hab ich bis­her im­mer Zu­hau­se ge­fei­ert, ganz tra­di­tio­nell mit der gro­ßen Fa­mi­lie. Wä­re aber be­stimmt auch ne schö­ne Er­fah­rung dies mal in ei­nem an­de­ren Land zu tes­ten.

    Al­so vie­len Dank für das Söck­chen und ei­ne bun­te Weih­nachts­zeit in Ba­de­ho­sen dir no­ch 🙂

  7. Hal­lo Ger­ry,

    ja, das mit den bun­ten Lich­ter­ket­ten ken­ne ich auch aus Ita­li­en! Okay, al­so sa­gen wir ein­fach, ich nen­ne es mal ein­fach: “In­ter­es­sant!” 😉

    Ich wün­sche dir wei­ter­hin al­les Gu­te auf dei­ner Rei­se!

    Lie­ben Gruß von der an­de­ren Sei­te der Welt! 😉

  8. Dei­ne Bei­trä­ge freu­en uns sehr. Vor al­lem da wir im 2005 Weih­nach­ten auch in Viet­nam ver­brach­ten. Da­mals wa­ren wir in Ninh Binh und das net­te Ho­tel­be­sit­zer-Paar hat­te so viel Freu­de an un­se­ren klei­nen Jungs (jetzt sind sie nicht mehr so klein), dass sie gleich ei­ne Zim­mer­pflan­ze zum Weih­nachts­baum um­ge­schmückt ha­ben. Dann nahm der net­te Xu­an gleich die Jungs auf sei­nem Rol­ler in die Stadt und kauf­te je­dem von ih­nen fünf Eis­lol­lies.
    Im 1996 ver­brach­te ich Weih­nach­ten in Ham­pi, In­dien. Da gab es ei­ne gros­se Fei­er für ei­nen Hin­di Gott und der Tem­pel­e­le­fant be­rühr­te al­le für gu­tes Glück auf der Stir­ne. Die Tem­pel­kin­der tanz­ten ih­ren Göt­ter­tanz. Sehr span­nend.
    Im 1997 ver­brach­ten wir Weih­nach­ten in Eng­land, das war fast gleich wie in der Schweiz.
    Im 1998 wa­ren wir dann in Sri Lan­ka am Meer und zwar in ei­ner Stadt, wo es sehr vie­le Chris­ten hat. Die hat­ten ei­nen rie­sen Um­zug und ver­brach­ten fast den gan­zen Tag in der Kir­che. Was für uns toll war, dass wir am Weih­nachts­tag im Post­bü­ro un­se­re Post von zu­hau­se ab­hol­ten (da­mals schrieb man si­ch Brie­fe und schick­te sie “Pos­te Re­stan­te”. Die Brie­fe und Pa­ke­te wur­den dann im Post­bü­ro ir­gend­wo in der Welt be­hal­ten, bis man sie ab­ho­len ging). Wir hat­ten fast hun­dert Brie­fe und Pa­ke­te. Das war ei­nes der schöns­ten Weih­nachts­ge­schen­ke.
    Im 1999 wa­ren wir in Pai, in Nord­thai­land und es war der käl­tes­te Win­ter in Jahr­zehn­ten. Wir sas­sen am Ran­de des Tschun­gels mit ei­nem Deut­schen Paar an ei­nem La­ger­feu­er und be­schlos­sen früh ins Bett zu ge­hen, weil es ein­fach zu kalt war. Mei­ne Mut­ter hat­te Weih­nachts­kek­se nach Thai­land ge­schickt. Sie wa­ren al­le zer­krü­melt, aber trotz­dem no­ch le­cker.
    2000 wa­ren spe­zi­el­le Weih­nach­ten. Zwar in der Schweiz, aber zum ers­ten Mal mit un­se­rem Kind. Das ist ei­ne sehr schö­ne Er­fah­rung.
    2006 auf Koh Pha Ngan in Thai­land. Neu­ge­won­ne­ne Freun­de ka­men vor­bei und ga­ben uns zu Weih­nach­ten ein Stück Treib­holz, das sehr schön aus­sah. Die Jungs be­ka­men zu Weih­nach­ten ei­ne Luft­ma­trat­ze fürs Schwim­men im Meer ge­schenkt.
    2008/2009/2010 in Chi­na... im Ho­tel ma­chen wir ei­ne tol­le Weih­nachts­fei­er mit Glüh­wein auf dem Feu­er, Schwei­zer Kek­sen, Mu­sik usw.
    Wo wer­den wir 2011 Weih­nach­ten fei­ern? In Pa­ta­go­ni­en?
    Klar, im Aus­land kommt oft kei­ne Weih­nachts­stim­mung auf. Da­für schät­zen wir Weih­nach­ten wie­der, wenn wir sie mal zu­hau­se ver­brin­gen. Span­nend ist es aber sehr, wie an­de­re Kul­tu­ren Weih­nach­ten fei­ern. Und was uns im­mer sehr be­rührt ist, dass wir zu Weih­nach­ten oft vie­le Glück­wunsch-Emails be­kom­men, vor al­lem auch von un­se­ren Freun­den in Pa­kis­tan und an­de­ren mus­li­mi­schen Län­dern. Sie den­ken an un­se­ren Fes­ten an uns und wün­schen uns al­les Gu­te.
    So, ge­nug ge­schrie­ben, ge­niess den Ad­vent und wenn du doch no­ch “rich­ti­ge” Weih­nach­ten möch­test, komm doch wie­der nach Chi­na zu uns in die war­me Stu­be.
    Na­di­ne

