Transsib (16): Ulaanbaatar II

Ehrlich gesagt gibt es nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten in Ulan-Bator. Trotzdem lohnt ein Zwischenstopp. Das eigentliche Highlight is ein Ausflug in die Steppe. Dieser Reisebericht stammt von meiner Transsib-Reise im Jahr 2009. Wenn Du aktuelle Reisetipps suchst, dann  wirf bitte einen Blick in die Transsibirische Eisenbahn Übersicht. Außerdem findest Du mehr Reisetipps in der jeweiligen Länder-Kategorie z.B. für die Mongolei.
Mittwoch, 11. Februar 2009
 
Ich beschliesse, den letzten Tag in Ulaanbaatar “gemuetlich” anzugehen. Erst moechte ich meine Arbeiten im Internet fortsetzen, aber leider ist nicht – wie angegeben – ab 10 Uhr geoeffnet. Also starte ich gleich zu meinem Streifzug durch die Stadt. Ich sehe in meinem Reisefuehrer auch ein “Cafe Sacher” eingezeichnet. Mal sehen, ob ich es finde.
Ulan-Bator - Cafe Sacher
Ja – gefunden! Als Belohnung gibt’s endlich wieder einmal einen guten Kaffee und dazu etwas Suesses. Ich freue mich besonders, dass ich ein original mongolisches Sacher-Foto machen darf.
Ulan-Bator - Cafe Sacher
Auf meiner weiteren Tour durch die Stadt entdecke ich einige interessante Statuen und Gebaeude. Leider ist mir diesmal der Reisefuehrer* keine grosse Hilfe. Vor dem Dramentheater sitzt zum Beispiel ein Herr, dessen Name ich erst zu Hause nachrecherchieren werde. Am Bild im Reisefuehrer sind an dieser Stelle Pferde zu sehen.
Ulan-Bator Dramentheater
Auch dieser Hund (?) mit germanischen (?) Inschriften im Sockel bleibt vorerst ohne Name…
Ulan-Bator
In der zentralen Bibliothek finde ich – dank Reisefuehrer* – einen Internet-Zugang. Und zu meiner Freude funktioniert auch der Upload der Videos. Da hab ich auch schon eine Nachmittagsbeschaeftigung.
Nach einem “Einkaufsbummel” im Mini-Markt (u.a. Import-Taschentuecher aus Hamburg) wird alles fuer die Abreise erledigt. Mit Christa und Ben aus Grossbritannien wird im Irish Pub zu Abend gegessen. Hier ist es zwar etwas “teurer” als in anderen Lokalen (Lammkotelette ca. 3,50 Euro), aber ich muss noch dringend meine restlichen Toegroeg weiterbringen. Ausserhalb der Mongolei ist dieses Geld nichts mehr Wert. Und auch die Mongolen moegen es nicht besonders – die nehmen lieber den Dollar.
Dann gesellen sich auch noch Frieda, Maja und Gustav aus Schweden sowie die beiden Franzosen und James aus Grossbritannien dazu. Ein gemuetlicher Abend…

 

Weiterlesen im Live-Reisetagebuch Transsibirische Eisenbahn:

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