Das richtige Moskitonetz für die Reise

Bei ei­ner Rei­se in tro­pi­sche Ge­bie­te ge­hört ein Mos­ki­to­netz ver­pflich­tend ins Ge­päck, um si­ch vor den klei­nen Blut­sau­gern zu schüt­zen. Sie stö­ren den Schlaf, wenn sie laut­stark um die Oh­ren sum­men und kön­nen au­ßer­dem ge­fähr­li­che Krank­hei­ten wie Den­gue Fie­ber oder Ma­la­ria ver­ur­sa­chen.

Wäh­rend in Mit­tel­eu­ro­pa Mü­cken nur läs­tig sind und laut­stark ih­re An­we­sen­heit ver­kün­den ist die Tak­tik der Mos­ki­tos in fer­nen Län­dern oft an­ders. Auf lei­sen Soh­len bzw. Flü­geln pir­schen sie si­ch an ihr Op­fer an, das er­st spä­ter an­hand der ju­cken­den Ein­stich­stel­len vom nächt­li­chen Über­fall et­was be­merkt. Die Sor­ge ist dann groß, ob viel­leicht doch ei­ne „gif­ti­ge“ Mü­cke da­bei war, die in wei­te­rer Fol­ge ei­ne ge­fähr­li­che Krank­heit aus­lö­sen könn­te.

Ruhiger Schlaf mit einem Mückennetz

Ein Mos­ki­to- bzw. Mü­cken­netz ver­schafft beim Schla­fen Si­cher­heit, dass man nicht zu sehr zer­sto­chen wird. Auch die ei­ne oder an­de­re Aus­schei­dung von Ge­ckos und an­de­ren Mit­be­woh­nern kann da­mit er­folg­reich vom Bett fern ge­hal­ten wer­den.

Mü­cken­net­ze sind im gut sor­tier­ten Rei­se­la­den und auch im In­ter­net* zu kau­fen. Hier gibt es ei­ni­ges an Aus­wahl. Doch wel­ches Mü­cken­netz ist das Rich­ti­ge für die Rei­se?

Hier ei­ni­ge Tipps aus per­sön­li­cher Er­fah­rung, auf was man beim Kauf ei­nes Mos­ki­to­net­zes ach­ten soll­te.

Aus welchem Material soll das Netz bestehen?

Die meis­ten Net­ze sind heu­te aus Kunst­stoff­ge­we­be her­ge­stellt. Auch wenn Baum­wol­le oder an­de­re Na­tur­fa­sern für man­chen sym­pa­thi­scher sein mö­gen soll­te man be­den­ken, dass die­se schnell zu rie­chen be­gin­nen. Näs­se und häu­fi­ge Ver­wen­dung las­sen au­ßer­dem die Fa­sern aus­fran­sen und da­mit wird die Luft­zir­ku­la­ti­on un­ter dem Mos­ki­to­netz ein­ge­schränkt.

Um den Schutz wei­ter zu er­hö­hen sind man­che Mos­ki­to­net­ze zu­sätz­li­ch mit ei­nem An­ti-Stech­mü­cken-Mit­tel im­prä­gniert. Mei­ner Mei­nung nach ist das au­ßer­halb der Hoch­ri­si­ko-Ge­bie­te al­ler­dings nicht un­be­dingt er­for­der­li­ch.

Welche Form soll das Moskitonetz haben?

Im Han­del wer­den un­ter­schied­li­che Mü­cken­net­ze an­ge­bo­ten. Wie aus 1000 und ei­ner Nacht schau­en die In­sek­ten­schutz­net­ze mit ei­ner Auf­hän­gung in der Mit­te und ei­nem run­den Rei­fen aus.

Was im Ka­ta­log hüb­sch aus­sieht ist als Rei­se-Mos­ki­to­netz lei­der eher un­prak­ti­sch. Die we­nigs­ten Zim­mer ha­ben ei­ne zen­tra­le Auf­hän­ge­mög­lich­keit für Mos­ki­to­net­ze über dem Bett. Dar­um muss im­pro­vi­siert wer­den. Idea­ler auf Rei­sen ist ein Mos­ki­to­netz mit meh­re­ren Auf­hän­ge­mög­lich­kei­ten.

