Meran: Idealer Ausgangspunkt für Motorradtouren in Südtirol

Hört man Motorradfahrern bei ihren Berichten über Bike-Touren durch Südtirol zu, dann lässt sich die Begeisterung, die in der Stimme mitschwingt, nur schwer leugnen. Südtirol hat einfach alles, was (nicht nur) das Motorradfahrer-Herz begehrt: Hohe Berge, tiefe Täler, traumhafte Landschaft, gutes Essen und freundliche Leut’.

Mittendrin in diesem Land liegt Meran als idealer Ausgangspunkt für atemberaubende Motorradtouren.

Tagestour ab Meran

Die, nach Bozen, zweitgrößte Stadt Südtirols liegt umgeben von bis zu 3.337 Meter hohen Bergen. In den Talkessel münden der Vinschgau, das Passeiertal und das Etschtal. Eine beliebte Strecke für Motorradfahrer führt entlang der Passeier Richtung Norden nach St. Leonhard (San Leonardo) und dann weiter über den Jauffenpass nach Sterzing (Vipiteno). Durch das Eisacktal gelangt man nach Brixen (Bressanone).

Südtirol hat während der gesamten, warmen Jahreszeit für Motorradfahrer ihren Reiz. Aber nur kurze Zeit tragen Bäume in den Tälern ein rosig-weißes Blütenkleid, nämlich zur Apfelblüte.

Bild: Frühlingsblick zur Apfelblüte auf Schloss Tirol - Bild: Südtirol Marketing/Frieder Blickle

Frühlingsblick zur Apfelblüte auf Schloss Tirol - Bild: Südtirol Marketing/Frieder Blickle

Von Brixen bietet sich ein Abstecher über das 1.987 Meter hohe Würzjoch (Passo delle Erbe) an, bevor die Tour weiter nach Klausen (Chiuso) geht. Glücklich sind jene, die motorisiert auf der kurvenreiche Strecke und den Steigungen die schnaufenden Radfahrer  überholen dürfen.

Pässe und kurvenreiche Straßen

Entlang des Eisacktals führt die Strecke weiter in Richtung Bozen. Wer genügend Zeit mitbringt sollte unbedingt einen Abstecher nach Ritten (Renon) machen. Einerseits, weil hier wieder kurvenreiche Straßen zum Motorradfahren einladen. Andererseits, da hier die Erdpyramiden zu sehen sind.

Die braunen Säulen ragen bis zu 30 Meter aus dem Boden. Der späteiszeitliche Moränenlehm wurde vom großen Eisacktaler Hauptgletscher und von lokalen Nebengletschern hier aufgeschüttet und zurückgelassen.

Zurück nach Meran

Der letzte Abschnitt der Tour führt von Bozen wieder zurück nach Meran. Biker, die sich schon auf einen gemütlichen Abend freuen, fahren am direkten Weg entlang der Etsch zurück nach Meran. Kurvenliebhaber zweigen bei Bozen nach Jenesien (San Genesio) ab und genießen die Bergstraßen und den weiten Blick über das Etschtal.

Bild: Etschtal in Südtirol - Bild: Südtirol Marketing/Frieder Blickle

Blick ins Etschtal in Südtirol - Bild: Südtirol Marketing/Frieder Blickle

Die Strecke führt durch die Ortschaften Mölten (Meltina), Vöran (Verano) und Hafling (Avelengo) bis zurück nach Meran. Je nach gewählter Route ist die Rundtour zwischen 200 und 250 Kilometer lang und damit in einem Tag gut zu bewältigen.

Und am Abend?

Nach einem traumhaften Motorrad-Tag kann man dann gemütlich in der Therme Meran entspannen oder auch das Nachtleben genießen.

Eine Vielzahl an Veranstaltungen lassen in Meran auch die Abende nicht langweilig werden, bis es dann am nächsten Tag wieder heißt: In den Sattel und ab auf die kurvenreichen Straßen durch die Südtiroler Berge.