Es ist ein klarer Fall von “anders reisen”: Der Versuch, mit seinem Auto einmal nicht alltägliche Wege zu nehmen. Warum sollte man mit dem Auto auch stupide im Stau stehen, wenn es unter der Stadt Tunnels gibt, in denen wesentlich weniger Verkehr ist. Was macht das schon, wenn im Tunnel gelegentlich U-Bahnen oder Straßenbahnen fahren?
Durch die Linzer U-Bahn geflitzt
Das dachte sich zumindest ein Autofahrer in Linz in Oberösterreich. Dort wurde die Straßenbahntrasse im Zuge des Linzer Hauptbahnhof-Umbaus in den “Untergrund” verlegt. Hier fährt die Straßenbahn seit 2004 drei Stationen - Hauptbahnhof, Unionkreuzung und Herz-Jesu-Kirche – als “Mini U-Bahn”. Ein absoluter Klassiker ist die rasante Autofahrt in der Linzer U-Bahn bereits auf Youtube mit mehr als 1,2 Millionen Abrufen.
Der Autofahrer hatte Glück: Die Gleise der Linzer “Mini U-Bahn” sind im gesamten Tunnelbereich als Straßenbahn-Gleise mit befahrbarer Betondecke ausgebaut.
In der U-Bahn in Bochum stecken geblieben
Weniger Glück hatte ein Autofahrer in Bochum, der mit seinem Auto versehentlich in den U-Bahn Tunnel geraten war. Der 29jährige fuhr angetrunken auf den Schienen und bemerkte es zunächst nicht. Wie “Spiegel Online” berichtete, hatte der Fahrer offenbar die Schienen mit der unmittelbar daneben liegenden Straße verwechselt. Erst nach 200 Metern bemerkte er, dass er sich nicht mehr auf der Straße befand und hielt an.
Im Gegensatz zu Linz sind die U-Bahn Gleise in Bochum mit normalen Schwellen ausgeführt. Sieht man sich das Video von Spiegel Online an, so hätte sich der Autofahrer spätestens im U-Bahn Tunnel wie ein Milchshake fühlen müssen.
Individuelles Reisen mit Grenzen
Grundlegend bin ich ja für kreative Ideen beim Reisen. Aber mit dem Auto durch die U-Bahn – das klappt in den meisten Fällen allein schon technisch nicht. Auch in Linz würde ich den Versuch, trotz durchgängiger Betondecke, keinesfalls wagen. Soweit ich mich erinnere, gibt es dort einige ziemlich enge Kurven
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“Aber mit dem Auto durch die U-Bahn”
Alles andere wäre doch langweilig – oder etwa nicht?
@Lausbube: Klar – ich finde auch, dass man im täglichen städtischen Verkehrschaos durchaus ein bisschen kreativ sein kann.
Mal von kreativ abgesehen ich wollte die letzten Tage schon vier mal bei dir kommentieren und ich konnte nicht immer kam eine Érror Meldung.
Aber nun gehts!!*freu*
@Arven: Hm…irgendwie “hakt” es im Augenblick ein bisschen im Blog – leider
Mal am Wochenende genau schauen, was es da haben könnte. Na, ich hoffe, dass Du den “Kreativ-Tipp” mit der U-Bahn nicht zu wörtlich nimmst *lach*