Sommerzeit, Reisezeit. Viele sind am Weg in den Urlaub. So geht es auch mit meinen Reisen gerade “Schlag auf Schlag” und ich bin heute am Weg ins Burgenland.
Auf einer Fahrradtour quer durch das österreichische Bundesland warten auf mich einige „Grenzerfahrungen“.
Damit ist nicht gemeint, dass ich mich wie Extremsportler bis zur Ekstase verausgaben möchte. Es soll eine interessante Radwanderung entlang der Grenze zwischen Österreich und Ungarn werden. Dort wo einst Kommunismus und Kapitalismus an einer undurchlässigen Barriere aufeinander stießen.
Oder besser gesagt der Eiserne Vorhang war beinahe undurchlässig. Denn wie die Geschichte zeigt wurde er an der Österreichisch-Ungarischen Grenze löchrig. Das Schlupfloch hat den politischen Untergang des Ostblocks in der damaligen Form besiegelt.
Radfahren entlang der Grenze
Über 20 Jahre später sind die Wachtürme heute nur noch stumme Zeitzeugen in der Landschaft und kein Stacheldraht versperrt die Radwege zwischen den beiden Ländern.
Ganz im Osten beginnt meine Reise bei der Brücke von Andau, die während der dramatischen Ereignisse des Volksaufstands in Ungarn im Jahr 1956 in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit rückte. Damals flohen über 70.000 Ungarn über die Brücke in den Westen.

Auf der Brücke von Andau
Über Apetlon und Illmitz wird weiter nach St. Margarethen geradelt. Ein kurzes Stück “trägt” mich die Radfähre über den Neusiedlersee.
Ritterburg und Kroatische Dörfer
Auch das Schloss Deutschkreuz liegt auf meiner Radroute in den Süden. Durch die kroatischen Dörfer im Mittelburgenland führt die Tour weiter zur Burg Lockenhaus. In der letzten „echten“ Ritterburg werde ich in der Nacht vielleicht den Schlossgeistern begegnen.
Am nächsten Morgen bin ich hoffentlich fit und ausgeruht, denn die „Königsetappe“ steht auf meiner Radltour bevor. Es geht steil hinauf auf den Gschriebenstein, mit 884 Metern ist er der höchste Berg im Burgenland. Habe ich diese Etappe geschafft wird nach einem legalen Grenzübertritt im ungarischen Felsőcsatár das Museum des Eisernen Vorhangs besucht.
Geschichten und Uhudler
Zum Geschichte(n)lauschen geht’s dann zurück nach Bildein in Österreich. Was sich dort im „Drei-Mäderl-Haus“ tut werde ich am Abend herausfinden.
Das Burgenland ist berühmt für seine Weine. Auch wenn ich sonst eingefleischter Biertrinker bin schwenke ich in Weingegenden gerne ein „gutes Tröpferl“ im Glas. Eine ganz besondere Rebsorte im Südburgenland ist der „Uhudler“.
Auf das Fahrrad werde ich mich nach einem ausführlichen Test des Uhudlers allerdings nicht mehr schwingen, denn das könnte sonst Grenzerfahrungen der anderen Art zur Folge haben.
Fahrradtour mit ungewissem Ausgang
Geschätzte 200 Kilometer werde ich von Andau bis zum südlichsten Punkt im Burgenland radeln. Mehr oder weniger, je nach dem, wie oft ich mich verfahre.
Ich bin völlig untrainiert und schon gespannt wie Gelenke, Sehnen, Muskeln und die generelle Kondition auf dieser Tour zusammenspielen. Außerdem bin ich gespannt, ob ich in meinen Fahrrad-Packtaschen mit eingeschränktem Stauraum auch wirklich alles notwendige mit dabei habe.
Live dabei in Facebook und Blog
Via Internet werdet Ihr auf der Reise natürlich wieder virtuell mit dabei sein. Auf der Facebook-Fanpage werde ich Euch „live“ von jeder Etappe berichten. Blogbeiträge von den interessantesten Erlebnissen und schönsten Plätzen veröffentliche ich für Euch zeitversetzt.
