Mehr als 6 Millionen Besucher strömen alljährlich im Herbst nach München, um beim Oktoberfest dabei zu sein. “O’zapft is!” hieß es dieses Jahr am 19. September um punkt 12 Uhr. Beim Bieranstich im Schottenhamel-Zelt öffnet der Oberbürgermeister Münchens das erste Fass Oktoberfestbier. Bis zum 4. Oktober um 23:30 Uhr haben nun schunkelfreudige und bierdurstige Gäste auf der “Wiesn” Zeit, bayerisch-zünftige Stimmung zu genießen.
Keine Lust aufs “original” Oktoberfest?
Wem der Besuch des Oktoberfests zu stressig oder zu teuer ist, der macht sich’s einfach zu Hause gemütlich und “bastelt” sich sein Oktoberfest selbst. Mit ein paar Tipps und kreativen Ideen schlägt man die Wiesenwirte bestimmt um Längen. Ein paar Vorbereitungen sind dafür dennoch nötig:
Die Dekoration
Weiß-blau, wie der Himmel über Bayern, sollte die Dekoration für ein zünftiges Oktoberfest sein. Der geschickte Oktoberfest-Bastler findet hier eine weiß-blaue Vorlage zum Ausschneiden für die Gestaltung von passenden Zierelementen. Den kreativen Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Wem das Basteln von Fähnchen, Girlanden und Co. für das bayerische Flair in der Wohnung zu anstregend ist, der schaut am Besten bei Amazon* oder im nächsten Dekorations-Laden vorbei. Dort findet man jede Menge Ideen, um die eigenen vier Wände zum bayerischen Hoheitsgebiet umzugestalten. Damit auch jeder Besucher weiß, wer hier regiert, sollte beim Eingang zur privaten Wiesn unbedingt ein Grenzschild des Freistaats Bayern* installiert werden.
Biertische und -Bänke verleihen dem ehemaligen Wohnzimmer den kernigen Charakter eines Oktoberfest-Zeltes. Sind blau und weiß die dominierenden Farben und die Biertisch-Garnituren installiert, dann kann man die Dekorationsarbeiten einstellen und die kulinarischen Genüsse vorbereiten.
Das Bier
Der Gerstensaft spielt beim Oktoberfest die wichtigste Rolle. Das Bier am Oktoberfest wird nicht in 0,2 Liter oder 0,3-Liter-”Fingerhüten”, sondern in einem ordentlichen Maßkrug ausgeschenkt. Der Literkrug sollte beim selbstgebastelten Oktoberfest also nicht fehlen. Wer ein echter Oktoberfest-Bastler ist, braut sich sein Bier natürlich selbst. Für den angehenden Braumeister gibt es ein komplettes Bierbrauset*, mit dem der hauseigenen, erfolgreichen Bierproduktion nichts mehr im Wege steht.
Wer allerdings erst im September zu brauen beginnt, der schafft es allenfalls den hauseigenen Weihnachtsbock zu verkosten. Für die rechtzeitige Feier in der Oktoberfest-Saison sollte der Oktoberfest-Bastler das Bier dann doch im nächsten Getränkemarkt holen.
Viele Brauereien bieten im Herbst ihr spezielles Oktoberfest-Bier an. Der eingefleischte Biertrinker wird wahrscheinlich seine bevorzugte Marke kennen. Mit einem faßweisen Einkauf und einer Bier-Zapfanlage* kann der private Festwirt bei den Festgästen auftrumpfen.
Nicht vergessen, das Bier sollte mehrere Stunden vor dem Fest gut eingekühlt werden!
Eine fesche Dekoration und süffiges Bier allein machen noch kein Oktoberfest aus. Die weitere Bastelanleitung mit Tipps zu Weißwurst und Brezn für das “selbstgebastelte Oktoberfest” findest Du im zweiten Teil!
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Das Oktoberfest kann man nicht kopieren. Haben schon anderen versucht. Einfach hingehen und Spaß haben.
Hallo, Watzmann! Willkommen im Blog
Ich muß Dir Recht geben: Es gibt nur ein Original – und das ist in München. Gibt ja außerdem viele Feste, die sich sonst noch “Oktoberfest” nennen – aber das ist halt nicht das Wahre…
*gg* Der Artikel erinnert mich sofort wieder an unsere Lederhosen und Dirndl Diskussion.
Also ein Maß Bier 8,60 ist schon ein bisserl heftig.
Ich glaub ich kauf die Brezen beim Bäcker auch wenn die Stimmung da ein wenig leiser ist
putzig ist das – das Oktoberfest zum selber basteln.
… wenn Mann/Frau Biertrinker ist
Was man nicht alles kaufen kann! Die Stimmung wird Zuhause mit Freunden nicht so sein, wie man es Life miterlebt. Ich denke, dass man dort eine unvergessliche Zeit geniesst.
Leider habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft, ins Oktoberfest zu gehen. Obwohl Buchs – München gerademal 2,5 Stunden auseinander liegen. Irgendwann wird es klappen, da bin ich fest davon überzeugt
@Arven: Jaa…die Diskussion…wäre ja noch was für “Andere Länder andere Sitten” – aber ich hatte leider noch keine Zeit zu recherchieren. Jetzt bräuchte ich die ganzen Smileys aus Deinem Blog – dann hätten wir hier auch gleich Oktoberfest-Stimmung *oas-zowa-gsuffa*
@Ini: Wenn Du Biertrinkerin bist, dann freue Dich auf den zweiten Teil. Aber auch für Nicht-Bier-Trinker gibt es leckeres deftiges *zicke-zacke-zicke-zacke-hoi-hoi-hoi*
@Ivan: Dann wird’s aber höchste Zeit, mal nach München zu flitzen
Aber ich habe auch eine Anlauf-Zeit von 10 Jahren gebraucht, bis ich es endlich mal von Salzburg nach München zur Wiesn geschafft hab. *ein-prosit-der-gemüatlichkeit*
[...] sich eine Alternative zum Original suchen. Am Besten, man bastelt sich sein Oktoberfest selbst. Im ersten Teil dieser Bastelanleitung für die Wiesn in den eigenen vier Wänden haben wir bereits alles typisch [...]
Och Smilies habe ich jede Menge wenn du brauchst. Auch einschlägige zum Themer : Dirndl, Berge , Bier und Weiterführend Holz vor der Hüttn *fg*
@Arven: Vielleicht sollte ich wirklich mal ein paar Smilies einbauen. Würden den ganzen Kommentarbereich gleich noch um einiges bunter machen. Bin überrascht, dass es Dirnd-, Berge- und “Holz-vor-der-Hüttn” Smilies gibt. Den Bier-Smily kenne ich ja bei Dir bereits