Interview: Reisen, online arbeiten und Geld verdienen

“Rei­sen und Geld ver­die­nen – geht das?” Die­se Fra­ge taucht re­gel­mä­ßig im In­ter­net auf und wird mir auch im­mer wie­der in mei­nem Be­kann­ten­kreis ge­stellt. Mei­ne kla­re Ant­wort lau­tet dann “Ja, klar funk­tio­niert das. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten die­sen Traum Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen”.

Nils Rö­me­ling und sei­ne Frau Yvon­ne wa­ren zwei Jah­re lang als Welt­rei­sen­de un­ter­wegs und ver­dien­ten wäh­rend­des­sen ih­ren Le­bens­un­ter­halt. Die bei­den lern­te ich erst nach mei­ner acht­mo­na­ti­gen Asi­en­rei­se per­sön­lich ken­nen, mit ei­nem Tref­fen am “an­de­ren En­de der Welt” woll­te es ein­fach nicht klap­pen.

Wie sie wäh­rend ih­rer Welt­rei­se Geld ver­dien­ten, da­von er­zählt Nils in sei­nem neu­en E-Book*, das ges­tern auf den Markt kam.

Im In­ter­view hat mir Nils ei­ni­ge Tipps fürs Rei­sen und Geld ver­die­nen ver­ra­ten und auch er­zählt wie er sei­ne Zie­le er­reich­te.

Wer könn­te bes­ser vom Rei­sen und Geld­ver­die­nen be­rich­ten als Du, Nils. Ich lern­te Dich vor fast drei Jah­ren als „Af­fi­lia­te auf Welt­rei­se“ ken­nen. Was hat es mit die­sem Ti­tel ei­gent­lich ge­nau auf sich?

Nils: Ein „Af­fi­lia­te“ ist ei­ne Art Mit­tels­mann – ich ver­kau­fe auf mei­nen Web­sei­ten Pro­duk­te, lei­te aber die­se Be­stel­lun­gen an in­ter­es­sier­te Shops im In­ter­net wei­ter. Kauft ein In­ter­es­sent dann ein Pro­dukt, be­kom­me ich ei­ne Pro­vi­si­on vom Shop­be­trei­ber.

Das ist ei­gent­lich die gan­ze Kunst und führt im­mer wie­der zu er­staun­ten Bli­cken: Ich ver­kau­fe Pro­duk­te auf mei­nen Web­sei­ten, ha­be aber selbst kei­nen La­ger­be­stand und ver­schi­cke die­se Sa­chen auch nicht selbst. Wenn dann Kun­den bei mir an­ru­fen und „mal kurz“ vor­bei­kom­men wol­len, um z.B. ei­ne tür­ki­sche Fah­ne ab­zu­ho­len, muss ich die­se im­mer auf den On­line­shop ver­trös­ten. Auf mei­ner Welt­rei­se ver­kauf­te ich z.B. Fuß­ball­tri­kots wäh­rend der WM 2010 in Süd­afri­ka. Zu die­ser Zeit be­fand ich mich aber in Aus­tra­li­en.

Bild: Sydney

Mit Blick auf die Oper von Syd­ney Tri­kots für Süd­afri­ka ver­kau­fen

Heu­te wür­de ich mich eher „Web­wor­ker auf Welt­rei­se“ nen­nen. Denn fern mei­ner Af­fi­lia­te-Shops be­trei­be ich noch an­de­re Web­sei­ten, wo es gar nicht so sehr um’s Ver­kau­fen geht. Auch hat­te ich ei­nen Kun­den, dem ich von un­ter­wegs für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung zur Sei­te stand.

Zwei Jah­re zu rei­sen und von un­ter­wegs Geld zu ver­die­nen ist ein Traum vie­ler. Wie viel Zeit hast Du am Tag für die Ar­beit auf­ge­wandt?

Nils: Im Nach­hin­ein ge­se­hen zu viel! Teil­wei­se wa­ren es mal zwei Stun­den, aber auch mal vier Stun­den pro Tag. Das hat sich dann meis­tens auf die Zeit mor­gens oder abends kon­zen­triert, wäh­rend wir tags­über beim Wan­dern, Rei­sen oder Sight­see­ing wa­ren.