Bild: Rechteckiges Mückennetz in einer einfachen Unterkunft in Vietnam

Recht­ecki­ges Mü­cken­netz in ei­ner ein­fa­chen Un­ter­kunft in Viet­nam

Recht­ecki­ge Net­ze ha­ben in je­der Ecke und ent­lang der lan­gen Sei­te meh­re­re Ösen zum Auf­hän­gen. Das hat den Vor­teil, dass man die Schnü­re in­di­vi­du­ell durch das Zim­mer span­nen kann. Das sieht zwar oft nicht sehr schön aus, er­füllt aber sei­nen Zweck. Zum Auf­hän­gen kön­nen be­stehen­de Ha­ken, Vor­hang­stan­gen, Schar­nie­re und so­gar Lam­pen­hal­ter und Strom­lei­tun­gen ver­wen­det wer­den.

Oft ist man beim Be­fes­ti­gen über die ei­ge­nen Krea­ti­vi­tät über­rascht und ent­deckt auch so man­che Über­bleib­sel von Auf­hän­ge­vor­rich­tun­gen an­de­rer Rei­sen­der. Die ei­ne oder an­de­re „schlecht ver­leg­te“ Strom­lei­tung über Putz zeugt da­von, dass hier schon je­mand an­ders sein Mü­cken­netz be­fes­tigt hat.

Rechteckig oder rund?

Ich per­sön­li­ch zie­he ein recht­ecki­ges Mos­ki­to­netz ei­nem run­den vor. Zum ei­nen ist es we­gen der Auf­hän­ge­mög­lich­kei­ten prak­ti­scher, zum an­de­ren bie­tet es mehr Platz dar­un­ter – vor al­lem wenn man groß ge­wach­sen ist.

Wich­tig ist, dass man in der Nacht am Mü­cken­netz mit kei­nen Kör­per­tei­len an­kommt. Bei Netz­kon­takt bie­tet man den klei­nen Blut­sau­gern ei­ne idea­le An­griffstel­le durch das Netz hin­durch. Ein recht­ecki­ges Netz ist da der Form des mensch­li­chen Kör­pers ähn­li­cher als ein run­des.

Wie wird das Insektennetz aufgehängt?

Zum Mü­cken­netz ge­hört un­be­dingt auch ein Bind­fa­den zum Auf­hän­gen ins Ge­päck. Gut eig­net si­ch da­für ei­ne güns­ti­ge Bas­tel­wol­le. Sie ist leicht, bil­lig, zum Auf­hän­gen und Span­nen sta­bil ge­nug und man kann sie oh­ne gro­ßen Auf­wand ab­rei­ßen und oh­ne Sche­re kür­zen.

Ich ha­be ein gan­zes Knäu­el im Rei­se­ge­päck im Sack beim Mü­cken­netz mit da­bei. So braucht man beim Auf­bau des Net­zes nicht spar­sam zu sein und kann die ver­wen­de­te Schnur bei der Ab­rei­se ein­fach weg­wer­fen.

Beim Auf­bau geht man, wie schon be­schrie­ben, auf die Su­che nach Be­fes­ti­gungs­mög­lich­kei­ten im Raum. Ei­nen Schön­heits­wett­be­werb wer­de ich mit mei­nen Auf­hän­gun­gen be­stimmt kei­nen ge­win­nen – aber ih­ren Zweck er­fül­len sie al­le­mal.

Bild: Es gibt fast immer Möglichkeiten um ein Moskitonetz in einem Raum zu befestigen

Es gibt fast im­mer Mög­lich­kei­ten um ein Mos­ki­to­netz in ei­nem Raum zu be­fes­ti­gen

Im Ide­al­fall kann man das un­te­re En­de des Mos­ki­to­net­zes un­ter die Ma­trat­ze schie­ben. So bie­tet es nicht nur Schutz vor  läs­ti­gen Brum­mern son­dern auch vor an­de­rem Ge­tier, das in der Nacht viel­leicht ins Bett krie­chen könn­te.

