Der kleine Vulkan Eyjafjalla in Island zieht die Blicke der Reisenden in seinen Bann: Auf Grund der Ascheausbrüche wurden eine große Zahl der Flüge in Europa gestrichen. Besonders sind davon Flüge in Richtung Norden betroffen. Aber auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Flughäfen geschlossen und Flüge gestrichen. Wie lange die Einschränkungen im Flugverkehr noch anhalten, können Experten noch nicht voraussagen.
Welche Länder sind von der Aschewolke betroffen?
Die Gebiete, in denen wegen der Aschewolke Flüge gestrichen und Flughäfen geschlossen werden, hängt von den Windbedingungen ab. Eine Nordwest-Strömung ist für Mitteleuropa in diesem Fall ungünstig und führt zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr am Europäischen Festland, in Großbritannien und Skandinavien (Norwegen, Schweden und Finnland).
Über welchen Gebieten sich die Aschewolke befindet, zeigen aktuelle Satellitenbilder der ZAMG. Im Satellitenfilm ist gut zu erkennen, in welche Richtung die Aschewolke zieht.

Derzeit kein Blick von oben: Flugzeuge müssen am Boden bleiben
Kenne Deine Rechte beim Fliegen
Kommt es, wie im aktuellen Fall, zu Komplikationen im Flugverkehr, so haben Passagiere einige Rechte. Im schlimmsten Fall wird der Flug gestrichen – was tun? Fluggesellschaften statten entweder den Flugpreis zurück oder bieten eine Flug-Alternative an. In manchen Fällen wird auch eine alternative Beförderung, zB. per Bahn, angeboten. Außerdem gibt es einige weitere Tipps, welche Rechte Flugpassagiere haben.
Welche Reisealternativen gibt es zum Flugzeug?
Derzeit sieht es so aus, dass der Flugverkehr in Europa und vor allem Richtung Norden noch länger beeinträchtigt sein wird. Wurde der Flug gestrichen und man muss dringend weiter, sollte nach einer alternativen Lösung gesucht werden.
Eisenbahn ist schnellste Alternative
Die Eisenbahn ist die schnellste Alternative zum Flugzeug. Mit Hochgeschwindigkeitszügen, wie zB. ICE, TGV, Thalya oder ÖBB Railjet sind viele Ziele in Europa schnell erreichbar. Längere Fahrzeiten sind Richtung Osten einzuplanen, da die Schienennetze noch nicht für den Hochgeschwindigkeitszüge ausgebaut sind.
Auch auf Bahn Sonderangebote darf bei kurzfristiger Buchung nicht gehofft werden. Im Gegenteil: Da viele Flugreisende an Stelle der gestrichenen Flüge auf die Bahn umsteigen, ist die Reservierung eines Sitzplatzes und rasche Buchung sinnvoll. Umsteiger vom Flugzeug auf die Eisenbahn finden hier weitere Tipps für Bahnreisen.
Bus-Streckennetz in Europa
Neben der Eisenbahn existiert in Europa ein Netz von Fernbussen. Die Linienbusse fahren im internationalen Verkehr alle größeren Städte an. Sie sind, gegenüber der Eisenbahn, eine preisgünstige Möglichkeit trotz Aschewolke doch noch ans Ziel zu kommen.
Auf dem Wasser
Die Linienschifffahrt auf hoher See wurde vom Flugverkehr beinahe völlig verdrängt. Fährverbindungen werden auf kurzen Strecken häufig genutzt. Nachteil: Erst müssen Passagiere zum Hafen gelangen, eine Kombination mit anderen Verkehrsmitteln ist daher unumgänglich.
Individuell unterwegs im Mietwagen
Eine individuelle Alternative zum gestrichenen Flug ist der Mietwagen. Vor allem bei auf kürzeren Strecken kann der gemietete fahrbare Untersatz punkten. Im Verhältnis zu den anderen Fortbewegungsmitteln ist der Mietwagen verhältnismäßig teuer.
Mitfahrzentralen & Trampen
Im Fall, dass der Flug wegen der Aschewolke annulliert wurde, sind die Nutzung von Mitfahrzentralen oder das Trampen wahrscheinlich nicht die Tipps der ersten Wahl. Einerseits birgt das Mitfahren “per Anhalter” ein Sicherheitsrisiko mit sich, andererseits ist es auf diese Weise sehr mühsam, längere Strecken zu überwinden.
Das Organisieren einer Mitfahrgelegenheit im Internet stellt ungeübte außerdem vor Startschwierigkeiten.
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Es freut mich das ich diesen durchaus sehr interessanten Artikel gefunden habe. Gerade in der derzeit angespannten Situation werden Reisende hier wichtige Informationen finden. Vielen Dank dafür
Für alle die dem Vulkan auch was Gutes abgewinnen können
http://www.facebook.com/Eyjafjallajokull
Danke für den tolle Artikel, sehr hilfreich!
Jaja, der Heinz, der kennt sie alle, die interessanten Reiseblogs. Grüße von der Innsbrucker TUI
da sieht man aber, was passieren kann, wenn die Länder keinen Notfallplan für außergewöhnliche Situatioen haben
ansonsten liebe Grüße aus Bad Düben (z.Zt.)
von Ini
@TeneTours: Bitteschön, gern geschehen – und Willkommen im Blog!
@Christoph: Du sagst es – der Vulkan hat auch seine guten Seiten
@Heinz: Gern geschehen – danke für Deinen Backlink
@Ini: Einziger Plan in solchen Situationen: Entspannt bleiben. Ist zumindest meine Devise