Gleich drei Mal stopp­ten wir für je­weils vier Wo­chen: Bue­nos Ai­res, Kap­stadt und Perth. Hier mie­te­ten wir uns Ap­par­te­ments und ich nut­ze die­se Zeit zum Ar­bei­ten, auch mal 10 Stun­den oder län­ger am Tag. Na­tür­lich wa­ren die­se Stopps auch wich­tig, um sich vom ak­ti­ven Rei­sen zu er­ho­len.

Bild: Kapstadt

Ei­nen lan­gen Rei­sestopp zum Ar­bei­ten mach­ten Nils und Yvon­ne in Kap­stadt

Ab und zu er­tapp­te ich mich dann abends am Lap­top an­statt den Son­nen­un­ter­gang mit ei­nem Cock­tail in der Hand zu ge­nie­ßen. So kann’s ge­hen, wenn man pflicht­be­wusst und mo­ti­viert ist. Lei­der traue­re ich da ei­ni­gen Au­gen­bli­cken hin­ter­her.

Ge­lernt ha­be ich so­mit für mein heu­ti­ges Le­ben, dass auch ein­mal Auf­ga­ben lie­gen blei­ben können/dürfen, wenn die­se nicht so drin­gend sind. Wir soll­ten al­le mehr im Mo­ment le­ben.

Um so ein Rei­se­pro­jekt durch­zu­zie­hen muss man be­stimmt schon zu Hau­se ei­ni­ges an Vor­ar­beit leis­ten. Wie hast Du Dich auf die Ar­beit wäh­rend Eu­rer Welt­rei­se vor­be­rei­tet?

Nils: Ich ha­be mich mit mei­nen Web­sei­ten schon 1,5 Jah­re vor­her selbst­stän­dig ge­macht. Die­se Zeit war ge­nau so ein­ge­plant. Zu­nächst muss­te ich mir ei­ne In­fra­struk­tur der Web­sei­ten und auch ein Netz­werk von Fre­e­lan­cern zu­le­gen.

Im bes­ten Fall muss­te ich selbst an ei­ner Web­sei­te kei­ne Hand an­le­gen, son­dern nur ei­nem Gra­fi­ker, Pro­gram­mie­rer oder Tex­ter das Brie­fing mit Auf­ga­ben zu­schi­cken. Out­sour­cing ist das Schlag­wort, da­mit al­les „al­lei­ne“ läuft, auch wenn ich mal nicht on­line war.

Bild: Arbeiten in der Hängematte in Mexico (c) Nils Römeling

Ab­hän­gen mit dem Lap­top in Me­xi­co

An un­se­rem Rei­se­b­log Gnomad.de gab es na­tür­lich auch ei­ne Men­ge vor­zu­be­rei­ten. Kurz vor­her ha­be ich noch ein neu­es De­sign in­stal­liert und los ging es.

Ner­vig war da­ge­gen das gan­ze Ad­mi­nis­tra­ti­ve: Mein Va­ter hat bei­spiels­wei­se un­se­re Post ein­ge­scannt und uns per Email zu­ge­schickt. Ich fand in Mün­chen ei­ne Steu­er­be­ra­tung, die sich auf das Pro­ze­de­re mit der mo­nat­li­chen Um­satz­steu­er ein­ließ und mir die­se an­fer­tig­te: Ich schick­te die Kon­to­be­le­ge und Rech­nun­gen per pdf und Email nach Deutsch­land. Al­le An­ge­le­gen­hei­ten mit Ver­si­che­run­gen da­ge­gen re­gel­te mei­ne Frau vor­ab.

Ich stel­le mir vor, dass ei­ne Ur­laub-Ar­beits-Kom­bi­na­ti­on durch­aus Kon­flikt­po­ten­ti­al mit dem Part­ner bie­tet. Gab es da im Lau­fe der Zeit Rei­bungs­punk­te zwi­schen Dir und Yvon­ne?

Nils: Oh ja! Wir be­rei­te­ten zwar un­se­re Rei­se ge­mein­sam vor, spra­chen aber ei­gent­lich gar nicht, wie wir uns das vor­stell­ten mit mei­ner Ar­beit. Gleich in den ers­ten vier Wo­chen auf Ha­waii „knall­te“ es ge­wal­tig.

