[7ways2travel] Baikalsee – Der schönste See in Sibirien

Der tiefs­te See der Welt. Der was­ser­reichs­te See der Welt. Der äl­tes­te See der Welt. Das sind nur drei der Su­per­la­ti­ve des Bai­kal­sees in Russ­land. Das “blaue Au­ge Si­bi­ri­ens” be­geis­tert Be­su­cher.

Rei­sen­de mit der Trans­si­bi­ri­schen Ei­sen­bahn soll­ten un­be­dingt in Ir­kutsk stop­pen und ei­nen Be­such auf der In­sel Ol­chon ein­le­gen. Dort lässt sich der wahr­schein­lich schöns­te See in Si­bi­ri­en am bes­ten er­le­ben.

Vie­le My­then ran­ken sich um den Bai­kal­see. Auch wenn er ei­ner der be­kann­tes­ten Se­en Russ­lands ist wird er oft mit dem vom aus­trock­nen be­droh­ten Aral­see ver­wech­selt. Der Bai­kal­see ist der was­ser­reichs­te See der Welt. Er fasst rund 1/5 der welt­wei­ten Trink­was­ser­re­ser­ve und ist – je nach Quel­le – zwi­schen 1637 und 1642 Me­ter tief. Mit mehr als 25 Mil­lio­nen Jah­ren ist er au­ßer­dem ei­ner der äl­tes­ten Süß­was­ser­se­en der Welt.

Schamanenfels auf der Insel Olchon im Baikalsee

Der Scha­ma­nen­fels fas­zi­niert auf der In­sel Ol­chon im Bai­kal­see.

Schon al­lein die­se Zah­len fas­zi­nie­ren. Ob es an den Su­per­la­ti­ven liegt, dass die Re­gi­on auch ein Zen­trum des Scha­ma­nis­mus ist? Ei­ner der hei­li­gen Or­te ist der Scha­ma­nen­fels auf der In­sel Ol­chon (engl. Olkhon). Die In­sel liegt rund 300 Ki­lo­me­ter nord­öst­lich von Ir­kutsk im mitt­le­ren Teil des Bai­kal­sees. Von Nor­den her of­fen­bart der Scha­ma­nen­fels sein spek­ta­ku­lä­res Aus­se­hen. Ei­ne si­chel­för­mi­ge Bucht führt di­rekt zum Fels der aus dem Was­ser ragt.

Serge Pfosten am Kap Burhan auf der Insel Olchon

Die Stof­fet­zen an den Ser­ge Pfos­ten sind Op­fer­ga­ben der Bur­ja­ten.

Kap Burhan auf Olchon

Für die Bur­ja­ten ist Kap Bur­han ein hei­li­ger Ort.

Wei­ter oben am Hü­gel ste­hen 13 mit Stoff­fet­zen be­häng­te Ser­ge Pfos­ten. Die meist blau­en Stoff­strei­fen sind Op­fer­ga­ben der Bur­ja­ten. Der Blick vom Kap Bur­han (engl. Cape Burk­han) fas­zi­niert mich. Von hier las­sen sich Son­nen­auf- und Un­ter­gang be­ob­ach­ten. Wie die Son­ne ein­mal am Ho­ri­zont die In­sel Ol­chon be­rührt und ein­mal das Fest­land.

Sonnenuntergang am Kap Burhan mit Blick auf den Baikalsee

Son­nen­un­ter­gän­ge sind am Kap Bur­han traum­haft.

Der Haupt­ort Chu­schir (engl. Khuz­hir) ist in rund 5 Stun­den von Ir­kutsk aus zu er­rei­chen. Die Stra­ße wur­de vor ei­ni­gen Jah­ren von Ir­kutsk bis zum Fähr­an­le­ger in Sach­jur­ta MRS am Fest­land kom­plett asphal­tiert. Bei mei­ner Rei­se 2010 war die Fahrt über Sand­pis­ten noch sehr aben­teu­er­lich.