Wäscheklammern ins Reisegepäck

Ins Rei­se­ge­päck sol­len auch ein paar Wä­sche­klam­mern zum Mü­cken­netz ge­packt wer­den. Ei­ni­ge Mos­ki­to­netz-Her­stel­ler ha­ben – zum leich­te­ren Ein­stieg – ei­nen Spalt in ihr In­sek­ten­netz ge­schnei­dert. Ei­ne Art Tü­re, die na­tür­li­ch auch den Mos­ki­tos zu­gu­te kommt und den Sinn des Mü­cken­net­zes er­heb­li­ch re­du­ziert.

In der Nacht pas­siert es, dass man an die­ser Stel­le das Netz ver­se­hent­li­ch aus­ein­an­der zieht und den Stech­mü­cken dann Tür und Tor zum be­gehr­ten Frisch­flei­sch of­fen ste­hen.

Mit zwei, drei Wä­sche­klam­mern kann die­ser Ein­gang si­cher ver­schlos­sen wer­den und die Mü­cken blei­ben drau­ßen.

Mit Leukoplast Löcher stopfen

Lö­cher kön­nen am Bes­ten mit Leu­ko­plast* ver­schlos­sen wer­den. Da­her soll­te ei­ne Rol­le un­be­dingt im Rei­se­ge­päck mit da­bei sein. Der kräf­ti­ge Kle­be­strei­fen ist auch in der Rei­se­apo­the­ke nütz­li­ch.

Ist im Hostel oder Ho­tel be­reits ein Mü­cken­netz in­stal­liert, soll­te man die­ses auf Lö­cher über­prü­fen und sie dann mit Leu­ko­plast schlie­ßen.

Was kostet ein Moskitonetz?

Mos­ki­to­net­ze sind heu­te schon sehr preis­wert er­hält­li­ch. Brauch­ba­re Mos­ki­to­net­ze in recht­ecki­ger Form und vie­len Auf­hän­ge­mög­lich­kei­ten kos­ten im On­line­shop* et­was mehr als zehn Eu­ro. Ein Mos­ki­to­netz fürs Dop­pel­bett ist et­was teu­rer.

Oft wer­den die Net­ze mit ei­nem klei­nen Säck­chen ge­lie­fert. Das kom­plet­te Set soll für die Rei­se Mos­ki­to­netz, Wä­sche­klam­mern und Bas­tel­wol­le ent­hal­ten.

Fazit

Mü­cken­net­ze aus Kunst­stoff wie­gen meist we­ni­ger als 500 Gramm und sind sehr bil­lig er­hält­li­ch. Sie sind un­ver­zicht­ba­rer Be­stand­teil des Rei­se­ge­päcks in tro­pi­schen Ge­bie­ten und bie­ten ei­nen Schutz vor ge­fähr­li­chen Krank­hei­ten wie Ma­la­ria oder Den­gue Fie­ber. In Eu­ro­pa gibt es auch ei­ni­ge Ge­bie­te, in de­nen Stech­mü­cken ei­ne Pla­ge sind. Auch vor Kriech­tie­ren, Ge­ckos und an­de­ren Rep­ti­li­en kann ein Netz über dem Bett schüt­zen.

Die Aus­wahl an an­ge­bo­te­nen Mü­cken­net­zen wird im­mer grö­ßer. Oft hat man die Qual der Wahl, wel­ches Mos­ki­to­netz man kau­fen soll. Wo lie­gen die Un­ter­schie­de? Beim Kauf des Mos­ki­to­net­zes soll­te man auf das Ma­te­ri­al und die Form ach­ten. Meh­re­re Auf­hän­ge­ösen an ei­nem recht­ecki­gen Mü­cken­netz ma­chen das An­brin­gen in fast je­dem Zim­mer mög­li­ch.

Run­de Net­ze mit nur ei­ner Auf­hän­gung sind da­für we­ni­ger ge­eig­net. Für den Ein­satz in Hoch­ri­si­ko-Ge­bie­ten kann das In­sek­ten­netz auch mit An­ti-Mü­cken-Mit­tel im­prä­gniert wer­den.

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Kommentare

  1. Dan­ke für die an­schau­li­che An­lei­tung! Viel­leicht raff ich mi­ch beim nächs­ten Mal auf und nehm so­was mit. Bis­her hab ich Glück ge­habt und es war no­ch kei­ne gif­ti­ge da­bei, aber das will man ja nicht zu sehr auf die Pro­be stel­len, das Glück.