Ich woll­te mor­gens in Ru­he mei­nen Kaf­fee trin­ken und Emails che­cken. Yvon­ne woll­te gleich mor­gens los­zie­hen, wan­dern oder den Son­nen­auf­gang ge­nie­ßen. Es dau­er­te ei­ni­ge Zeit, bis sich un­se­re Ta­ges­pla­nung so ein­spiel­te, dass wir bei­de da­mit le­ben konn­ten.

Bild: Hawaii (c) Nils Römeling

Be­zie­hungs­kri­se un­ter Pal­men gab es wäh­rend der Welt­rei­se auf Ha­waii

An­fangs hat­ten wir auch nur ei­nen Lap­top, nach 8 Mo­na­ten et­wa reis­te Yvon­ne mit ih­rem ei­ge­nen Lap­top. Auch, weil Sie im­mer mehr un­se­ren Rei­se­b­log mit in­ter­es­san­ten und span­nen­den Ge­schich­ten füll­te und ich mich mehr auf mei­ne ei­ge­ne Ar­beit kon­zen­trie­ren konn­te. Das hat­te dann auch den Vor­teil, dass wir bei­de am PC sa­ßen und kei­nem von uns bei­den lang­wei­lig wur­de, weil der an­de­re eben in das Ding starr­te.

Ir­gend­wann im 2. Jahr hat­ten wir uns so mit­ein­an­der ein­ge­spielt, dass wir ge­merkt ha­ben, nicht mehr oh­ne den an­de­ren zu kön­nen. Ich emp­feh­le je­dem Paar, das ge­mein­sam auf Rei­sen geht, ge­nau vor­her über die Er­war­tun­gen und Vor­stel­lun­gen zu re­den.

Über das Geld­ver­die­nen wäh­rend der Rei­se hast Du nun ein Buch ge­schrie­ben. Dar­in geht es aber nicht nur ums Af­fi­lia­te Mar­ke­ting, oder?

Nils: Ich möch­te nicht in die Ecke der un­zäh­li­gen „So ver­die­ne ich oh­ne Mü­he schnell, viel Geld im In­ter­net-Rat­ge­ber“ ge­scho­ben wer­den. Um das The­ma Geld ver­die­nen im In­ter­net geht es folg­lich nur se­kun­där.

Im ei­gent­li­chen Sin­ne geht es in die­sem Buch* dar­um, wie man rei­sen und on­line ar­bei­ten kann. Auf was man ach­ten soll­te, wel­che Schrit­te zur Vor­be­rei­tung nö­tig sind und na­tür­lich geht es auch dar­um, wie man über­haupt ei­ne Web­sei­te auf­baut, mit die­ser dann Geld ver­die­nen kann und was Af­fi­lia­te-Mar­ke­ting so­wie Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung sind.

Bild: Internet (c) Nils Römeling

Grund­la­ge für er­folg­rei­ches Rei­sen und Ar­bei­ten ist das In­ter­net

Ein nicht un­wich­ti­ger Teil er­klärt die Tech­nik: Wel­chen Lap­top neh­me ich mit und wel­che sons­ti­ge Aus­rüs­tung brau­che ich. „Rei­se leicht“ ist zum Bei­spiel ei­ner mei­ner Grund­sät­ze. Auch geht es um die Or­ga­ni­sa­ti­on, eben um die Fi­nan­zen, die Buch­hal­tung und die Ver­si­che­run­gen.

Dort ge­be ich vie­le Tipps wie ich es ge­macht ha­be und wie ich es heu­te ma­chen wür­de. Es gibt neue ex­ter­ne Diens­te, die ei­nem so ei­ni­ges an Ar­beit ab­neh­men und er­leich­tern.

Au­ßer­dem ha­be ich Wert dar­auf ge­legt, ei­ni­ge Ex­per­ten zu Wort kom­men zu las­sen. Ne­ben Mi­cha Paw­litz­ki, ei­nem der re­nom­mier­tes­ten Land­schafts­fo­to­gra­fen Deutsch­lands, ha­be ich zum Bei­spiel Eric Ku­bitz ge­win­nen kön­nen, ei­nen Ar­ti­kel über „den per­fek­ten Blog­bei­trag“ zu schrei­ben. Gleich fünf Gast­bei­trä­ge er­wei­tern das Buch um wich­ti­ge Er­fah­run­gen und Tipps.