Alte "Straße" zum Fähranleger Sachjurta zur Insel Olchon

Heu­te ist die Stra­ße am Fest­land bis zum Fähr­an­le­ger durch­gän­gig asphal­tiert. 2010 führ­te die Rei­se über Sand­pis­ten.

Die Fahr­wei­se der Marsch­rut­ki­fah­rer hat sich seit da­mals aber nicht ge­än­dert. Auf der In­sel Ol­chon gibt es nach wie vor kei­ne asphal­tier­ten Stra­ßen. Stau­bi­ge Stra­ßen durch­zie­hen den Ort Chu­schir mit sei­nen klei­nen Holz­häus­chen. In der Bai­kal­s­ka Uli­za (engl. Bay­kal­s­ka Street) kommt Wild­west­fee­ling auf. Nur die Cow­boys auf ih­ren Pfer­den feh­len. Statt­des­sen ne­belt die Staub­wol­ke hin­ter den Au­tos die Häu­ser ein.

Baikalska Uliza in Chuschir

Wild­west-Flair…

Holzhaus in Chuschir

…und si­bi­ri­sche Holz­häu­ser in Chu­schir.

Die Mehr­zahl der Ein­woh­ner sind hier Bur­ja­ten, ei­ne mon­go­li­sche Eth­nie in Si­bi­ri­en. Die Bur­ja­ten stel­len auch die größ­te na­tio­na­le Min­der­heit in Si­bi­ri­en dar.

Einfaches Leben auf Olchon

Auf der In­sel Ol­chon gibt es erst seit ei­ni­gen Jah­ren Storm. Auch mo­bi­les In­ter­net funk­tio­niert. An­sons­ten darf man sich hier nicht zu viel Kom­fort er­war­ten. Die meis­ten Un­ter­künf­te für Tou­ris­ten sind ein­fa­che Zim­mer bei Gast­fa­mi­li­en. Toi­let­ten sind häu­fig Plumps­klos, Wasch­ge­le­gen­hei­ten be­fin­den sich im Frei­en. Flie­ßend Was­ser ist auch noch nicht über­all vor­han­den.

Gerhard Liebenberger Zähneputzen

Cam­ping­stim­mung…

Kein Fließwasser

…oh­ne flie­ßen­des Was­ser…

Toiletten & Plumpsklo

…und Toi­let­ten im Frei­en gibt es in den meis­ten Un­ter­künf­ten auf Ol­chon.

Vie­le kom­men aber ge­nau we­gen die­ses klei­nen Aben­teu­ers nach Chu­schir. Weg von der Stadt. Weg vom Lärm. Hier kann man ei­ni­ge ru­hi­ge Ta­ge Ru­he ab­seits des All­tag und in der Na­tur ge­nie­ßen. Auch das ku­li­na­ri­sche An­ge­bot ist über­schau­bar, aber sehr le­cker. Si­bi­ri­sche Pel­me­ni, Borsch, Sol­jan­ka und die bur­ja­tisch-mon­go­li­schen Bu­uds schme­cken in die­ser Um­ge­bung herr­lich!

Sibirische Pelmeni

Gibt es fast über­all: Si­bi­ri­sche Pel­me­ni.

Ich hof­fe, dass die In­sel Ol­chon und Chu­schir noch län­ger so ge­müt­lich blei­ben. Die ers­ten pro­fes­sio­nell ge­führ­ten Re­sorts ent­ste­hen be­reits am Orts­rand.

Die In­sel Ol­chon ist rund 72 Ki­lo­me­ter lang. Aus­flü­ge füh­ren z.B. in ro­bus­ten, rus­si­schen Klein­trans­por­tern ins Na­tur­schutz­ge­biet im Nor­den Ol­chons bis zum Kap Cho­boi (Cape Kho­boy). Dort ent­de­cke ich zu mei­ner Über­ra­schung so­gar Edel­weiß.

Edelweiss am Baikalsee

Edel­weiss blüht nicht nur in den Al­pen son­dern auch am Bai­kal­see.