  2. Lie­ber Ger­hard
    Leu­ko­plast ist schon gut, aber es be­ginnt in heis­sen Län­dern schnell “kleb­rig” und schmud­de­lig zu wer­den und tut den nächs­ten, die im Bett schla­fen auch kei­nen Ge­fal­len (auch dem Ho­tel­ei­gen­tü­mer nicht). Wir ha­ben im­mer ein klei­nes Näh­zeug da­bei und ver­nä­hen Lö­cher schnell. Das braucht nicht lang und ist “sau­be­rer”.
    Den­gue-Fie­ber über­tra­gen­de Mü­cken sind nicht die glei­chen wie die Ma­la­ri­a­mü­cken und sind eher ta­ges­ak­tiv. Al­so in Den­gue-Ge­bie­ten auch am Tag vor Mü­cken­sti­chen schüt­zen.
    Zum Auf­hän­gen des Netz ha­ben wir auch im­mer ein paar ein­fach ein­zu­schrau­ben­de Ha­ken da­bei und auch ein paar Ha­ken, die wie ein S aus­se­hen und z.B. über ei­nem Tür­rah­men fest­ge­macht wer­den kön­nen.
    Tol­ler Ar­ti­kel. DANKE. Lie­be Grüs­se aus der heu­te ver­reg­ne­ten Schweiz 🙂
    Na­di­ne

  3. Andersreisender meint:

    @Weltenbummlerin: Al­so ich fin­de, dass ein Mü­cken­netz auf Rei­sen schon sehr prak­ti­sch ist. Bei mir ist’s in den ent­spre­chen­den Rei­se­län­dern im­mer mit da­bei.

    @Nadine: Al­so ich ha­be schon Mos­ki­to­net­ze in Hos­tels ge­se­hen – da hät­te wahr­schein­li­ch auch das Leu­ko­plast auch nicht mehr aus­ge­reicht. *gg* Auch wenn das “Auf­bau­en” ein biss­chen müh­sa­mer ist, ver­wen­de ich dann doch lie­ber mein ei­ge­nes. Das mit dem Lö­cher-Flci­ken mit Na­del und Zwirn ist na­tür­li­ch auch ei­ne sehr smar­te Lö­sung. 🙂

    We­gen der Ha­ken: Ich hat­te die auch ein­mal mit – aber dann ei­gent­li­ch nie ge­braucht. Nutzt Du die­se oft? Ich ha­be sie von mei­ner Pack­lis­te wie­der ge­stri­chen, da ich ei­gent­li­ch oh­ne auch im­mer Mög­lich­kei­ten fin­de, das Mos­ki­to­netz auf­zu­hän­gen.

    Wir brau­chen hier in Ös­ter­reich der­zeit auch eher den Re­gen­schirm an­statt des Mü­cken­schut­zes. Kei­ne Flugsau­ger bei die­sem Schmud­del­wet­ter in Sicht. *gg*

  4. Ich mer­ke ge­ra­de, dass ich ein­deu­tig zu we­nig in Ge­bie­te rei­se in de­nen ich Mos­ki­to­net­ze brau­che!

    Aber das muss si­ch än­dern! 😉

    Gruß
    Mat­thi­as

  5. Andersreisender meint:

    @Matthias: Al­so für mi­ch wä­re da eher der An­satz, dass die Mos­ki­tos auf die­ser Welt we­ni­ger wer­den soll­ten, der rich­ti­ge. Bin froh, wenn die läs­ti­gen Mü­cken nicht um mi­ch her­um schwir­ren. 😉

  6. Da­zu fällt mir die­se lus­ti­ge Idee aus dem Film “Lilo&Stitch” ein, wo die Au­ßer­ir­di­schen den Pla­ne­ten Er­de nicht ver­nich­ten, weil es die­se aus­ge­spro­chen sel­te­ne Spe­zies Mos­ki­to dort gibt.