Wel­che der Mög­lich­kei­ten um Geld zu ver­die­nen hast Du wäh­rend Dei­ner Rei­se per­sön­lich aus­pro­biert?

Nils: Ich be­schrei­be al­ler­hand Jobs, die man on­line und auf Rei­sen aus­üben kann. Wer kei­ne ei­ge­ne Web­sei­te hat, der kann für Auf­trag­ge­ber Tex­te schrei­ben. De­si­gner und Pro­gram­mie­rer sind auch fein raus, denn al­ler­hand In­ter­net-Platt­for­men schrei­ben di­ver­se Auf­trä­ge aus, für die man sich be­wer­ben kann. Sol­che Tipps ge­be ich im Buch.

Bild: Neuseeland (c) Nils Römeling

Die Welt­rei­se führ­te auch an die traum­haf­ten Strän­de Neu­see­lands

Ich selbst ha­be le­dig­lich mit mei­nen ei­ge­nen Web­sei­ten Geld ver­dient. Viel Op­ti­mie­rungs­ar­beit, lan­ger Atem und or­dent­li­che Ide­en flos­sen in mei­ne ei­ge­nen Pro­jek­te. Auch wenn nicht im­mer al­les rund lief, kann ich mir mitt­ler­wei­le kei­nen an­de­ren Job mehr vor­stel­len.

Gibt es Län­der in de­nen die Kom­bi­na­ti­on Rei­sen und Geld ver­die­nen bes­ser funk­tio­niert – und an­de­re in de­nen das über­haupt nicht klappt?

Nils: Im Buch be­schrei­be ich 36 Län­der und Städ­te, die wir be­sucht ha­ben und ob bzw. wie man dort le­ben und ar­bei­ten kann. Emp­feh­len kann ich sol­che Län­der, in de­nen die Le­bens­hal­tungs­kos­ten sehr nied­rig sind und man mit ei­nem ge­wis­sen Mo­nats­ein­kom­men rich­tig gut le­ben kann. Na­tür­lich muss die In­ter­net­struk­tur auch funk­tio­nie­ren.

West­li­che Län­der wie die USA, Aus­tra­li­en oder Neu­see­land eig­nen sich na­tür­lich auch sehr gut – wenn da nicht die ho­hen Kos­ten wä­ren. Hier lebt es sich sehr si­cher, man hat im Nor­mal­fall schnel­les In­ter­net und ei­ne ho­he Qua­li­tät der Le­bens­ge­stal­tung.

Bild: Namibia (c) Nils Römeling

In Na­mi­bia funk­tio­niert das Sur­fen auf den Sand­dü­nen bes­ser als im In­ter­net

Aber auch Län­der wie Thai­land, Ar­gen­ti­ni­en oder Me­xi­ko eig­nen sich sehr gut, hier ha­ben wir z.B. über­all sehr gut ge­lebt und ge­ar­bei­tet. Mit Ab­stri­chen kann man si­cher­lich auch gut in Bra­si­li­en oder Süd­afri­ka at­trak­tiv le­ben, muss dann aber we­gen der Si­cher­heit stets auf der Hut sein.

Sehr ar­me Län­der wie Bo­li­vi­en, Kam­bo­dscha, Tan­sa­nia oder Ke­nia sind zum Rei­sen wun­der­schön. Zum Le­ben oder Ar­bei­ten sind die­se Län­der aber nur für ei­ne ge­wis­se Zeit an­ge­nehm. Lang­sa­mes In­ter­net, häu­fi­ge Strom­aus­fäl­le oder auch das Wet­ter kön­nen ei­nem da das Le­ben schwer ma­chen.

Bild: Botswana (c) Nils Römeling

In Bots­wa­na er­schwert lang­sa­mes In­ter­net die On­line-Ar­beit auf Rei­sen

Rich­tig an­stren­gend war es für mich in Chi­na: Face­book, Xing (und selbst die Bild­zei­tung) sind ge­sperrt und ei­gent­lich weiß man nie, ob die Re­gie­rung nicht auch un­se­re Emails mit­liest und Da­ten ge­gen uns sam­melt.

Aber das wis­sen wir ja selbst von den USA nicht… Zu­min­dest ist es dort sehr schwer, sich auf­grund der Spra­che und Men­ta­li­tät wohl­zu­füh­len. Aber das ist mein ganz sub­jek­ti­ver Ein­druck.