Bei Schön­wet­ter kann man ent­lang der ki­lo­me­ter­lan­gen Sand­strän­de spa­zie­ren und wa­ge­mu­ti­ge ris­kie­ren ei­nen Sprung ins eis­kal­te Was­ser. Auch im Hoch­som­mer steigt die Was­ser­tem­pe­ra­tur des Bai­kal­sees kaum über 16 Grad. Wer im Bai­kal­see schwimmt soll 7 Jah­re jün­ger wer­den. Das wur­de mir zu­min­dest glaub­haft ver­si­chert.

Kap Burhan mit Baikalsee

Kap Bur­han auf Ol­chon ist ein zau­ber­haf­ter Ort.

Ich bin mir nicht si­cher, ob das auch im Tauch­an­zug funk­tio­niert. Ei­gent­lich ist bei mei­nem Be­such ein Tauch­gang ge­plant, aber das schlech­te Wet­ter macht mir ei­nen Strich durch die Rech­nung. Ich muss bis zum Win­ter war­ten, im Fe­bru­ar un­ter­neh­me ich ei­nen wei­te­ren Ver­such.

Faszinierender Winter am Baikalsee

Im Win­ter hat der Bai­kal­see ei­ne ganz be­son­de­re Stim­mung. Mo­na­te­lang füh­ren die Wel­len ei­nen Kampf ge­gen die ei­si­gen Tem­pe­ra­tu­ren. Tei­le der Ober­flä­che frie­ren und wer­den wie­der auf­ge­ris­sen. Eis­schol­len schie­ben sich ans Ufer bis En­de Jänner/Anfang Fe­bru­ar der See kom­plett zu­friert.

Ist das Eis dick ge­nug kann die In­sel Ol­chon wie­der er­reicht wer­den. Dann fah­ren statt der Fäh­re die Au­tos über das me­ter­di­cke Eis zur In­sel. In der Über­gangs­zeit ist Ol­chon für meh­re­re Mo­na­te nicht er­reich­bar.

Baikalsee im Winter

Be­son­ders fas­zi­niert mich der Bai­kal­see im Win­ter.

Der Bai­kal fas­zi­niert mich – im Som­mer und im Win­ter. Vie­le My­then ran­ken sich um den größ­ten See der Welt. Der Scha­ma­nen­fels ist für mich ei­nes der be­son­de­ren Ju­we­le auf der In­sel Ol­chon. Für mich ist der Bai­kal­see der schöns­te See Si­bi­ri­ens.

Mit ei­ner Trans­sib-Rei­se er­füllt sich man­cher ei­nen Le­bens­traum. Du möch­test die­sem Aben­teu­er ein Stück nä­her kom­men? Vie­le In­si­der-Tipps und Rei­se­be­rich­te fin­dest Du in der Face­book Grup­pe "Trans­si­bi­ri­sche Ei­sen­bahn". Jetzt rein­kli­cken, stö­bern und Fra­gen stel­len!

Tipps für eine Reise zum Baikalsee und der Insel Olchon:

