5 Sehenswürdigkeiten-Klassiker in Prag

Prag, die Stadt mit Ge­schich­te und un­ver­gleich­li­chem Flair an den Ufern der Mo­dau. Ei­ne Stadt, die dem Tou­ris­ten viel zu bie­ten hat. Ist für Sight­see­ing im Ur­laub nur we­nig Zeit, so soll­te man si­ch auf die Top-Se­hens­wür­dig­kei­ten in der Haupt­stadt der Tsche­chi­schen Re­pu­blik kon­zen­trie­ren.

Heu­te stel­le ich Eu­ch mei­ne Top 5 Se­hens­wür­dig­kei­ten in Prag vor. Sie sind die ab­so­lu­ten “Klas­si­ker”,  und soll­ten da­her bei kei­nem Stadt­rund­gang feh­len.

Sehenswürdigkeit 1: Die Astronomische Uhr

Am Alt­städ­ter Ring, dem zen­tra­len Platz der Pra­ger Alt­stadt, kann man an der Süd­mau­er des Alt­städ­ter Rat­hau­ses die As­tro­no­mi­sche Uhr be­wun­dern. Sie hat ein 24-Stun­den-Zif­fern­blatt und ver­schie­den­s­te An­zei­gen u.a. zu Mond­pha­sen und ak­tu­el­len Stern­zei­chen.

Astronomische Uhr am Altstädter Ring in Prag

Im­mer zur vol­len Stun­de ist ein be­son­de­res Schau­spiel zu be­ob­ach­ten: Son­st hin­ter zwei Tü­ren ver­bor­gen, sieht man die zwölf Apos­tel wäh­rend des Läu­tens der Glo­cke wan­dern.

Sehenswürdigkeit 2: Die Karlsbrücke (Karluv Most)

Karl der IV. hat sie 1357 in Auf­trag ge­ge­ben – nach ihm be­nannt wur­de die Karls­brü­cke in Prag aber er­st im 19. Jahr­hun­dert. Die Brü­cken­tür­me und die 30 ba­ro­cken Hei­li­gen­fi­gu­ren ver­lei­hen der Karls­brü­cke ihr be­son­de­res Aus­se­hen. Un­ter den Fi­gu­ren ist je­ne von Ne­po­muk be­son­ders be­liebt: Es heißt, wer an der Bron­ze­plat­te an der Sta­tue reibt kehrt nach Prag zu­rück.

Sehenswürdigkeit 3: Die Prager Burg (Prazsky hrad)

Mit ei­nem Ein­trag im Guin­nes Buch der Re­kor­de darf si­ch die Pra­ger Burg “größ­te his­to­ri­sche Burg­an­la­ge der Welt” nen­nen. Sie war schon im­mer Sitz der Tsche­chi­schen Herr­scher und ist es – zu­min­dest of­fi­zi­ell – auch heu­te no­ch für das Staats­ober­haupt.

Prager Burg und Karlsbrücke

In Mit­ten der Pra­ger Burg steht der pom­pö­se St.-Veits-Dom, in dem un­ter an­de­rem die Wen­zelska­pel­le, das Habs­bur­ger­mau­so­leum, das Grab des Hei­li­gen Veits und das Hoch­grab des Hei­li­gen Jo­han­nes von Ne­po­muk zu fin­den sind. Nicht ver­säu­men soll­te man die stünd­li­che Wach­ab­lö­se im 1. Burg­hof. Die ein­drucks­volls­te und größ­te Ze­re­mo­nie fin­det täg­li­ch um 12 Uhr statt.

No­ch nä­her lernt man die Pra­ger Burg bei ei­ner Füh­rung ken­nen. Ei­ne drei­stün­di­ge Füh­rung durch das im­po­san­te In­ne­re kann man zum Bei­spiel hier bu­chen*.

Sehenswürdigkeit 4: Prager Eiffelturm am Laurenziberg

Ein ge­müt­li­cher Spa­zier­gang führt Be­su­cher von der Pra­ger Burg über den Hr­adschiner Platz auf den Lau­ren­zi­berg (Pe­trin). In die­sem Nah­erho­lungs­ge­biet mit­ten in der Stadt steht auch der “Pra­ger Eif­fel­turm”. Die 62 Me­ter ho­he Nach­bil­dung wur­de für die Pra­ger In­dus­trie­aus­stel­lung im Jahr 1891 er­rich­tet. Heu­te hat man von der – kor­rekt be­zeich­ne­ten – “Pe­trin­war­te” ei­nen tol­len Bli­ck über die Pra­ger Alt­stadt. Vom Stadt­vier­tel Klein­sei­te (Ma­la Stra­na) kann der Lau­ren­zi­berg auch mit der Stand­seil­bahn be­zwun­gen wer­den.

Sehenswürdigkeit 5: Die Prager Bierkneipen

Wer kennt sie nicht, die Schman­kerln der Böh­mi­sche Kü­che? Die def­ti­ge Spe­zia­li­tä­ten soll­te man auf je­den Fall in ei­ner der zahl­rei­chen Bier­knei­pen bei ei­nem Prag­be­su­ch pro­bie­ren. Zu den Tsche­chi­schen “Klas­si­kern” ge­hö­ren zB. Gu­lasch, Ente, Schwei­ne­bra­ten, Sau­er­kraut, Rot­kraut und – nicht zu ver­ges­sen – die ver­schie­de­nen Ar­ten von Knö­deln. Ach ja: Und al­lein das her­vor­ra­gen­de Tsche­chi­sche Bier ist für Bier­lieb­ha­ber ein Prag-Be­su­ch wert!