Wer soll­te Dein Buch un­be­dingt le­sen?

Nils: Je­der, der ger­ne reist und sich vor­stel­len kann, an ei­nem Lap­top sit­zend sei­nen Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen. Mo­ti­va­ti­on, ei­ser­ner Wil­le und ei­ne Por­ti­on Le­bens­mut ge­hö­ren si­cher­lich da­zu.

Ob De­si­gner, Pro­gram­mie­rer, Fo­to­gra­fen, Au­to­ren oder Blog­ger, um we­ni­ge Be­rufs­grup­pen zu nen­nen – das The­ma “rei­sen und on­line ar­bei­ten” liegt im Trend. Selbst für Leu­te, die nur vier Wo­chen ur­lau­ben und ih­re Ar­beit nicht zu Hau­se las­sen kön­nen – ich mei­ne da­mit vor al­lem die vie­len Selbst­stän­di­gen – ist das Buch ge­eig­net, um sich ei­ne funk­tio­nie­ren­de In­fra­struk­tur zu­zu­le­gen.

Wel­chen Tipp wür­dest Du Men­schen ge­ben, die sich zum ers­ten Mal mit die­sem The­ma be­schäf­ti­gen und den Traum von die­sem Le­bens­stil ver­wirk­li­chen möch­ten?

Nils: Los­las­sen und die ei­ge­nen Ge­wohn­hei­ten än­dern! Ich glau­be, das be­schreibt sehr gut, was pas­siert, wenn man un­ter­wegs ist und ver­sucht zu ar­bei­ten.

Bild: Serengeti (c) Nils Römeling

Aus­zeit vom Rei­se-Job. Off­line in der Se­ren­ge­ti.

Wer sagt denn, dass man auch auf Rei­sen von 9 bis 5 ar­bei­ten soll und so­wie­so: Wer hat den “acht Stun­den Tag” er­fun­den und war­um? Das al­les ist hin­fäl­lig auf Rei­sen – Zeit und Raum sind ob­so­let. Das hört sich viel­leicht phi­lo­so­phisch an, ist aber tat­säch­lich so.

Nils, Dein Buch “Rei­sen und on­line Ar­bei­ten” ist ges­tern druck­frisch er­schie­nen, wo ist es er­hält­lich?

Der­zeit ist es ex­klu­siv auf Reise-Ebook.com* zu be­kom­men. Even­tu­ell wird es das Buch ir­gend­wann auf Ama­zon oder itu­nes ge­ben, das ist aber noch in wei­ter Fer­ne. Auch kann ich mir vor­stel­len, es dru­cken zu las­sen. Mal se­hen.

E-Book Reisen und online arbeiten

Das Buch kos­tet üb­ri­gens 19,90 EUR und dei­ne Le­ser hier be­kom­men mit dem Gut­schein ANDERSREISEN20 20%  Ra­batt – al­ler­dings nur die nächs­ten 3 Ta­ge.

Ich bin neu­gie­rig: Habt Ihr neue Rei­se­plä­ne?

Nils: Al­so ei­ne län­ge­re Rei­se ist der­zeit nicht ge­plant. Wir schät­zen un­ser ei­ge­nes Bett und un­se­re Ru­he. Ich kann mir aber gut vor­stel­len, über den Win­ter ei­ni­ge Mo­na­te in den Sü­den zu ge­hen – Bar­ce­lo­na oder die Ka­na­ren ste­hen bei mir hoch im Kurs.

An­sons­ten ha­ben wir uns ei­nen VW Ca­li­for­nia an­ge­schafft und cam­pen sehr ger­ne im All­gäu. Da­mit wer­den wir En­de Au­gust even­tu­ell auch nach Kor­si­ka fah­ren.

Für ei­ne Fern­rei­se ha­ben wir tat­säch­lich noch nicht wie­der die Mu­ße – die Ein­drü­cke von 2 Jah­ren Welt­rei­se sind uns heu­te noch so prä­sent, dass es uns erst ein­mal nicht wie­der weg­zieht.

Ich dan­ke Dir fürs In­ter­view und drü­cke Dir die Dau­men, dass Dein Buch ein Best­sel­ler wird!

Neu­gie­rig ge­wor­den? Ei­ne kos­ten­lo­se Le­se­pro­be fin­dest Du hier*.