  • An­rei­se: Mi­ni­bus, Marsch­rut­ka und Bus nach Ol­chon fah­ren am Vor­mit­tag re­gel­mä­ßig vom Bus­bahn­hof Ir­kutsk nach Chu­schir. Fahr­preis Mi­ni­bus: 800 Ru­bel, Fahr­zeit rd. 5 Stun­den in­klu­si­ve ei­ner “Pin­kel­pau­se” und Über­fahrt mit der Fäh­re. Mi­ni­bus­se set­zen Fahr­gäs­te bei der Un­ter­kunft ab, recht­zei­tig Adres­se sa­gen bzw. vor­her auf­schrei­ben.
  • Vom Bahn­hof zum Bus­bahn­hof in Ir­kutsk ge­langst Du mit der Stra­ßen­bahn­li­nie 4A. Al­ter­na­tiv Stra­ßen­bahn­li­nie 1 oder Bus 80 zum Zen­tral­nyi Rynok (Zen­tral­markt) und ca. 10 Mi­nu­ten zu Fuß ge­hen. Mehr über Bus und Stra­ßen­bahn in Ir­kutsk hier.
  • Rück­fahrt Chu­schir – Ir­kutsk um 8, 10, 13, 15, 17 Uhr di­rekt vor der Tou­rist-In­fo in der In der Bai­kal­s­ka Uli­za. Ti­ckets kön­nen vor­re­ser­viert wer­den. Ab­seits vom Fahr­plan wer­den wei­te­re Rei­se­mög­lich­kei­ten auch von Un­ter­künf­ten an­ge­bo­ten.
  • Un­ter­künf­te fin­det man mitt­ler­wei­le ei­ni­ge über Bu­chungs­platt­for­men. Ich ha­be mich im Oa­sis Inn* bei fa­mi­liä­rer At­mo­sphä­re sehr wohl ge­fühlt.
  • Abend­un­ter­hal­tung und Ein­bli­cke in die Kul­tur bie­tet Niki­ta Ben­cha­rov. Das ge­müt­li­che Re­sort mit Re­stau­rant liegt am obe­ren En­de der Uli­za Le­ni­na.
  • Klei­ne Ge­schäf­te bie­ten ei­ne Grund­ver­sor­gung mit Ge­trän­ken, Le­bens­mit­teln und Pro­duk­ten des täg­li­chen Be­darfs. Auch ei­ne Apo­the­ke be­fin­det sich in Chu­schir (Bai­kal­s­ka Uli­za).
  • Die Gas­tro­no­mie be­schränkt sich auf eher ein­fa­che Re­stau­rants und Bars. Sehr gu­te Rus­si­sche und Bur­ja­ti­sche Kü­che ha­be ich im Ca­fe Um­ka (Кафе Умка) in der Uli­za Le­ni­na (Le­nin Street) ent­deckt. Der Na­me des klei­nen Gast­hau­ses ist nicht an­ge­schrie­ben – un­ter dem Dach­gie­bel steht mit gel­ben Buch­sta­ben auf ro­tem Un­ter­grund русская кухня (Rus­si­sche Kü­che).
  • Klei­dung in meh­re­ren Schich­ten ist zu emp­feh­len. Auch im Som­mer gibt es gro­ße Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen. Die  Näch­te kön­nen kalt wer­den und es weht manch­mal ein ei­si­ger Wind.
  • Wei­te­res, leicht zu er­rei­chen­des, Ziel ab Ir­kutsk am Bai­kal­see ist List­wjan­ka. Au­ßer­dem lohnt die Fahrt ent­lang der al­ten Cir­cum Bai­kal Bahn.

7 Tage – 7 Blogger – 7 Reisetipps

Beim ge­mein­sa­men Blog­ger­pro­jekt #7way­s2­tra­vel stel­len sie­ben be­kann­te, ös­ter­rei­chi­sche Rei­se­b­logs im­mer in der 2. Wo­che des Mo­nats in­ter­es­san­te Rei­se­tipps zu ei­nem The­ma vor. Dies­mal geht es um die schöns­ten Se­en.

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Freue Dich auf Tipps für be­ein­dru­cken­de Se­en in nah und fern. Gleich bei mei­nen Kol­le­gen wei­ter­le­sen:

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Kommentare

  1. Sehr ein­drucks­vol­le Bil­der aus Ol­chon, die du uns da mit­ge­bracht hast, Ger­hard! Ob am Scha­ma­nen­fels wohl auch ge­klet­tert wer­den darf? Ich fürch­te ja, eher nicht?! Schaut je­den­falls sehr “ein­la­dend” aus 🙂 Scha­de, dass es mit dei­nem Tauch­gang nicht ge­klappt hat. Viel Glück für dei­nen nächs­ten Ver­such!

    Lie­ben Gruß aus der Hei­mat,
    Flo

  2. Su­per schö­ne Bil­der!! und un­glaub­li­che Fak­ten! Über 1,5 km tief? Das kann man sich gar nicht vor­stel­len!! Und 1/5 der welt­wei­ten Süß­was­ser­re­se­ver­ven? Das dürf­te in Zu­kunft wich­ti­ger sein, als vie­le an­de­re Roh­stof­fe… dan­ke für den gan­zen In­put. Sehr span­nend!!