  9. petra moiser meint:

    hal­lo ger­hard!
    erst­mal herz­li­che grü­ße aus dem to­tal ver­schnei­ten salz­burg.
    ich ha­be weih­nach­ten mal in sri lan­ka ver­bracht, es war sehr warm, aber die christ­baum­im­pros wa­ren höchst ähn­li­ch. das abend­es­sen im ho­tel recht mee­res­be­zo­gen und der ko­kos­nuß­saft aus der ge­köpf­ten nuß köst­li­ch.

    dir ein schö­nes weih­nach­ten und ein gu­tes neu­es jahr – da bin ich in ägyp­ten gra­de, nil­fahrt.

    al­les lie­be und bis märz
    pe­tra

  10. Andersreisender meint:

    @Alex: Ham­mer und Si­chel fand ich wirk­li­ch sehr lus­tig, als ich das in meh­re­ren Städ­ten ge­se­hen ha­be. In Bel­gi­en wird ja, den­ke ich, sehr ähn­li­ch ge­fei­ert wie in Deutsch­land und (wahr­schein­li­ch) auch Lu­xem­burg, oder? Ich freue mi­ch, dass Dir mein Söck­chen ge­fal­len hat 🙂

    @Nila: Dan­ke Dir! Ich wer­de auf je­den Fall Son­ne für Dich mit tan­ken – ha­be ja heu­te schon das vor­weih­nacht­li­che Schnee­cha­os ge­schil­dert be­kom­men. –17 Grad *brrr*

    @Thomas: Hmm...nach 32 Jah­ren ist ein rich­tig “war­mer” Win­ter für mi­ch auch das er­s­te Mal. No­ch da­zu, wo es dies­mal in Mit­tel­eu­ro­pa so rich­tig win­ter­li­ch draus­sen aus­sieht. Kann mi­ch gar nicht mehr dar­an er­in­nern, wann es das letz­te Mal zu Weih­nach­ten rich­tig ver­schneit war. 🙁

    @Erdbeere: Will­kom­men im An­ders­rei­sen-Blog 🙂 Al­so ich glau­be, Du kann­st Dir sehr gut vor­stel­len, wie ich mi­ch hier nun in Viet­nam füh­le. Viel­leicht soll­ten wir die Ge­schen­ke hier auch am Strand auf­ma­chen. Wä­re ja mal was. 😉

    @Andrea: Will­kom­men im Blog! Weih­nach­ten mit der Fa­mi­lie – ich glau­be, das ist wirk­li­ch das Schöns­te, was man si­ch vor­stel­len kann. 🙂

    @Skatze: Dan­ke für Dei­ne Weih­nachts­grü­ße! Das mit den Re­li­gio­nen ist wirk­li­ch span­nend – ich hab da ehr­li­ch ge­sagt no­ch im­mer nicht al­les ver­stan­den, wie es nun “ge­n­au” läuft... Viel­leicht wird’s ja im nächs­ten Jahr bei Dir et­was mit dem “Weih­nachts-Test” in ei­nem an­de­ren Land. Die bun­ten Weih­nach­ten wer­de ich auf je­den Fall ha­ben – auch so­gar in ei­ner bun­ten Ba­de­ho­se! 🙂

    @Matthias: Wirk­li­ch? Wird in Ita­li­en auch so in­ten­siv der Baum ge­schmückt? Das wuss­te ich gar nicht. Dach­te, das ist ein mas­si­ver Ein­fluss aus Ame­ri­ka...

    @Nadine: Wow...das ist ja mal ei­ne Lis­te von Weih­nachts­fei­ern im Aus­land! Al­so ich rei­se zwar ger­ne – aber Weih­nach­ten zu Hau­se ist halt trotz­dem für mi­ch et­was ganz Be­son­de­res 🙂 Lie­be Weih­nachts­grü­ße nach Chi­na!