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Kommentare

  1. In­ter­es­san­ter Ar­ti­kel, auch wenn es jetzt nicht zu mei­nem Le­bens­stil passt. Aber den­noch mal in­ter­es­sant zu le­sen, wie man von un­ter­wegs Geld ver­die­nen kann. Dan­ke Nils für den Ein­blick.

  2. Klas­se In­ter­view! Die Gnomad’s wa­ren wohl mein ers­ter Rei­se­b­log den ich ge­le­sen ha­be und sind des­we­gen so­zu­sa­gen mit­ver­ant­wort­lich dass es mei­nen über­haupt gibt 🙂

    LG
    Ma­nue­la

  3. Michaela meint:

    Der Ge­dan­ke ist fas­zi­nie­rend Job und Freizeit/ Ur­laub zu ver­bin­den.
    Ich glau­be die­se Power die da­hin­ter steckt wür­de mir Spaß ma­chen.
    Es passt aber ab­so­lut nicht in mein Le­ben von da­her…
    “Aber im nächs­ten Le­ben be­stimmt…! ”

    Ganz lie­ben Gruß aus der Stei­er­mark, Mi­chae­la

  4. Andersreisender meint:

    – Alex: 🙂

    – Ma­nue­la: *gg* Ich lern­te die Gno­mads auch schon vor Jah­ren ken­nen. Ich fin­de sie sind ein ab­so­lu­ter Rei­se­b­log-Klas­si­ker.

    – Mi­chae­la: Don’t worry – oft än­dern sich die Le­bens­ver­hält­nis­se so schnell, dass es dann plötz­lich ins Kon­zept passt. Au­gen of­fen hal­ten – ich fin­de die Kom­bi­na­ti­on Rei­sen, ar­bei­ten und Geld ver­die­nen ein­fach su­per 🙂

  5. Gesundblogger meint:

    Auf je­den Fall ne coo­le Sa­che, wenn man un­ge­bun­den ist und viel Zeit hat – Se­mes­ter­fe­ri­en, nach dem Stu­di­um oder so. Ich bin üb­ri­gens schon be­geis­tert, dass jetzt ach die Re­gio­nal­zü­ge in Deutsch­land Steck­do­sen ha­ben. So­mit ist ein Note­boo­ken jen­seits des Ak­kus nicht nur ICE-Rei­sen­den vor­be­hal­ten. Gar nicht so schlecht die Bahn.

  6. Hi, ich bin ge­ra­de auch mit mei­nem Freund auf Rei­sen und er hat auch das Glück sei­ne IT-Ad­min Tä­tig­kei­ten un­ter­wegs zu ma­na­gen. Ich muss­te et­was la­chen als es um Ha­waii und den Kon­flikt ging, weil die­se Din­ge kann ich be­stä­ti­gen. Bei uns gab es das auch, vor­al­lem wäh­rend mei­nen Se­mes­ter­fe­ri­en von mei­nem On­line Stu­dim.

    Im­mer wie­der schön Bei­trä­ge über das Ar­bei­ten un­ter­wegs zu le­sen.

  7. Andersreisender meint:

    – Ni­co­le: Ich freue mich, dass Du Dich in mei­nen Blog ver­irrt hast. Rei­sen und ar­bei­ten zu kom­bi­nie­ren ist ein­fach su­per. 🙂 Ich wün­sche Euch noch ei­ne su­per­tol­le Rei­se und hof­fe, dass Ihr noch rich­tig lan­ge un­ter­wegs sein drüft!

  8. Der Le­bens­stil ist schon recht an­ge­nehm, weil man ja an nichts di­rekt ge­bun­den ist. Trotz­dem ist es erst ein­mal doch sehr schwer sich ei­ne si­che­re Ein­nah­me­quel­le auf­zu­bau­en. Ver­dienst du wirk­lich 100% dei­nes Gel­des mit Blog­gen etc.? Ich fin­de das Gan­ze hat schon ei­ne sehr lan­ge An­lauf­zeit.

    Vie­le Grü­ße,
    Ma­nu­el

  9. Andersreisender meint:

    Ma­nu­el: Es gibt ei­ni­ge Blog­ger die le­ben da­von. Bei mir ver­mi­schen und er­gän­zen sich die Ein­nah­me­quel­len. Blog­gen ist ein zen­tra­ler Be­stand­teil.

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