  7. Andersreisender meint:

    @Weltenbummlerin: Al­so wenn die Mos­ki­tos aus­ge­rot­tet sein wür­den, hät­te ich auch kein Pro­blem da­mit. 😉

  8. Ein Mos­ki­to­netz war fu­er mei­ne 10 Mo­na­te Asi­en ein ab­so­lu­tes Muss! Be­son­ders, wenn ich in nicht ganz so sau­be­ren Hos­tels ge­schla­fen ha­be, war ich froh. Ein Mos­ki­to­netz schuetzt na­em­li­ch nicht nur vor Mu­ecken, son­dern hin­dert auch Ka­ker­la­ken dar­an Nachts ue­ber de­in Bett zu spa­zie­ren.

  9. Al­so das hat bei mei­nem letz­ten Ur­laub in den Tro­pen ein­deu­tig gefehlt…autsch!

  10. Andersreisender meint:

    @Björn: Mos­ki­to­net­ze sind sehr mul­ti­funk­tio­nell. Und sie bie­ten auch – wie Du rich­tig schreib­st – ei­ne Bar­rie­re ge­gen Ka­ker­la­ken und sons­ti­ges Un­ge­zie­fer.

    @Styon: Da kann ich nur sa­gen: Mos­ki­to­netz kau­fen!

  11. Michael meint:

    Na das Netz das ich da­mals hat­te war nur mit ei­nem Punkt zu be­fes­ti­gen. Ein Punkt fin­det je­der. z.b. Lam­pe. Ein­fach das Bett drun­ter­schie­ben. Aber 4 Punk­te im gan­zen Raum zu fin­den, Gu­te Nacht…
    Wich­tig iss vor­al­lem dass es nur hal­be Mil­li­me­t­er­lö­cher hat – für Tro­pen!

  12. Dan­ke für die nütz­li­chen In­for­ma­tio­nen. Sehr hilf­reich.

  13. Hal­lo Ger­hard,
    Dan­ke für dei­nen Blog­ein­trag! Das wer­de ich mir bei mei­nen nächs­ten Rei­sen zu Her­zen neh­men 😉
    Mü­cken und Ka­ker­la­ken sind nicht so gut zum Ku­scheln ge­eig­net…
    Lie­be Grü­ße
    Ma­rei­ke

  14. Al­so ich war schon öf­ters in Fern­ost­asi­en (Chi­na) und ken­ne mi­ch da­her bes­tens aus, was das Ku­scheln mit Ka­ker­la­ken an­geht.
    Da stel­le ich mir wirk­li­ch hüb­sche­re Bett­part­ner vor 😉
    Üb­ri­gens kann ich auch nur je­dem emp­feh­len, so ein Netz vor An­tritt der Rei­se zu kau­fen. Es gibt zwar auch vor Ort (Chi­na) sol­che Net­ze, auch für sehr we­nig Geld, aber die­se tau­gen nicht wirk­li­ch was, da an­schein­dend am Ma­te­ri­al ge­spart wird.

  15. Wir ha­ben hier auch schon al­le Va­ri­an­ten an Mü­cken­net­zen durch, nicht nur für die Rei­se, son­dern vor al­lem für un­se­re ei­ge­nen vier Wän­de – war nicht ein­fach. Die­se Dorf-Vie­cher ha­ben je­den nur er­denk­li­chen Schlitz aus­fin­dig ge­macht, was be­deu­te­te, dass Net­ze, die zum Über­klap­pen ge­dacht wa­ren, für uns gar nicht in­fra­ge ka­men – da wa­ren die Mü­cken schlicht­weg zu schlau, wenn man das so sa­gen darf. Grm­ph! Wir hat­ten dann am En­de auch so ein Netz wie im Bild oben und ha­ben es no­ch da­zu von in­nen in den Be­reich zwi­schen Ma­trat­ze und Bett ge­stopft. Jetzt be­que­men wir uns mit tags­über Auf­pas­sen und nachts Fens­ter auf mit Mü­cken­netz da­vor. Es rutscht ge­le­gent­li­ch mal ein Tier­chen durch, weil es tags­über rein­kam, aber im Gro­ßen und Gan­zen passt es. Auf Rei­sen las­sen wir die Fens­ter zu 🙁 Da­mit sind wir na­tür­li­ch al­les an­de­re als zu­frie­den.

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