    @Petra: Ich freue mi­ch, dass Du flei­ßi­ge Mit­le­se­rin Dich auch im Kom­men­tar mel­dest. Schön 🙂 Trinkt ihr bei­den beim Fei­ern für mi­ch ein Gla­serl un­ter dem tief win­ter­li­chen salz­bur­ger Weih­nachts­baum mit! Und ge­nie­ße Ägyp­ten – Nil­kreuz­fahrt zu Sil­ves­ter stel­le ich mir auch sehr span­nend vor.

  11. Weih­nach­ten in Ba­de­ho­sen, ich könnt mi­ch be­ölen 🙂

    Aber hat be­stimmt auch was, viel spaß no­ch.

  12. Du machst es ge­n­au rich­tig. Ganz Nord­eu­ro­pa ver­sinkt im Schnee­cha­os und Du sonn­st Dich bei an­ge­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren. 😉

    Nor­ma­ler­wei­se wird Weih­nach­ten bei uns im­mer mit der Fa­mi­lie ge­fei­ert, aber ein­mal war auch ich ab­trün­nig. Und was soll ich Dir sa­gen, toll wars. Hei­lig Abend mit ein paar Freun­den bei 25 Grad in der Son­ne ge­brut­zelt, dann abends zur ka­tho­li­schen Mes­se (von der wir dank Spa­ni­sch-Un­kennt­nis­sen ab­sur­der­wei­se über­haupt nichts ver­stan­den) und da­na­ch le­cker zu Abend ge­ges­sen. Das Gan­ze auf den Ka­na­ren. Ich würd am liebs­ten je­des Jahr so fei­ern wol­len.

    Auch Dir ei­ne fro­he Weih­nachts­zeit und no­ch je­de Men­ge tol­le Ein­drü­cke.

    Be­s­te Grü­ße
    Sven

  13. Weih­nach­ten war ich ei­gent­li­ch auch im­mer zu hau­se bei der Fa­mi­lie. Wenn wir mal weg wa­ren, dann zu­sam­men nach Ös­ter­reich oder so­was. Halt da­hin wo Schnee liegt. Ein Weih­nach­ten bei 25–30 Grad könn­te ich mir nicht vor­stel­len. Aber hat si­cher­li­ch auch et­was. 🙂

  14. lie­ber ger­hard, wir wün­schen dir auf die­sem weg ein be­sinn­li­ches, fröh­li­ches, ANDERES weih­nachts­fest.

    und mö­ge­st du da­für nach dem frei­wil­li­gen aus­zug aus dem pa­ra­dis auch no­ch den ge­eig­ne­ten ort fin­den.

    wir wer­den weih­nach­ten und den jah­res­wech­sel in ita­li­en ver­brin­gen.
    wenn wir an­kom­men rech­nen wir in dem al­ten haus so mit 8grad.
    bei un­se­rer ab­rei­se, zwei wo­chen spä­ter, wer­den wir das haus wohl auf so 17grad er­wärmt ha­ben.
    aber wir ha­ben ja ei­nen of­fe­nen ka­min, der uns ab­wech­selnd vor­ne und hin­ten ein­heizt.
    und das in­ter­net funk­tio­niert ta­del­los rund um die uhr.

    herz­li­che grü­ße
    ro­chus

  15. Andersreisender meint:

    @Skatze: Dan­ke 🙂

    @Sven: Na, dann weißt Du ja schon un­ge­fähr, was wahr­schein­li­ch auf mi­ch zu­kom­men wird. 🙂 Bin schon mal sehr ge­spannt! Dan­ke­schön, Dir auch ei­ne fro­he Weih­nachts­zeit!

    @Timo: Weil Du gra­de schreib­st (Stich­wort: Ös­ter­reich, wo es Schnee hat), schießt es mir ge­ra­de ein: Ich ha­be Weih­nach­ten doch schon mal au­ßer­halb der ge­wohn­ten Um­ge­bung ge­fei­ert: Als ich no­ch we­sent­li­ch jün­ger war, ha­be ich mit mei­nen El­tern und mei­ner Schwes­ter ein­mal auf ei­ner Hüt­te in Ti­rol ge­fei­ert. Das war auch sehr schön 🙂

    @h.rogra: Dan­ke für Dei­ne lie­ben Weih­nachts­wün­sche! Der pas­sen­de Platz zu fei­ern wur­de ge­fun­den – und lie­be Men­schen auch, mit de­nen ich den Tag ver­brin­gen wer­de. Es wird ei­ne Ös­ter­rei­cher-Run­de wer­den 🙂 Geht nicht zu weit vom Ofen weg, da­mit ihr nicht ab­friert. Auch mit or­dent­li­chem of­fe­nen Ka­min wä­re mir das ein biss­chen zu kalt *brrr*. Ich wün­sche Dir und Frau h.rogra ein fröh­li­ches Weih­nachts­fest und ei­nen gu­ten Rut­sch ins Jahr 2011!

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