  3. Schö­ner Aus­blick, klas­se Wild­west-Flair und zum Schluss auch noch ein­mal den Bai­kal­see im Win­ter. Dan­ke für die tol­len Ein­bli­cke und im Fe­bru­ar dann hof­fent­lich bes­se­res Wet­ter, da­mit du den Bai­kal­see auch aus der Tie­fe er­kun­den kannst.

  4. Lie­ber Ger­hard,
    ich ver­fol­ge Dei­ne Rei­se mit gro­ßem In­ter­es­se. Sprichst Du ei­gent­lich Rus­sisch oder kommt man mit Eng­lisch durch? Russ­land ist ur­laubs­mäs­sig nicht ganz mei­ne Rich­tung. Ich ken­ne “nur” St. Pe­ters­burg im Win­ter, was herr­lich war. Nach Si­bi­ri­en und an den Bai­kal­see wür­de ich auch ger­ne mal rei­sen. Und nach Kamt­schat­ka … wenn Du mal dort­hin ei­ne Rei­se planst, sag Be­scheid. Da wür­de ich mit­kom­men!
    Vie­le Grü­ße
    Mar­ti­na

  5. Andersreisender meint:

    – Flo: Hmm… vom Klet­tern am Scha­ma­nen­fels wird Dich wahr­schein­lich nie­mand ab­hal­ten – aber ob es die Bur­ja­ten ger­ne se­hen? Nach­dem das gan­ze Ge­biet ein re­li­giö­ser Ort ist wür­de ich es nicht ma­chen. Es gibt al­ler­dings an­de­re Mög­lich­kei­ten zum Klet­tern auf der In­sel, soll aber nicht ganz un­ge­fähr­lich sein. 

    – Rei­se­b­lo­gnews: Ger­ne!

    – Alex: Jaa, drü­cke mir die Dau­men, dass ich das Eis im Win­ter von un­ten an­se­hen kann. 🙂

    – Mar­ti­na: Ach ja… Kamt­schat­ka wä­re auch noch was! Steht aber der­zeit lei­der nicht auf mei­ner Rei­se­lis­te. Ich freue mich trotz­dem, dass Du bei mei­ner Rei­se durch Si­bi­ri­en und noch ein Stück­chen wei­ter mit da­bei bist. Ich spre­che nur ein paar Bro­cken Rus­sisch – so viel, dass ich nicht ver­hun­ge­re und mir Ti­ckets kau­fen kann. 🙂 Die ky­ril­li­schen Schrift­zei­chen ha­be ich in­tus, das hilft sehr. Mit Eng­lisch kommt man im­mer bes­ser durch. Da hat sich in den Städ­ten, seit mei­nem letz­ten Be­such vor 7 Jah­ren, viel ge­tan. Auf der In­sel Ol­chon muss man eher mit “Hän­den und Fü­ßen” spre­chen.

  6. Aber wenn Du bis zum Win­ter mit dem Tau­chen war­test, ist dann der See nicht zu­ge­fro­ren?

  7. Andersreisender meint:

    – Gud­run: Ja, das ist rich­tig. Im Win­ter ist der See me­ter­dick zu­ge­fro­ren. Um Tau­chen zu kön­nen wird ein Loch in die Eis­de­cke ge­schnit­ten. Die Eis­for­ma­tio­nen un­ter Was­ser sol­len sehr be­ein­dru­ckend sein. 🙂

  8. Puh, wie kalt ist denn dann im Win­ter zum Tau­chen? Kann mir gar nicht vor­stel­len, wie dick so ein Dry­suit bei der Käl­te sein muss. 🙂

  9. Andersreisender meint:

    – Me­la­nie: Das Was­ser hat um die 0 Grad. Die Tro­cken­tauch­an­zü­ge sind ei­gent­lich nicht dick. Es gibt ver­schie­de­ne Ar­ten da­von. Das ei­gent­lich wär­men­de ist der Un­ter­an­zug, der ähn­lich wie ein Skiover­all aus­sieht.

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