Damit ist nicht gemeint, dass ich mich wie Extremsportler bis zur Ekstase verausgaben möchte. Es soll eine interessante Radwanderung entlang der Grenze zwischen Österreich und Ungarn werden. Da wo einst Kommunismus und Kapitalismus an einer undurchlässigen Grenze zusammenstießen. Oder besser gesagt beinahe undurchlässig. Denn wie die Geschichte zeigt wurde der Eiserne Vorhang hier löchrig und das Schlupfloch hat die weitere Geschichte des Ostblocks besiegelt.
Über 20 Jahre später sind die Wachtürme nur noch stumme Zeitzeugen in der Landschaft und kein Stacheldraht versperrt die Radwege zwischen den beiden Ländern. Ganz im Osten beginnt meine Reise bei der Brücke von Andau, die während der dramatischen Ereignisse des Volksaufstands in Ungarn im Jahr 1956 in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit rückte. Damals flohen über 200.000 Ungarn über die Brücke in den Westen.
Über Apetlon und Illmitz wird nach St. Margarethen geradelt. Ein kurzes Stück nimmt mich die Radfähre am Neusiedlersee mit. Auch das Schloss Deutschkreuz liegt auf meiner Radroute in den Süden. Durch die kroatischen Dörfer im Südburgenland führt die Tour weiter zur Burg Lockenhaus. In der letzten „echten“ Ritterburg werde ich die Nacht verbringen.
Am nächsten Morgen bin ich hoffentlich fit und ausgeruht für die „Königsetappe“. Es geht steil hinauf auf den Gschriebenstein, mit …. Metern ist er der höchste Berg im Burgenland. Habe ich diese Etappe geschafft wird nach einem „legalen“ Grenzübertritt im ungarischen Felsöcsatár das Museum des Eisernen Vorhangs besucht. Zum Geschichte(n)lauschen geht’s dann zurück nach Bildein in Österreich. Was sich dort im „Drei-Mäderl-Haus“ werde ich dann noch am Abend rausfinden.
Ach ja… und das Burgenland ist ja berühmt für seine Weine. Auch wenn ich sonst eingefleischter Biertrinker bin, schwenke ich in Weingegenden gerne ein „gutes Tröpferl“ im Glas. Ein ganz besonderer Rebensaft ist der „Uhudler“. Kein Wunder, dass er heute zum „Weltkulturerbe“ des Essens gehört.
Auf das Fahrrad werde ich nach einem ausführlichen Test des Uhudlers allerdings nicht mehr steigen – denn das könnte sonst Grenzerfahrungen der anderen Art zur Folge haben.
Etwa 200 Kilometer wird die Strecke von Andau bis zum südlichsten Punkt im Burgenland lang sein. Mehr oder weniger, je nach dem, wie oft ich mich verfahre. Sportler packen die Strecke durchaus in ein bis zwei Tagen. Ich bin allerdings völlig untrainiert und schon gespannt wie Gelenke, Sehnen und Muskeln auf dieser Tour zusammenspielen.
Im Blog und auf Facebook werdet Ihr auf der Reise natürlich wieder virtuell mit dabei sein. Auf der Facebook-Fanpage werde ich Euch „live“ von jeder Etappe berichten. Blogbeiträge von den interessantesten Erlebnissen und schönsten Plätzen veröffentliche ich für Euch zeitversetzt.
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Dann wünsche ich Dir schon mal gute Fahrt und viele schöne Erlebnisse auf Deiner Reise!
Wünschen Dir auch alles Gute bei Deiner Tour durchs Burgenland. Hiervon wirst Du bestimmt viel zu erzählen haben
lg kathrin
Die Burg Lockenhaus ist super, auch der See unterhalb schön für Spaziergänge. In Lockenhausen war vor kurzem ein großes Motorradtreffen.
Schöne Reise noch!
Na dann viel Spaß!
Könnte auch mal wieder etwas Urlaub gebrauchen^^
@Christian: Dankeschön!
@Kathrin: Ja, es gibt schon einiges zu erzählen – ich komme nur leider nicht zum Schreiben.
@Veronika: Fürs Motorrad-Treffen bin ich offensichtlich zu spät. Aber ich habe ja mein Motorrad ohnedies diese Woche gegen den Drahtesel getauscht.
@Tom: Burgenland kann ich sehr empfehlen! *fg*
Gute Reise! Bin schon gespannt auf weitere Berichte
Liebe Grüße, Jana
@Jana: Dankeschön
Weitere Berichte folgen!