Wer dieses Wochenende etwas anderes als die “klassischen” Wochenend-Beschäftigungen erleben möchte, für jene habe ich einen ganz besonderen Ausflugstipp: Wie wäre es mit der Suche nach einem Goldschatz? In der Stadt Pulheim, nordwestlich von Köln, sind Goldbarren im Wert von rund 10.000 Euro versteckt. Seit Donnerstag suchen abenteuerlustige Menschen nach dem vergrabenen Gold, wie Express berichtet (Artikel leider nicht mehr online verfügbar).
28 Barren im Wert von 10.000 Euro versteckt
Eines muss dem angehenden Schatzsucher klar sein: Er wird dieses Wochenende auf dem städtischen Grundstück in der Nähe eines Aldi-Marktes in der Jakobstraße im nordrhein-westfälischen Pulheim nicht allein nach dem versteckten Gold graben.
Schuld an dem Goldrausch ist der Künstler Michael Sailstorfer. Er hat die 28 Goldbarren bereits im Sommer auf dem Grundstück versteckt. Sailstorfer wollte mit der Goldgräber-Aktion in Pulheim ein Experiment starten, das eine Eigendynamik entwickelt. Die Aktion “Pulheim gräbt” wurde auf Einladung der Kulturabteilung der Stadt Pulheim im Rahmen der Reihe „Stadtbild. Intervention“ initiiert.
Wie stehen die Chancen?
Seit dem Sommer liegt Gold im Wert von rund 10.000 Euro gut versteckt auf dem 500 Quadratmeter großen Grundstück. Wie stehen die Chancen dieses Gold zu finden? Rein rechnerisch müsste man 17,86 Quadratmeter Boden umackern, um einen der 28 begehrten Goldbarren zu finden. Außerdem ist unklar, wie tief das Gold auf dem Grundstück versteckt ist. Für diese Arbeit ist also jede Menge Muskelkraft gefordert.
Klevere Goldsucher vertrauen der Technik. Metalldetektoren leisten bei einem solchen Abenteuer bestimmt gute Dienste.
Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen
Laut Kölnische Rundschau wurden 14 Goldbarren zu 10 Gramm und 14 Goldbarren zu 20 Gramm im Pulheimer Grundstück vergraben. Von Goldbarren zu sprechen ist eigentlich zu viel des Guten – bei 10 und 20 Gramm handelt es sich eher um Goldblättchen und die Goldsuche ähnelt der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Eine Wochenend-Ausflug der besonderen Art, der sich unter Umständen sogar finanziell auszahlt, ist die Suche nach den Puhlheimer Gold auf jeden Fall: Der Goldpreis liegt heute, 30. Oktober 2009, bei 22.720,58 Euro pro Kilogramm, das sind 22,72 Euro pro Gramm Gold. Ein 10 Gramm “Goldbarren” ist also 227,20 Euro Wert, der große Barren hat einen Wert von 454,41 Euro.
Abenteuerlustige Goldsucher schlagen mehrere Fliegen mit einer Klappe: Spaß, Spannung, etwas zu spielen und vielleicht einen tollen Wochenend-Zusatzverdienst in Form von krisensicherem Gold!
Viel Spaß beim Graben und schönes Wochenende!
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hallo Andersreisender,
ich glaub da muss man nicht ein Hellseher sein um zu wissen, dass sich in Pulheim das WE viele, viele Menschen aufhalten werden!
aber trotzdem eine gute Idee!
@Ini: Ich habe auch gar keine hellseherischen Fähigkeiten *gg* Aber ich kanns mir mal denken. Wenns nicht so weit weg wäre, würde ich mir das auch mal anschauen. Aber selbst nach dem Gold zu graben wäre mir wahrscheinlich zu anstrengend. Mal sehen, wie lange es dauert, bis alle Plättchen gefunden sind.
Darüber habe ich mich köstlich amüsiert, als ich es bei N-TV gesehen hatte.
@Wortman: Ich bin ja schon mal sehr neugierig, ob die Goldsucher bis zum nächsten Wochenende alle Goldbarren oder besser -plättchen gefunden haben. Oder vielleicht taugt die Story ja noch einmal für einen Wochenend-Ausflugstipp?