Regelmäßig vermiesen vor allem zur Hauptreisezeit Meldungen zu Terroranschlägen und Gewalt im Ausland die Lust aufs Reisen. Anschläge in Touristenzentren, wie gestern auf Mallorca oder im Juli 2005 in Sharm El-Sheikh, werden als gezielte Druckmittel radikaler Organisationen eingesetzt.
Grundlegend stellt sich auf jeder Reise, ob geschäftlich oder privat, die Frage nach der Sicherheit und medizinische Versorgung im Zielland. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, sollte man sich schon vorab über die Gegebenheiten informieren. Einen sehr guten Überblick bieten das Auswärtige Amt (Deutschland) und das Außenministerium (Österreich).
Übersichtliche Sicherheitshinweise
Auf beiden Seiten findet der Reisende umfassende Informationen über die Reisesicherheit. Die Skala reicht von “kein Sicherheitsrisiko” bis “hohes Sicherheitsrisiko” zB. in Saudi Arabien.
Auch wenn es zu einem Land keine allgemeine Reisewarnung ausgegeben wurde, wird auf regionale Risikobereiche hingewiesen. Dies können die streunenden Hunde von Bukarest und die damit verbundene Gefahr von Bissen genau so sein wie die Wirbelstürme in den Sommermonaten in Mexiko. Die Kriminalitätsrate in den einzelnen Ländern wird ebenfalls thematisiert.
Gesundheits-Hinweise
Besonders praktisch sind auch die medizinischen Hinweise. Diese reichen vom vorgeschriebenen Impfschutz über Hygiene-Maßnahmen bis hin zur ärztlichen Versorgung. Auch über aktuelle Krankheiten und Risiko-Regionen, wie zB. aktuell die Schweinegrippe, aber auch Dengue-Fieber, Malaria & Co. wird genau informiert.
Weitere Informationen
Allgemeine Daten der Länder, von Einwohnerzahlen, über die Währung bis hin zu Klimainformationen, runden das Informationsangebot ab. Beide Seiten informieren außerdem über Einreisebestimmungen, Zollvorschriften, Versicherungen und stafrechtliche Bestimmungen in den verschiedenen Ländern.
Als Basis-Information vor einer Reise ins Ausland sind diese beiden Quellen absolut zu empfehlen. Außerdem kann man sich auf eine hohe Aktualität der Daten verlassen.
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