“Oh, ich würde mich das nie trauen”, “Ist das nicht gefährlich?”, “Wie findet man sich zureckt, wenn man die Schrift nicht lesen kann?”…
Das sind nur drei der vielen Reaktionen, wenn man von selbst geplanten Reisen in fremde Länder erzählt. Als zweiter Satz folgt dann meist der Wunsch, auch selbst einmal an Stelle einer Gruppenreise eine Reise individuell zu planen und mit dem Rucksack unterwegs zu sein. Bei vielen wird dies allerdings nie geschehen, weil sie Angst vor der Umsetzung eines solchen Projektes haben. Das ist schade, denn beim individuellen Reisen ist das Erlebnis meist wesentlich intensiver, als bei einer vororganisierten Reise in der Gruppe. Man hat – allein schon um vor Ort seine Bedürfnisse zu organisieren – einen viel engeren Kontakt mit Land und Leute.
Es muß ja nicht gleich die Weltreise sein
Bei der Reiseplanung und den zu bereisenden Zielen sollte man sich nicht überfordern. Kleine Schritte führen meist zum (großen) Erfolg. Die wenigsten Backpacker planen als ihre erste Reise eine Weltreise. Sie haben schon davor nähere Ziele individuell bereist. Oft übersieht man, dass es auch in jenem Land, in dem man lebt, viele schöne Reiseziele gibt.

Mit einem individuell Ausflug im deutschsprachigen Raum braucht man sich keine Sorgen über die Sprachbarriere zu machen. Auch Themen wie fehlende Hygienestandars im Reiseland, Probleme bei der ärztlichen Versorgung oder Krisenherde fallen weg.
Dein Reise-Start
Vielleicht hast Du ja bereits den Entschluß gefasst, eine Reise auf eigene Faust zu planen. Dabei ist einiges zu beachten, damit die Tour zum Erlebnis wird und man wieder gut nach Hause kommt. Dabei ist eine gute Basis-Information Gold wert. Die “Reise-Start” Serie soll bei der grundlegenden Planung von Individualreisen helfen. Jeden Montag werden bei Andersreisen.net grundlegende Fragen zur individuellen Reiseplanung geklärt. Dazu gehören zB. die Reise-Finanzierung, Unterkünfte, Sicherheit, Reise-Gesundheit, Verkehrsmittel u.s.w.

Nimm Dir, was Du brauchst
Jeder hat bei der Reiseplanung unterschiedliche Bedürfnisse. Es gibt Menschen, die reisen mit ihrem Rucksack sehr unbekümmert durch die Welt und wollen gar nicht wissen, was der nächste Tag bringt. Andere wollen ihre Route und Unterkünfte bereits im Vorfeld abklären und haben einen genauen Plan wohin die Reise gehen soll. Natürlich gibt es aus diesen beiden extremen Typen unzählige Mischformen. Das zeigt sich dann in der persönlichen Reiseplanung.
Darum sollen die Reise-Start-Tipps zur individuellen Reise auch nur als Basis verstanden werden. Ich werde auch von eigenen Erfahrungen erzählen, wie ich persönlich meine Reisen vorbereite und plane. Dabei zähle ich eher zu jenen, die bereits einiges im Vorfeld planen, damit dann vor Ort möglichst viel Zeit zum Erleben bleibt. Zu berücksichtigen ist bei der Planung auch das jeweilige Reiseland und die Art und Weise zu reisen.
Basis-Wissen
Eine erste Basis-Information zum individuellen Reisen habe ich bereits vor ein paar Tagen vorgestellt. Zum Thema Sicherheit und Gesundheit im Ausland bieten das Auswärtige Amt (Deutschland) bzw. das Außenministerium (Österreich) sehr gut aufbereitete und aktuelle Informationen zu den einzelnen Ländern der Welt.
Nächste Woche geht es ums Thema Verkehrsmittel für die individuelle Reise. Welche Themen sind Dir sonst noch wichtig?
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Ich kenne beides, die Rucksack Reise und das 5 Sterne Hotel, beides hat was, keine Frage….
Das klingt jetzt vielleicht bloed, aber ich wuerde mir das nicht zutrauen, ich bin komplett unfaehig individuell irgendwelche Busrouten auszusuchen und dann auch noch an der richtigen Station umzusteigen.
Meine Mutter wundert sich immer wie ich in Bangkok zurecht komme, wo ich doch nicht einmal in Buxtehude von der Regional in die S-Bahn umsteigen kann…
Gruss:
Ben
@Arven: Ich finde auch, dass beides etwas hat – bin in einer ganz einfachen Pension oder im Privatzimmer genau so gerne, wie im tollen Hotel mit allem drum und dran.
@Benem: Nun ja, nachdem Du es schon nach Bankok geschafft hast und Dich dort ja auch offensichtlich ganz erfolgreich durch den “Großstadtdschungel” schlägst, würde ich mir um Dich jetzt auch keine allzu großen Sorgen machen. Aber vielleicht findest Du ja den einen oder anderen brauchbaren Tipp für Dich in der Start-Serie
Hallo Andersreisender. Schönes Blog. Gute Themen. Viele Grüße von mir.
hallo Andersreisender,
ich bin so ein Typ Mensch, der zumindestens gerne weiß, wo er sich nachts hinlegen kann.
in unserem Fall ist es ein Campingplatz. Und nur einmal haben wir etwas Pech gehabt – da stimmte das Preis Leistungsverhältnis garnicht.
und mit einem Wohnwagen (WW) ist man in einer Hinsicht mobil und doch hat man sein Dach übern Kopf.
liebe Grüße
Ini
@Bernd: Dankeschön – Willkommen im Andersreisen-Blog
@Ini: Ich finde es auch angenehm zu wissen, dass man die nächste Nacht ein Dach über dem Kopf hat. Mit Wohnwagen oder – wahrscheinlich noch besser – Wohnmobil ist man da sicherlich noch flexibler unterwegs. Wenn’s erlaubt ist, kann man dann sogar irgendwo mitten in der “Wildnis” stehen bleiben
Meine erste Reise war mit Freunden in einem VW-Bus. Ausser Schlafsäcken hatten wir sonst nichts dabi. Es war herrlich romantisch. Aber ich weiss nicht, ob ich es heute noch machen würde. Man muss schon auf viel verzichten.
@Bernd: Wenn Du es etwas Bequemer haben möchtest, dann kann ich doch wiederum das Gefängnishotel empfehlen
So extrem “reduziert” nur mit Schlafsack bin ich bisher noch nicht gereist. Zimmer und eine Dusche sind schon sehr angenehm.