Üb­ri­gens: Ein ver­läss­li­cher Be­glei­ter durch Prag wa­ren für mi­ch bis­her die Rei­se­füh­rer Lo­nely Pla­net Prag* und der Mar­co Po­lo Prag*.

.

Jetzt im Blog weiterlesen:

Kommentare

  1. Das ruft Er­in­ne­run­gen wach, ob­wohl ich die meis­te Zeit in Se­hens­wür­dig­keit Num­mero 5 da­mit ver­bracht ha­be, die ER­in­ne­rung zu ver­lie­ren. 😉
    Gruß
    Fu­la­no

  2. Andersreisender meint:

    @Fulano: Oje…dann wird’s mal wie­der Zeit für ei­nen Prag-Be­su­ch, zum Er­in­ne­rungs-Auf­fri­schen bei Num­mer 1-4 so­zu­sa­gen 😉

  3. Und za­ck, da kann ich ja gleich mit­re­den hier, wun­der­bar!
    Ich war be­reits zwei­mal in Prag und es hat si­ch zwei­mal ge­lohnt. Die as­tro­no­mi­sche Uhr ha­be ich ge­se­hen, die Karls­brü­cke eben­falls, wie auch die Burg. Tja an die Knei­pen kann ich mi­ch nicht mehr wirk­li­ch er­in­nern… Film­riss?! 😀
    An ei­ne mehr­stö­cki­ge Dis­ko­thek kann ich mi­ch no­ch er­in­nern und den ver­dammt nied­ri­gen Bier­preis! 😀
    Ach­ja, und Ab­sin­th Nr 1 gibt es dort auch.
    Es han­del­te si­ch ein­mal um ei­nen Schul­aus­flug mit et­wa 19 Jah­ren und ein­mal ein Stu­den­ten­aus­flug mit rund 25 Jah­ren.
    Prag ist toll und ich ha­be no­ch ges­tern von ihr ge­schwärmt, als mi­ch je­mand frag­te, wel­che Städ­te man in Eu­ro­pa be­su­chen soll­te.
    Al­so, auf nach Prag und hoch die Tas­sen!
    Eu­ch al­len ei­nen an­ge­neh­men Mitt­wo­ch,
    Alex

  4. Mein Mann schwärmt ja im­mer so von Prag. Ir­gend­wann will ich es mir auch selbst mal an­schau­en.

    Die Pho­tos hier se­hen schon mal viel­ver­spre­chend aus. Wenn der Rest auch aus­sieht wie die Burg und die Uhr, dann kann’s ja nur gut wer­den..:-)

  5. Andersreisender meint:

    @Alex: Hmm…anscheinend dürf­te in Prag – nach den bis­he­ri­gen Kom­men­ta­ren – der Al­ko­hol be­son­ders gut wir­ken. Viel­leicht möch­te des­halb je­der ger­ne wie­der in die­se Stadt 😉

    @Lizzy: Al­so ich kann Dir nur be­stä­ti­gen: Die Rei­se nach Prag zahlt si­ch ganz be­stimmt aus. Auch die an­de­ren Se­hens­wür­dig­kei­ten in die­ser Stadt sind toll! Wei­te­re Win­ter­fo­tos fin­dest Du in mei­nem zwei­ten Bei­trag.

  6. Christoph meint:

    Tol­ler Ar­ti­kel, ich war im De­zem­ber in Prag und mal vor 15 Jah­ren. Hat si­ch vom po­si­ti­ven hin zum sehr po­si­ti­ven ent­wi­ckelt 🙂

  7. Prag ist schön, und das Bier ist gut und güns­tig 🙂
    Die Burg und das ge­sam­te Stadt­vier­tel un­ter­halb sind wirk­li­ch se­hens­wert! Über die Karls­brü­cke zu lau­fen, lohnt si­ch ei­gent­li­ch nicht, das ist ja wie Ad­vents­sams­tag in der Fuß­gän­ger­zo­ne. Vom Mol­dau­ufer aus ge­se­hen ist sie viel schö­ner.
    Ei­nen Tipp ha­be ich no­ch: Die gro­ße und ver­win­kel­te Lu­cer­na-Pas­sa­ge, et­wa in der Mit­te des Wen­zel­plat­zes. Die hat ei­ne ganz ei­ge­ne, al­ter­tüm­li­che und ru­hi­ge, At­mo­sphä­re.
    Hier ei­ne Be­schrei­bung und ein Fo­to (bei­des nict von mir):
    http://www.staedte-reisen.de/prag/sightseeing/stadtspaziergaenge
    http://www.flickr.com/photos/26022506@N08/2843438356/

    Vie­le Grü­ße,
    Uli

  8. Andersreisender meint:

    @Christoph: Ich kann mir vor­stel­len, dass der Ver­gleich doch sehr in­ter­es­sant ist, wenn man ei­ne Stadt nach so vie­len Jah­ren wie­der sieht. In Prag ist da be­stimmt sehr viel pas­siert.

    @Uli: Dan­ke für den Tipp! Al­so den Rei­ter ha­be ich doch tat­säch­li­ch über­se­hen – wirk­li­ch wit­zig.

    Wo­bei: Wenn’s ums “Ad­vent­sams­tags-Fee­ling” geht kann der Wen­zels­platz aber auch lo­cker mit der Karls­brü­cke mit­hal­ten 😉

  9. peter kopp meint:

    hal­lo ihr al­le……
    mei­ne fra­ge ist,ich su­che den na­men von der bim­mel­bahn die in prag
    rund­fahr­ten macht…den na­men, vie­leicht auch adres­se,
    es eilt..
    dan­ke und grü­ße aus ber­lin

Deine Meinung ist uns wichtig

*